Peter Leibinger als neuer BDI-Präsident vorgeschlagen

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Bild: Trumpf

Nach zwei Amtszeiten als BDI-Präsident wird Siegfried Russwurm am Jahresende das Amt satzungsgemäß abgeben. Im Namen der Findungskommission schlug Russwurm Peter Leibinger, Vorsitzender des Aufsichts- und Verwaltungsrats von Trumpf, als seinen Nachfolger vor: „Gemeinsam mit allen Vizepräsidentinnen und Vizepräsidenten werde ich empfehlen, Peter Leibinger auf der Mitgliederversammlung am 25. November zum Präsidenten des Bundesverbands der Deutschen Industrie (BDI) für die Amtszeit 2025/26 zu wählen“, sagte Russwurm am Mittwoch in Berlin. „Die Vizepräsidenten haben den Vorschlag der Findungskommission beraten und begrüßen es einhellig sehr, dass Peter Leibinger bereit ist, das Amt zu übernehmen.“

Leibinger sitzt seit 2023 dem Trumpf-Aufsichts- und Verwaltungsrat vor. Zuvor war er seit 2018 Chief Technology Officer der auf Werkzeugmaschinen und Lasertechnik spezialisierten Unternehmensgruppe. „Peter Leibinger verbindet tiefgreifende unternehmerische Verantwortung in hoch innovativen und wettbewerbsintensiven Industriebereichen mit der Kenntnis und dem Gespür für relevante Schnittstellen zur Politik. Er ist ein exzellenter Kenner sowohl großer als auch mittelständischer und familiengeführter Industrieunternehmen. Mit einem langfristig und strategisch ausgerichteten Blick bringt er beste Voraussetzungen mit, das Amt des BDI-Präsidenten erfolgreich auszufüllen „, sagte Russwurm.

Peter Leibinger sagte: „Der Industriestandort Deutschland ist in einer herausfordernden Situation. Die anhaltende Wachstumsschwäche und der Bedarf für Veränderungen in der Industrie stellen uns vor große Aufgaben. Der BDI ist als Stimme der Wirtschaft im politisch-gesellschaftlichen Dialog deshalb besonders gefordert. Dass der Präsident und die Vizepräsidenten des BDI mich in dieser Situation für die Rolle des Präsidenten vorschlagen, ehrt mich sehr. Ich bin überzeugt, dass deutsche Unternehmen dank Innovationskraft und Tatendrang eine führende Rolle im internationalen Wettbewerb einnehmen können. Ich möchte mich gemeinsam mit den Mitgliedsverbänden des BDI dafür einsetzen, dass dies gelingt. Wenn wir die Wachstumskräfte wieder stärken, kann die Industrie maßgeblich zum Wohlstand und damit auch zum gesellschaftlichen Zusammenhalt beitragen.“

Der Präsident des BDI ist ehrenamtlich tätig, wird für zwei Geschäftsjahre gewählt und kann einmal wiedergewählt werden.



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