IIoT-Plattform mit ERP-System verknüpft

Forterro MartinDellit
Bild: Forterro

Die Martin Dellit Präzisionsdreherei verfolgt das Ziel, den Produktionsprozess durch eine verbesserte Datengrundlage gezielter zu steuern. Dazu wurde die IIoT-Plattform Prodaso eingeführt, die sich in das genutzte ERP-System von Abas integrieren lässt. Beide Systeme gehören zur Forterro-Gruppe und ermöglichen eine durchgängige Verbindung von Maschinen- und Geschäftsdaten. Zudem bietet die IIoT-Plattform standardisierte Schnittstellen, um etwa die Upgrade-Fähigkeit sicherzustellen. Das bereits vorhandene ME-System erleichterte den Implementierungsaufwand zusätzlich. Im Maschinenpark des Unternehmens arbeiten Anlagen unterschiedlicher Hersteller und Baujahre – die älteste aus dem Jahr 1994. Viele dieser Maschinen lieferten zunächst nur eingeschränkt nutzbare Daten. Um Prodaso effektiv nutzen zu können, mussten zusätzliche Signale integriert werden. Zehn Maschinen wurden inzwischen erfolgreich angebunden. Perspektivisch ist geplant, alle 50 Anlagen anzuschließen – vorausgesetzt, die erfassten Daten zeigen in der Testphase tatsächlichen Nutzen.

Heterogener Maschinenpark

„Durch die Verfeinerung der Signallagen lassen sich Regeln ableiten, die Rückschlüsse auf Stillstände erlauben“, sagt Norman Salomo, Managementbeauftragter für Qualität, Umwelt und Energie bei Dellit Präzision. Ziel ist eine belastbare Datenlage, die gezielte Prozessanpassungen unterstützt. Prodaso erfasst neben Statusangaben wie läuft, steht oder rüstet auch weitere Maschinenkennzahlen. Diese werden unabhängig vom Bedienpersonal ausgewertet. Geplant ist, zusätzlich Abas APS (Advanced Planning and Scheduling) zur Visualisierung von Material- und Kapazitätsflüssen einzusetzen. Forterro könnte damit ab Herbst 2025 den gesamten Produktionsprozess digital abbilden.



  • Ein Tag ohne Internet und alles steht still

    Ein Tag ohne Internet und alles steht still

    Laut einer Untersuchung des Bitkom ist die deutsche Wirtschaft schlecht auf hybride Bedrohungen wie Stromausfälle, Sabotage oder durch Ransomware lahmgelegte Fabriken vorbereitet.

    mehr lesen: Ein Tag ohne Internet und alles steht still

  • Heitec übernimmt Artschwager + Kohl

    Heitec übernimmt Artschwager + Kohl

    Artschwager + Kohl Software ist seit Januar 2026 Teil der Heitec-Gruppe.

    mehr lesen: Heitec übernimmt Artschwager + Kohl

  • Lantek expandiert nach Kanada

    Lantek expandiert nach Kanada

    Lantek, Anbieter von Software für die metallverarbeitende Industrie, gibt die Eröffnung einer Niederlassung in Kanada als Teil seiner Wachstumsstrategie in Nordamerika bekannt.

    mehr lesen: Lantek expandiert nach Kanada

  • All for One Group beteiligt sich an BrightFlare

    All for One Group beteiligt sich an BrightFlare

    Die All for One Group, ein IT-, Consulting- und Service-Provider aus Filderstadt, beteiligt sich an dem österreichischen Cybersecurity-Spezialisten BrightFlare.

    mehr lesen: All for One Group beteiligt sich an BrightFlare

  • Humation nimmt humanzentrierte Automation in den Fokus

    Humation nimmt humanzentrierte Automation in den Fokus

    Wie lassen sich Menschen und Maschinen so zusammenbringen, dass beide voneinander profitieren?

    mehr lesen: Humation nimmt humanzentrierte Automation in den Fokus

  • Webinar: Smart Maintenance mit KI

    Webinar: Smart Maintenance mit KI

    Am 20. Mai 2026 um 14.00 Uhr steht im IT&Production -TechTalk das Thema Smart Maintenance mit KI im Mittelpunkt.

    mehr lesen: Webinar: Smart Maintenance mit KI

  • Rethink! IAM beleuchtet Cybersicherheit

    Rethink! IAM beleuchtet Cybersicherheit

    In einer komplexen Welt, in der alle überall und jederzeit verbunden sind, gilt intelligentes und transparentes Identity & Access Management (IAM) als ein wirksames Mittel zum Schutz der Unternehmens- und…

    mehr lesen: Rethink! IAM beleuchtet Cybersicherheit

  • Cyber Resilience Act startet mit Meldepflichten

    Cyber Resilience Act startet mit Meldepflichten

    Der Cyber Resilience Act (CRA) hat ab 2026 erstmals unmittelbare Auswirkungen, auf die sich die Hersteller digitaler Geräte, Maschinen und Anlagen mit Internetverbindung einstellen müssen.

    mehr lesen: Cyber Resilience Act startet mit Meldepflichten

  • Cyberagentur richtet Strategie neu aus

    Cyberagentur richtet Strategie neu aus

    Die Agentur für Innovation in der Cybersicherheit (Cyberagentur) hat ihre Strategie für die Jahre 2026 bis 2030 vorgestellt.

    mehr lesen: Cyberagentur richtet Strategie neu aus

  • Landesgraduiertenzentrum ConnAIx für Angewandte KI gegründet

    Landesgraduiertenzentrum ConnAIx für Angewandte KI gegründet

    Junge Forschungstalente im Bereich künstlicher Intelligenz (KI) ausbilden und Forschungsergebnisse schneller in die Wirtschaft übertragen – das ist das Ziel eines gemeinsamen Zentrums für angewandte Künstliche Intelligenz des Karlsruher Instituts…

    mehr lesen: Landesgraduiertenzentrum ConnAIx für Angewandte KI gegründet

  • TUM fertigt eigenen KI-Chip

    TUM fertigt eigenen KI-Chip

    Die TUM hat den ersten KI-Chip mit 7-Nanometer-Technologie in der EU entwickelt. Der Chip verarbeitet Daten lokal, schützt Privatsphäre und stärkt die technologische Unabhängigkeit Europas.

    mehr lesen: TUM fertigt eigenen KI-Chip

  • Industrial AI Cloud geht in Betrieb

    Industrial AI Cloud geht in Betrieb

    Die Deutsche Telekom startet die erste souveräne KI-Fabrik Europas in München. Erfahren Sie, wie die Industrial AI Cloud Industrie, Forschung und Verwaltung revolutioniert.

    mehr lesen: Industrial AI Cloud geht in Betrieb