Version 1.02 der OPC Robotics Companion Specification veröffentlicht

0:000:00

Advanced High Precision Robot Arm inside Bright Electronics Fact
Bild: ©IM Imagery/stock.adobe.com

Industrieroboter gelten als zentrale Elemente der digitalen und vernetzten Produktion. Daher ist es wichtig, dass Roboter miteinander und mit anderen Systemen kommunizieren können – und das unabhängig vom Hersteller. Die VDMA OPC Robotics Initiative hat die Version 1.02 der OPC Robotics Companion Specification mit neuen Funktionen ergänzt, die es einem OPC UA-Client ermöglichen, Roboter auf höherer Ebene zu steuern, zum Beispiel Programme zu laden oder die Produktion zu starten und zu stoppen. Laut Pressemitteilung wurde zudem eine Reihe von Zustandsmaschinen hinzugefügt, mit denen ein Client den Ausführungszustand sowohl auf Systemebene als auch auf der Ebene einzelner Aufgaben überwachen kann.

The OPC UA Robotics Companion Specification – kurz erklärt

Teil 1 der Companion Specification befasst sich mit den Anwendungsfällen Asset Management, Condition Monitoring und Remote Operation.

Das OPC Robotics Informationsmodell ermöglicht einen herstellerunabhängigen Zugriff auf die Asset-Informationen aller integrierten Robotersysteme und ihrer Komponenten. Darüber hinaus erlaubt es den Vergleich von Statuswerten und Parametern über die installierten Systeme hinweg, wodurch sich Abweichungen und Anomalien frühzeitig erkennen lassen.

OPC Robotics steht für ein vollständiges Motion-Device-System, das eine Liste von Bewegungsgeräten umfasst. Diese Bewegungsgeräte können bestehende Robotertypen oder auch zukünftige, noch nicht entwickelte Robotersysteme sein. Mit Version 1.02 ermöglichen die Companion Secification die Fernsteuerung eines Robotersystems. Damit ist es möglich, ein Robotersystem zu starten oder zu stoppen sowie Roboterprogramme mithilfe von eigens dafür definierten Zustandsmaschinen zu laden oder zu entladen.

Stefan Hoppe, Präsident und Geschäftsführer der OPC Foundation, sagt anlässlich der Veröffentlichung: „Industrieroboter sind nun keine isolierten Systeme mehr. Sie entwickeln sich zu intelligenten, vollständig integrierten Bestandteilen der digitalen Fabrik. Durch OPC UA können Roboter nun dieselbe Sprache sprechen wie der Rest der Automatisierungswelt. Dieser Erfolg der VDMA OPC Robotics Initiative ist nicht nur ein Meilenstein für Industrie 4.0, sondern auch ein zentraler Baustein für die umfassendere Vision der Digitalisierung – von der Fertigungsebene über die Cloud bis hin zu Datenräumen und Initiativen wie Manufacturing-X oder Catena-X. OPC UA bietet die gemeinsame Modellierungssprache und bildet die Grundlage für den sicheren, interoperablen Informationsaustausch über alle Ebenen industrieller und digitaler Ökosysteme hinweg.“

Die OPC UA Robotics Companion sSecification steht unter den folgenden Links zum Download zur Verfügung:

www.vdma.eu

https://opcfoundation.org/developer-tools/documents/view/218



  • Wenn KI-Modelle zum Angriffsziel werden

    Wenn KI-Modelle zum Angriffsziel werden

    Zur Münchner Sicherheitskonferenz (13. bis 15. Februar) hat die Google Threat Intelligence Group (GTIG) einen Bericht veröffentlicht, mit dem die Verfasser die Debatte um KI-gestützte Bedrohungen auf eine operative Ebene…

    mehr lesen: Wenn KI-Modelle zum Angriffsziel werden

  • Ein Tag ohne Internet und alles steht still

    Ein Tag ohne Internet und alles steht still

    Laut einer Untersuchung des Bitkom ist die deutsche Wirtschaft schlecht auf hybride Bedrohungen wie Stromausfälle, Sabotage oder durch Ransomware lahmgelegte Fabriken vorbereitet.

