Unternehmen wollen weniger Stellen abbauen

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Engineers in steel factory working on digital tablet
Bild: ©goodluz/stock.adobe.com

Laut Ifo-Beschäftigungsbarometer planen Unternehmen, etwas weniger Stellen abzubauen. Der Indexwert stieg im Juli auf 93,0 Punkte, nach 92,2 Punkten im Juni. Dazu Klaus Wohlrabe, Leiter der Ifo-Umfragen: „Der Arbeitsmarkt stabilisiert sich etwas, bleibt aber in schwierigem Fahrwasser. Für eine Trendwende braucht es noch mehr wirtschaftliche Dynamik.“

In der Industrie bleibt der Stellenabbau das bestimmende Thema. Das Beschäftigungsbarometer gab dort nach. Nahezu alle Branchen planen mit weniger Personal. Als positive Ausnahme hebt das Ifo-Institut die Hersteller von Datenverarbeitungsgeräten sowie elektronischen und optischen Erzeugnissen hervor, die ihre Beschäftigung ausweiten wollen.

Im Handel hat sich das Beschäftigungsbarometer zwar verbessert, dennoch überwiegen sowohl im Groß- als auch im Einzelhandel weiterhin die Pläne zum Personalabbau. Bei den Dienstleistern erholte sich der Indikator leicht. Auch hier besteht jedoch noch eine leichte Tendenz zum Stellenabbau. Besonders zurückhaltend sind die Unternehmen im Gastgewerbe. Einen Beschäftigungsaufbau planen dagegen die Rechts- und Steuerberatungen.

Im Baugewerbe hat sich an den Personalplanungen kaum etwas verändert. Laut Ifo-Mitteilung halten sich Einstellungen und Entlassungen hier weiterhin weitgehend die Waage. Die Unternehmen wollen ihren Personalbestand somit in etwa konstant halten.



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