Vier Phasen zum wirksamen Managementsystem

Der QM-Lifecycle bietet Orientierung bei der Weiterentwicklung des Systems.
Der QM-Lifecycle bietet Orientierung bei der Weiterentwicklung des Systems.Bild: ConSense GmbH

Ein softwarebasiertes Qualitätsmanagementsystem (QMS) oder Integriertes Managementsystem (IMS) unterstützt dabei, Prozesse zu standardisieren, die Qualität zu sichern, gesetzliche Anforderungen zu erfüllen, Risiken zu reduzieren und kontinuierliche Verbesserungen umzusetzen. Moderne Managementsysteme leisten dabei weit mehr als die bloße Verwaltung von Prozessen. Sie liefern Ansätze für Unternehmen, Produkte effizient herzustellen und Dienstleistungen zu erbringen.

Dynamische Weiterentwicklung

Doch ein QMS oder IMS zu implementieren und mit Inhalten zu füllen, ist nur der erste Schritt auf dem Weg zu einem wirkungsvollen Managementsystem, meinen die Aachener Softwareentwickler von ConSense. Denn das System entfaltet erst dann seinen vollen Nutzen im Unternehmen, wenn es von den Mitarbeitenden akzeptiert und gelebt wird. Akzeptanz erreicht es nur, wenn der Nutzen für die Anwendenden spürbar ist. Eine Voraussetzung dafür sind zügige Anpassungen des Systems bei internen und externen Veränderungen vorzunehmen. Da es nicht einfach ist, alle Aspekte im Blick zu behalten und das Managementsystem darauf einzustellen, hat ConSense entsprechende Dienstleistungen im Angebot.

QM-Lifecycle als Orientierungshilfe

Eine Orientierungshilfe ist hierbei der eigens entwickelte QM-Lifecycle, der den Lebenszyklus eines Managementsystems in vier Phasen strukturiert. Jeder Phase sind Aufgaben zugeordnet, die Unternehmen beim Aufbau ihrer Systemlandschaft erledigen sollten. Diese sind:

1. Formen: Das Managementsystem wird aufgebaut oder auf eine Zertifizierung vorbereitet, indem Prozesse definiert und Strukturen für zukünftige Anforderungen geschaffen werden.

2. Stabilisieren: Das System wird in den Arbeitsalltag integriert, es werden Routinen geschaffen und Akzeptanz durch Anwendungsfreundlichkeit, Nutzen im Arbeitsalltag sowie internes Marketing gefördert.

3. Optimieren: Das System wird kontinuierlich an neue Anforderungen angepasst, Verbesserungsprojekte werden umgesetzt und die Wirtschaftlichkeit gesteigert.

4. Erweitern: Das System wird weiterentwickelt, z.B. durch die Integration neuer Standorte, Normen oder Methoden, um flexibel und zukunftsfähig zu bleiben.

Plan für die Zukunft

„Mit dem systematischen Ansatz lässt sich sehr gut der aktuelle Stand eines Managementsystems bestimmen. Das erleichtert Unternehmen, Handlungsfelder zu erkennen und zu definieren, die im jeweiligen Stadium wichtig sind“, sagt Michael Weubel, Consultant bei der



  • Im Zeichen der Kreislaufwirtschaft

    Im Zeichen der Kreislaufwirtschaft

    Alle drei Jahre wird Düsseldorf zum internationalen Branchentreffpunkt der Kunststoff- und Kautschuk-Industrie. Vom 16. bis zum 23. Oktober findet auf dem Messgelände der nordrhein-westfälischen Landeshauptstadt die K statt.

    mehr lesen: Im Zeichen der Kreislaufwirtschaft

  • DMG Mori investiert in Up2Parts

    DMG Mori investiert in Up2Parts

    Der Werkzeugmaschinenhersteller DMG Mori beteiligt sich am Softwareunternehmen Up2Parts. Ziel der Investition ist es, zusätzliches Digitalisierungs-Knowhow zu erschließen.

