Fraunhofer-Studie hilft Unternehmen beim Einsatz von KI-Agenten

AI processing large datasets
Bild: ©DC Studio/stock.adobe.com

Eine Untersuchung, an der ein Expertenteam des Fraunhofer IAO sowie des Fraunhofer IAIS beteiligt war, beleuchtet Einsatzbereiche von Agentischen KI-Systemen und führt das Konzept des Agentic Levels ein.

Von einem KI-Agent ist die Rede, wenn ein KI-System ein definiertes Ziel verfolgt und eine Reihe von Charakteristiken aufweist. Dazu zählen unter anderem die Wahrnehmung der Umwelt, Kooperationsfähigkeit mit Menschen und anderen Agenten sowie Handlungs- und Entscheidungsfähigkeit.

Die Studienautoren betonen, dass es für Unternehmen besonders in Bezug auf die Risikoabschätzung bedeutsam ist, zu erkennen, ob ein System als KI-Agent gilt oder nicht. Diese Abgrenzung erweist sich oft als schwierig. „Wann ist ein System ein KI-Agent? Um diese Frage zu beantworten, führen wir in unserer Studie das Konzept des Agentic Levels ein. Dieses hilft Unternehmen dabei, die damit verbundenen Risiken und Potenziale einzuschätzen.“, erläutert Dr. Maximilien Kintz vom Fraunhofer IAO, verantwortlicher Autor der Studie.

Die Studie liefert zudem einen Überblick über die Einsatzbereiche von KI-Agenten. Diese finden sich etwa im Kundensupport und Vertrieb, in der Sortimentsplanung oder der Notfallversorgung sowie der Robotiksteuerung.

Für den erfolgreichen Einsatz empfehlen die Studienautoren, mit kleinen Anwendungen in geschützten Umgebungen zu beginnen und diese schrittweise zu erweitern. Zentral sei zudem, automatisierte und menschliche Kontrollsysteme zu nutzen. Die vollständige Studie enthält weitere detaillierte Handlungsempfehlungen – etwa zur Einbindung von Mitarbeitenden und hochwertigen Daten – und steht kostenfrei zum Download bereit.

Unternehmen, die sich für den Einsatz von KI-Agenten in Vertrieb und Kundenservice interessieren, können sich bei den Studienautoren melden – sie erhalten im Rahmen des Forschungs- und Innovationszentrums für Hybride KI konkrete Unterstützung und Beratung.

Mehr Informationen zur Studie.



  • Microsoft macht NRW zur KI-Region

    Microsoft macht NRW zur KI-Region

    Als Teil seines milliardenschweren Investitionspakets will Microsoft im Rheinischen Revier Rechenzentren errichten und mit einer KI-Qualifizierungsoffensive rund 100.000 Menschen in NRW erreichen.

    mehr lesen: Microsoft macht NRW zur KI-Region

  • Die Digitalisierung schreitet voran, vor allem in China

    Die Digitalisierung schreitet voran, vor allem in China

    Das Industrie 4.0 Barometer 2024 von MHP und der LMU München zeigt die deutliche Unterschiede zwischen China und dem Rest der Welt auf. Besonders beim Einsatz von KI haben chinesische…

    mehr lesen: Die Digitalisierung schreitet voran, vor allem in China

  • USA hinsichtlich KI in Front, Deutschland auf Rang 2

    USA hinsichtlich KI in Front, Deutschland auf Rang 2

    Zwar verzeichnet das Deutsche Patent- und Markenamt deutlich mehr Patentanmeldungen im KI-Bereich als noch vor 5 Jahren. Im Ländervergleich liegt Deutschland hier jedoch hinter den Vereinigten Staaten auf dem 2.…

    mehr lesen: USA hinsichtlich KI in Front, Deutschland auf Rang 2

  • Anzeige
    Retarus beschleunigt Datenaustausch in der Produktion

    Retarus beschleunigt Datenaustausch in der Produktion

    Die Digitalisierungs- und Automatisierungslösungen von Retarus ermöglichen effiziente Abläufe ohne manuellen Aufwand oder Kompromisse bei der Datensouveränität

