
Wie lassen sich Nachhaltigkeitsziele im Werkzeugbau systematisch und wirtschaftlich umsetzen? Dieser Fragestellung widmete sich das WZL-Forschungsprojekt ‚SustainTool – Werkzeugbau als Motor der Nachhaltigkeit‘, das nach einer Laufzeit von mehr als zwei Jahren erfolgreich abgeschlossen wurde.
Gemeinsam entwickelten Forschungseinrichtungen und Industriepartner Methoden, Leitfäden und digitale Werkzeuge, mit denen Werkzeugbaubetriebe ökologische, ökonomische und soziale Nachhaltigkeitsaspekte messbar bewerten und gezielt verbessern können.
Nachhaltigkeit systematisch im Werkzeugbau verankern
Werkzeugbaubetriebe stehen zunehmend vor der Herausforderung, steigende Anforderungen an Ressourceneffizienz, Klimaschutz und Kreislaufwirtschaft mit wirtschaftlichen Produktionsprozessen in Einklang zu bringen. Das Forschungsprojekt ‚SustainTool‘ verfolgte daher das Ziel, Nachhaltigkeit entlang der gesamten Wertschöpfungskette des Werkzeugbaus anhand konkreter Daten, Kennzahlen und Handlungsempfehlungen praktisch umsetzbar zu machen.
Praxisnahe Methoden und digitale Werkzeuge entwickelt
Im Projekt entstanden verschiedene praxisorientierte Lösungen für Unternehmen. Dazu gehören ein Leitfaden zur nachhaltigen Werkzeugherstellung, ein Leitfaden zur Durchführung von Klimarisikoanalysen, Tools zur Energiesimulation im Spritzgießprozess, ein morphologischer Kasten zur Entwicklung ressourceneffizienter Werkzeugkonzepte sowie ein CO?-Rechner für Spritzgusswerkzeuge. Die entwickelten Methoden unterstützen Unternehmen dabei, Emissionen, Energie- und Materialverbräuche sowie Potenziale der Kreislaufwirtschaft systematisch zu erfassen, zu bewerten und gezielt zu optimieren. Das Forschungsprojekt SustainTool (Förderkennzeichen 01IF00374C) wurde vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWE) im Rahmen des Programms zur Industriellen Gemeinschaftsforschung (IGF) gefördert.
Der 31 Seiten umfassende ‚Leitfaden zur nachhaltigen Werkzeugherstellung‘ finden Interessierte kostenfrei hier:










