    mehr lesen: DMG Mori investiert in Up2Parts

  • Ein Blick in die Zukunft

    Ein Blick in die Zukunft

    Im aktuellen Future Readiness Index der Managementberatung KPMG zeigen sich die deutschen Unternehmen mit Blick auf die nächsten fünf Jahre positiv gestimmt. Im Vergleich zum vergangenen Jahr ist dieser Wert…

    mehr lesen: Ein Blick in die Zukunft

  • Anzeige
    Retarus beschleunigt Datenaustausch in der Produktion

    Retarus beschleunigt Datenaustausch in der Produktion

    Die Digitalisierungs- und Automatisierungslösungen von Retarus ermöglichen effiziente Abläufe ohne manuellen Aufwand oder Kompromisse bei der Datensouveränität

    mehr lesen: Retarus beschleunigt Datenaustausch in der Produktion

  • Funktionale Sicherheit in der Prozessindustrie

    Funktionale Sicherheit in der Prozessindustrie

    Bei der Verhinderung von sicherheitsrelevanten Ereignissen, und insbesondere von Störfällen, wird die Prozessleittechnik (PLT) immer wichtiger. Die Richtlinienreihe VDI/VDE 2180 beschäftigt sich mit diesem Thema, wurde grundlegend überarbeitet und neu…

    mehr lesen: Funktionale Sicherheit in der Prozessindustrie

  • Grunwitz wird NTT Deutschland-Chef

    Grunwitz wird NTT Deutschland-Chef

    Nach dem Start von NTT Ltd. Anfang Juli hat der IT-Dienstleister Kai Grunwitz zum Chef des Deutschland-Geschäfts ernannt.

    mehr lesen: Grunwitz wird NTT Deutschland-Chef

  • 5G in Industrie und Wirtschaft

    5G in Industrie und Wirtschaft

    Mit der 5G CMM — Connected Mobile Machines will die Deutsche Messe dem neuen Mobilfunkstandard in den Fokus rücken. Rund 100 Teilnehmer werden dabei vom 8. bis zum 10. Oktober…

    mehr lesen: 5G in Industrie und Wirtschaft

  • Kollaborative Roboter und ihre Interaktion mit Menschen

    Kollaborative Roboter und ihre Interaktion mit Menschen

    Im SIBB Forum ‚Cobot Love‘, das am 30. Oktober im MotionLab.Berlin stattfindet, beleuchten Experten aus Praxis und Forschung technologische Möglichkeiten, Anwendungspotentiale und Marktaussichten intelligenter Robotiksysteme anhand konkreter Use Cases.

    mehr lesen: Kollaborative Roboter und ihre Interaktion mit Menschen

  • Keine ausreichende Datengrundlage für Smart Maintenance

    Keine ausreichende Datengrundlage für Smart Maintenance

    Eine Studie von Acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften und dem Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik IML zeigt, wie weit deutsche Unternehmen bei der Umsetzung einer ‘intelligenten Instandhaltung‘ sind –…

    mehr lesen: Keine ausreichende Datengrundlage für Smart Maintenance

  • Aus G Data Software wird G Data CyberDefense

    Aus G Data Software wird G Data CyberDefense

    G Data Software tritt künftig unter dem Namen G Data CyberDefense auf. Dies gab das Unternehmen am Montag in einer Pressemitteilung bekannt.

    mehr lesen: Aus G Data Software wird G Data CyberDefense

  • Zühlke leitet SmartFactory-EU

    Zühlke leitet SmartFactory-EU

    Brainport Industries (Niederlande), Flanders Make (Belgien) und die SmartFactory-KL habe sich zusammengetan und die Vereinigung SmartFactory-EU gegründet.

    mehr lesen: Zühlke leitet SmartFactory-EU

  • Eine Karte für den Notfall

    Eine Karte für den Notfall

    Ähnlich wichtig wie das Verhalten im Brandfall ist das richtige Verhalten, wenn es zu einem Cyberangriff kommt. Mit der IT-Notfallkarte will das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik Erste Hilfe…

    mehr lesen: Eine Karte für den Notfall