    mehr lesen: Retarus beschleunigt Datenaustausch in der Produktion

  • Automatisierungsbranche investiert weiter in Europa

    Automatisierungsbranche investiert weiter in Europa

    Laut einer aktuellen Horvath-Studie unter Automatisierungsunternehmen mit mindestens 100 Millionen Euro Jahresumsatz aus Deutschland, Europa und Nordamerika konzentrieren sich die Investitionen der Branche auf neue Produkktionsanlagen in der Nähe des…

    mehr lesen: Automatisierungsbranche investiert weiter in Europa

  • IÖW empfiehlt Gründung einer CDR-Allianz

    IÖW empfiehlt Gründung einer CDR-Allianz

    Unternehmen müssen im Zuge der Digitalisierung auch ethische, soziale und ökologische Auswirkungen berücksichtigen und managen. Hier rät das Institut für ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW) zur Gründung einer Allianz aus Politik, Verbänden…

    mehr lesen: IÖW empfiehlt Gründung einer CDR-Allianz

  • Forscherinnen bringen Pilze zum Klingen

    Forscherinnen bringen Pilze zum Klingen

    Ein Team des Fraunhofer IWU will Pilzmyzel als Werkstoff für Transmissionline-Lautsprecher nutzbar machen. Das Material soll zunächst per 3D-Druck verarbeitet und dann im Wachstum beeinflusst werden. Erste Ergebnisse erscheinen vielversprechend.

    mehr lesen: Forscherinnen bringen Pilze zum Klingen

  • B2B-Messe beleuchtet XR- und Metaverse-Strategien

    B2B-Messe beleuchtet XR- und Metaverse-Strategien

    Anfang April stehen Extended Reality und das Metaverse auf der XR Expo im Mittelpunkt. Die B2B-Messe im Stuttgarter Haus der Wirtschaft bietet neben einer Fachausstellung auch verschiedene Workshops und Vorträge.

    mehr lesen: B2B-Messe beleuchtet XR- und Metaverse-Strategien

  • Tim Srock wird Geschäftsführer von Lobster

    Tim Srock wird Geschäftsführer von Lobster

    Zuletzt war Tim Srock CEO der Siemens-Tochter Mendix. Nun übernimmt er das Ruder beim No-Code-Spezialisten Lobster.

    mehr lesen: Tim Srock wird Geschäftsführer von Lobster

  • Cyberbedrohungen auf Rekord-Niveau

    Cyberbedrohungen auf Rekord-Niveau

    2023 blockierte Trend Micro mehr als 161 Milliarden Cyberbedrohungen weltweit – 10 Prozent mehr als im Jahr zuvor und fast 107 Milliarden mehr als noch vor fünf Jahren.

    mehr lesen: Cyberbedrohungen auf Rekord-Niveau

  • Deutsche Unternehmen melden wieder mehr Erfindungen an

    Deutsche Unternehmen melden wieder mehr Erfindungen an

    Die Zahl der Patentanmeldungen beim Deutschen Patent- und Markenamt ist im Jahr 2023 gestiegen. Größere Anstiege zeigten sich bei den Digitaltechnologien und bei der Elektromobilität.

    mehr lesen: Deutsche Unternehmen melden wieder mehr Erfindungen an

  • Automatisierungspotenzial steigt auch in Expertenberufen

    Automatisierungspotenzial steigt auch in Expertenberufen

    Auch hochqualifizierte Beschäftigte bekommen die Digitalisierung zu spüren. Laut einer Untersuchung des IAB steigt der Anteil automatisierbarer Tätigkeiten in diesen sogenannten Expertenberufen besonders stark.

    mehr lesen: Automatisierungspotenzial steigt auch in Expertenberufen