    mehr lesen: Ein Tag ohne Internet und alles steht still

  • Heitec übernimmt Artschwager + Kohl

    Heitec übernimmt Artschwager + Kohl

    Artschwager + Kohl Software ist seit Januar 2026 Teil der Heitec-Gruppe.

    mehr lesen: Heitec übernimmt Artschwager + Kohl

  • Lantek expandiert nach Kanada

    Lantek expandiert nach Kanada

    Lantek, Anbieter von Software für die metallverarbeitende Industrie, gibt die Eröffnung einer Niederlassung in Kanada als Teil seiner Wachstumsstrategie in Nordamerika bekannt.

    mehr lesen: Lantek expandiert nach Kanada

  • All for One Group beteiligt sich an BrightFlare

    All for One Group beteiligt sich an BrightFlare

    Die All for One Group, ein IT-, Consulting- und Service-Provider aus Filderstadt, beteiligt sich an dem österreichischen Cybersecurity-Spezialisten BrightFlare.

    mehr lesen: All for One Group beteiligt sich an BrightFlare

  • Humation nimmt humanzentrierte Automation in den Fokus

    Humation nimmt humanzentrierte Automation in den Fokus

    Wie lassen sich Menschen und Maschinen so zusammenbringen, dass beide voneinander profitieren?

    mehr lesen: Humation nimmt humanzentrierte Automation in den Fokus

  • Webinar: Smart Maintenance mit KI

    Webinar: Smart Maintenance mit KI

    Am 20. Mai 2026 um 14.00 Uhr steht im IT&Production -TechTalk das Thema Smart Maintenance mit KI im Mittelpunkt.

    mehr lesen: Webinar: Smart Maintenance mit KI

  • Rethink! IAM beleuchtet Cybersicherheit

    Rethink! IAM beleuchtet Cybersicherheit

    In einer komplexen Welt, in der alle überall und jederzeit verbunden sind, gilt intelligentes und transparentes Identity & Access Management (IAM) als ein wirksames Mittel zum Schutz der Unternehmens- und…

    mehr lesen: Rethink! IAM beleuchtet Cybersicherheit

  • Cyber Resilience Act startet mit Meldepflichten

    Cyber Resilience Act startet mit Meldepflichten

    Der Cyber Resilience Act (CRA) hat ab 2026 erstmals unmittelbare Auswirkungen, auf die sich die Hersteller digitaler Geräte, Maschinen und Anlagen mit Internetverbindung einstellen müssen.

    mehr lesen: Cyber Resilience Act startet mit Meldepflichten

  • Cyberagentur richtet Strategie neu aus

    Cyberagentur richtet Strategie neu aus

    Die Agentur für Innovation in der Cybersicherheit (Cyberagentur) hat ihre Strategie für die Jahre 2026 bis 2030 vorgestellt.

    mehr lesen: Cyberagentur richtet Strategie neu aus

  • Landesgraduiertenzentrum ConnAIx für Angewandte KI gegründet

    Landesgraduiertenzentrum ConnAIx für Angewandte KI gegründet

    Junge Forschungstalente im Bereich künstlicher Intelligenz (KI) ausbilden und Forschungsergebnisse schneller in die Wirtschaft übertragen – das ist das Ziel eines gemeinsamen Zentrums für angewandte Künstliche Intelligenz des Karlsruher Instituts…

    mehr lesen: Landesgraduiertenzentrum ConnAIx für Angewandte KI gegründet

  • TUM fertigt eigenen KI-Chip

    TUM fertigt eigenen KI-Chip

    Die TUM hat den ersten KI-Chip mit 7-Nanometer-Technologie in der EU entwickelt. Der Chip verarbeitet Daten lokal, schützt Privatsphäre und stärkt die technologische Unabhängigkeit Europas.

    mehr lesen: TUM fertigt eigenen KI-Chip