Menschen, Maschinen und Supply Chain Software

Josephine Weber ist Fertigungsplanerin am Schäfer-Standort Betzdorf
Josephine Weber ist Fertigungsplanerin am Schäfer-Standort Betzdorf – Bild: ©Gerrit Bender / IFM Electronic GmbH

Die diversifizierten Schäfer Werke mit Stammsitz in Neunkirchen im Siegerland sind als Mittelständler weltweit tätig. Zum Wachstum tragen auch die enge Zusammenarbeit mit den Geschäftspartnern sowie der Mix der unterschiedlichen Geschäftsbereiche und Schwesterunternehmen bei, die unabhängig voneinander agieren. Wieso das familiengeführte Unternehmen IFM als Softwarelieferanten wählte, erläutert Josephine Weber, zuständig für die Fertigungsplanung und -steuerung sowie für die Key User der IFM-Produkte am Standort Betzdorf: „Wir nutzen die Softwaremodule Planning, Operations und Controlling an den drei Standorten Neunkirchen, Betzdorf und Lede nad Sázavou in Tschechien. Ich persönlich arbeite sehr viel und auch sehr gerne mit dem Planning- und dem Operations-Modul und kontrolliere damit Bestände, Lieferungen und Ausgänge – und das funktioniert durchweg einfach, schnell und zuverlässig.“

Fundament von SAP

Die IT-Basis dafür bildet derzeit noch SAP ECC 6.0, aber auch nach der aktuell stattfindenden Umstellung auf S/4Hana werden die Anwendungen Planning und Operations zum Software-Inventar der mittelständischen Unternehmensgruppe gehören.

Zentrale Verbesserungen

Alle Prozesse der Firma wurden exakt auf die Tools abgestimmt, um etwa die User Experience (UX) hoch zu halten. Der Nutzen der Software zeigt sich auch in belegbaren Fakten, so konnten die Bestände signifikant reduziert und die Produktivität deutlich erhöht werden. In der Fertigung fallen weniger Rückstandsstunden an, während die Transparenz stieg. Auch die Liefertermintreue konnte verbessert werden, während weniger Fehlbestände Kosten sparten.

Die Serverracks und Schaltschränke von Schäfer IT-Systems sind vielen IT-affinen Menschen seit Jahren bekannt.
Die Serverracks und Schaltschränke von Schäfer IT-Systems sind vielen IT-affinen Menschen seit Jahren bekannt. – Bild: Schäfer Werke GmbH & Co KG

Kein Bedauern nach dem Kauf

Die Produktionsplanerin sieht überdies weitere Nutzenaspekte: „Die täglichen Abläufe haben sich für alle Anwendenden vor allem dahingehend optimiert, dass z.B. schnelle Absprünge in andere Transaktionen möglich oder auch die Darstellung und Übersicht unserer Prozesse exakt überschaubar sind“, sagt Josephine Weber. So äußert sie sich insgesamt zufrieden über die Investitionsentscheidung: „Wir hatten uns auch Alternativlösungen angesehen, etwa die Plantafel von SAP, die uns aber nicht effektiv genug und zu umständlich im Handling war.“ Ein weiterer Punkt war die Zukunftsfähigkeit der Produkte: Die Anwendungen werden auch mit der neuen ERP-Version von SAP funktionieren.

ERP-Projekt hält in Atem

Mit dem geplanten Go-live von S/4Hana sind Josephine Weber und ihre Kolleginnen und Kollegen derzeit gut ausgelastet. Aufgrund der verschiedenen Werke gibt es dafür viele kleinere Gruppen mit Zuständigen im Fachbereich und Key Usern. „Im Moment befinden wir uns noch in der freien Konzipierung, also beim Einpflegen, Einstellen und Anlegen. Unser Hauptfokus liegt derzeit natürlich auf den Stammdaten. Hier arbeiten wir Hand in Hand zusammen und stimmen uns eng ab, wissen aber auch, dass noch einige To-dos vor uns liegen. Beruhigend ist für uns dabei zu wissen, dass die IFM-Lösungen diesen Weg problemlos mitgehen“, sagt Josephine Weber.



