Die Stimmung im Maschinen- und Anlagenbau hat sich im dritten Quartal deutlich verbessert. Rund 34% der Unternehmen bewerten ihre aktuelle Lage als ‚gut‘ oder ’sehr gut‘ (Juli: 28%). Dagegen beurteilen etwa 22% ihre Lage als ’schlecht‘ oder ’sehr schlecht‘. Auch die Aussichten haben sich spürbar aufgehellt: 33% erwarten in den kommenden sechs Monaten eine Verbesserung (Juli: 25%), lediglich 10% rechnen mit einer Verschlechterung.
Der zunehmende Optimismus zeigt sich auch in den Umsatzerwartungen: Im laufenden Jahr rechnen rund 57% der Unternehmen mit einem nominalen Umsatzanstieg. 22% erwarten eine Stagnation, 21% einen Rückgang. Für 2027 sind die Unternehmen noch etwas zuversichtlicher: 62% halten ein nominales Umsatzwachstum für möglich. Die Geschäftsaussichten in den Kundenindustrien bleiben sehr unterschiedlich. Kräftige Wachstumsimpulse kommen vor allem aus eher kleineren Kundenbranchen wie der Verteidigungsindustrie, der Luft- und Raumfahrt sowie der Medizintechnik. Auch die Elektro- und Elektronikindustrie profitiert weiterhin von hohen KI-Investitionen. Zudem wird der Maschinenbau als Abnehmer wieder etwas positiver beurteilt. Dagegen bleiben die Perspektiven in der Automobil- und Chemieindustrie wegen des intensiven internationalen Wettbewerbs schwach. Dies belastet auch stark von der Automobilindustrie abhängige Fachzweige des Maschinenbaus, etwa die Robotik + Automation.










