  • Merck und Siemens schließen strategische Partnerschaft

    Merck und Siemens schließen strategische Partnerschaft

    Merck und Siemens vertiefen ihre Zusammenarbeit und kündigen an, die intelligente Fertigung auf die nächste Stufe zu heben.

    mehr lesen: Merck und Siemens schließen strategische Partnerschaft

  • Wie deutsche Unternehmen in Deutschland künstliche Intelligenz einsetzen

    Wie deutsche Unternehmen in Deutschland künstliche Intelligenz einsetzen

    Künstliche Intelligenz (KI) wird in der deutschen Wirtschaft zunehmend genutzt, jedoch hauptsächlich von großen Unternehmen. Vor allem die IT-Branche selbst sowie unternehmensnahe Dienstleister gehören zu den Vorreitern. Kleine Unternehmen zögern…

    mehr lesen: Wie deutsche Unternehmen in Deutschland künstliche Intelligenz einsetzen

  • SFKL zeigt, wo die Industrie 4.0 steht

    SFKL zeigt, wo die Industrie 4.0 steht

    Wie die Umsetzung von Industrie 4.0 aussehen kann, zeigte die SmartFactory-KL (SFKL) während des Innovationstages 2024.

    mehr lesen: SFKL zeigt, wo die Industrie 4.0 steht

  • New Automation wählt Vorstand

    New Automation wählt Vorstand

    Der Verein New Automation hat sich personell im Vorstand verstärkt. Im Rahmen der jüngsten Mitgliederversammlung in Gerlingen bei Stuttgart wurden u.a. Unternehmensvertreter von Phoenix Contact, Weidmüller, Bürkert und ITQ sowie…

    mehr lesen: New Automation wählt Vorstand

  • Forterro übernimmt Abas Reseller Alltrotec

    Forterro übernimmt Abas Reseller Alltrotec

    Forterro, ein Software-Anbieter für den industriellen Mittelstand, gibt die Übernahme von Alltrotec bekannt, einem Abas Reseller und OEM-Partner, der zusätzlich zu den bekannten OEM-Lösungen wie Projektmanagement und Serviceplaner seine eigene…

    mehr lesen: Forterro übernimmt Abas Reseller Alltrotec

  • Kuka gründet neues Segment für Software- und Digitalgeschäft

    Kuka gründet neues Segment für Software- und Digitalgeschäft

    Kuka hat einen neuen Geschäftsbereich gegründet. Mit Kuka Digital will der Robotik- und Automatisierungsspezialist aus Augsburg sein Software- und Digitalgeschäft erweitern.

    mehr lesen: Kuka gründet neues Segment für Software- und Digitalgeschäft

  • Zu viele Fernzugriffs-Tools machen OT-Umgebungen angreifbar

    Zu viele Fernzugriffs-Tools machen OT-Umgebungen angreifbar

    55 Prozent der Unternehmen setzen in ihren OT-Umgebungen vier oder mehr Remote-Access-Tools ein, 33 Prozent sogar mindestens sechs.

    mehr lesen: Zu viele Fernzugriffs-Tools machen OT-Umgebungen angreifbar

  • Fraunhofer-Forschende entwickeln Robotersystem zur Qualitätssicherung im 3D-Druck

    Fraunhofer-Forschende entwickeln Robotersystem zur Qualitätssicherung im 3D-Druck

    Können 3D-gedruckte Bauteile in der Luftfahrt eingesetzt werden? Im Projekt Enabl3D entwickeln Forschende nun eine ausreichende Qualitätssicherung für diesen Zweck.

    mehr lesen: Fraunhofer-Forschende entwickeln Robotersystem zur Qualitätssicherung im 3D-Druck

  • Event-Doppelpack zu KI, Daten und Quantencomputing

    Event-Doppelpack zu KI, Daten und Quantencomputing

    Am 25. und 26. September 2024 finden im Kosmos Berlin der AI & Data Summit und der Quantum Summit des Bitkom statt. Im Fokus der Veranstaltungen stehen Anwendungsfälle rund um…

    mehr lesen: Event-Doppelpack zu KI, Daten und Quantencomputing

  • VDMA-Umfrage zu Forschung im Maschinenbau

    VDMA-Umfrage zu Forschung im Maschinenbau

    Wie und wo forscht und entwickelt der deutsche Maschinenbau? Dazu hat der Branchenverband VDMA 400 Firmen befragt. Demnach ist das Innovationstempo hoch und soll weiter steigen. Auch wenn die Unternehmen…

    mehr lesen: VDMA-Umfrage zu Forschung im Maschinenbau

  • Industrieleistung bricht um zwei Prozent ein

    Industrieleistung bricht um zwei Prozent ein

    Deutschlands Wirtschaft könnte 2024 auf der Stelle treten. Nach aktuellen Berechnungen korrigiert das Ifo-Institut das voraussichtliche Wirtschaftswachstum von 0,4 auf null Prozent, die Industrie schrumpft sogar um zwei Prozent. Dafür…

    mehr lesen: Industrieleistung bricht um zwei Prozent ein

  • Maximilian Köpke wird COO/CFO bei Convista

    Maximilian Köpke wird COO/CFO bei Convista

    Das Beratungshaus Convista hat Maximilian Köpke in einer Doppelrolle als COO und CFO ins Boot geholt. Zuvor war der Manager als Partner bei der Boston Consulting Group angestellt.

    mehr lesen: Maximilian Köpke wird COO/CFO bei Convista