Skala legt Grundstein für organisationsübergreifende Logistik

InsaScan digitalisiert Transportdokumente wie Frachtbriefe oder Lieferscheine webbasiert und ohne Integrationsaufwand.
InsaScan digitalisiert Transportdokumente wie Frachtbriefe oder Lieferscheine webbasiert und ohne Integrationsaufwand.Bild: Fraunhofer-Institut IML

Das vom Bundesministerium für Digitales und Staatsmodernisierung (BMDS) mit rund 5Mio.€ geförderte Projekt Skala (Skalierbare KI- und Blockchain-Lösungen zur Automatisierung und Autonomisierung in Wertschöpfungsnetzwerken) wurde erfolgreich abgeschlossen. In Zusammenarbeit mit dem Fraunhofer-Institut für Software- und Systemtechnik ISST und der TU Dortmund haben Forschende des Fraunhofer-Instituts für Materialfluss und Logistik IML offene, interoperable Technologien entwickelt, die organisationsübergreifende Multi-Agenten-Systeme ermöglichen.

Die Forschenden kombinieren künstliche Intelligenz (KI) und Blockchain-Technologie, um bislang getrennte Systeme und Akteure digital zu verbinden. Wie das Fraunhofer IML weiter mitteilt, wurden alle Softwarekomponenten, KI-Modelle und Schnittstellen konsequent als Open Source entwickelt.

Für ihren Transferansatz setzen die Forschenden auf einen kontinuierlichen Abgleich zwischen Kundenbedarf und Lösungsentwicklung, gepaart mit einer individuellen Open-Source-Strategie. Mit mehr als zwölf Industrie- und Logistikunternehmen entstanden drei Anwendungen:

  • GreenComplAI ermöglicht die automatisierte Prüfung und Visualisierung von Herkunfts-, Nachhaltigkeits- und Supply-Chain-Daten. Produktpässe und Zirkularitätskennzahlen unterstützen Transparenz und den Aufbau souveräner Ressourcenkreisläufe.
  • Simba realisiert eine KI-basierte, dynamische Preisbildung und Abrechnung in Echtzeit. Unternehmen können so Auslastungsschwankungen besser berücksichtigen.
  • InstaScan digitalisiert Transportdokumente wie Frachtbriefe oder Lieferscheine webbasiert und ohne Integrationsaufwand. KI extrahiert automatisch alle relevanten Informationen und überführt sie in strukturierte Datensätze.

Zusätzlich wurde im Rahmen des Projekts die Wissensplattform LogiDo aufgebaut. Dort bieten die Projektbeteiligten Unternehmen Lernmaterialien, Quick-Checks sowie konkrete Leitfäden zur Integration und Weiterentwicklung der Skala-Ergebnisse im eigenen Betrieb an. Dies soll insbesondere kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) einen niedrigschwelligen, transparenten und unabhängigen Zugang zu Schlüsseltechnologien ermöglichen.

„Mit seinem offenen, modularen Ansatz leistet Skala einen Beitrag zur digitalen und technologischen Souveränität in Deutschland und Europa. Die entwickelten Lösungen basieren auf Prinzipien wie Zukunftsfähigkeit, Vertrauenswürdigkeit und Nachhaltigkeit und liefern übertragbare Architektur- und Umsetzungsansätze für weitere Initiativen“, betont Prof. Michael Henke, Institutsleiter am Fraunhofer IML.



  • Materialise eröffnet Metall-Kompetenzzentrum für 3D-Druck

    Materialise eröffnet Metall-Kompetenzzentrum für 3D-Druck

    Der 3D-Druck-Spezialist Materialise vergrößert seinen Bremer Standort und hat ein Metall-Kompetenzzentrum für 3D-Druck eröffnet, das künftig 120 Mitarbeitern Platz bieten soll.

    mehr lesen: Materialise eröffnet Metall-Kompetenzzentrum für 3D-Druck

  • Moxa und Crosser arbeiten zusammen

    Moxa und Crosser arbeiten zusammen

    Mit dem Ziel Komplettlösungen für das Industrial Internet of Things anbieten zu können, arbeiten Moxa Europe und Crosser zukünftig zusammen. Dazu integriert Moxa den Low-Code-Ansatz von Crosser in seine Lösungen.

    mehr lesen: Moxa und Crosser arbeiten zusammen

  • Neuer Geschäftsführer bei Sage

    Neuer Geschäftsführer bei Sage

    Christoph Stoica verantwortet als neuer Geschäftsführer zukünftig die Landesgesellschaften in Zentraleuropa von Sage. Er übernimmt das Amt zum 1. November.

    mehr lesen: Neuer Geschäftsführer bei Sage

  • Anzeige
    Retarus beschleunigt Datenaustausch in der Produktion

    Retarus beschleunigt Datenaustausch in der Produktion

    Die Digitalisierungs- und Automatisierungslösungen von Retarus ermöglichen effiziente Abläufe ohne manuellen Aufwand oder Kompromisse bei der Datensouveränität

    mehr lesen: Retarus beschleunigt Datenaustausch in der Produktion

  • Höchstes Budget für Nachhaltigkeit im Maschinenbau

    Höchstes Budget für Nachhaltigkeit im Maschinenbau

    68 Prozent der deutschen Maschinen und Anlagenbauer haben Nachhaltigkeit in der Unternehmensstrategie verankert, 39 Prozent von ihnen – und damit mehr im Vergleich zu anderen Branchen – stellen spezielles Budget…

    mehr lesen: Höchstes Budget für Nachhaltigkeit im Maschinenbau

  • Aras ernennt Roque Martin zum CEO

    Aras ernennt Roque Martin zum CEO

    Roque Martin wird neuer CEO beim Low-Code-Spezialisten Aras. Der bisherige CEO und Unternehmensgründer Peter Schroer wechselt in das Board of Directors.

    mehr lesen: Aras ernennt Roque Martin zum CEO

  • Angriffsflächen-Management verbessert IT-Sicherheit

    Angriffsflächen-Management verbessert IT-Sicherheit

    Unter der digitalen Angriffsfläche versteht man alle Angriffsvektoren, über die ein unautorisierter Nutzer versuchen kann, Daten einzubringen oder zu entwenden.

    mehr lesen: Angriffsflächen-Management verbessert IT-Sicherheit

  • Neuer CEO bei IoT Inspector

    Neuer CEO bei IoT Inspector

    Jan C. Wendenburg übernimmt die Leitung von IoT Inspector der Analyse-Plattform für Sicherheit im Internet der Dinge (IoT). Er kommt von Cergate zum IoT-Spezialisten.

    mehr lesen: Neuer CEO bei IoT Inspector

  • Verbände fordern Schulterschluss zwischen Autobauern und Zulieferern

    Verbände fordern Schulterschluss zwischen Autobauern und Zulieferern

    Die Branchenverbände IBU, IMU, DSV und VDFI sehen in einem gemeinsam veröffentlichten Brandbrief den „Standort Deutschland gefährdet“. Die Lieferkette der Automobilindustrie stehe vor dem Kollaps, heißt es darin.

    mehr lesen: Verbände fordern Schulterschluss zwischen Autobauern und Zulieferern

  • Interaktion zwischen Mensch und KI verbessern

    Interaktion zwischen Mensch und KI verbessern

    Im Forschungsprojekt ’GeMeKI’ entwickelt das Fraunhofer-Institut für Produktiontsechnologie IPT aus Aachen gemeinsam mit elf Partnern drei KI-gestützte Assistenzsysteme für das Fügen, Trennen und Umformen, die komplexes menschliches Expertenwissen in ihre…

    mehr lesen: Interaktion zwischen Mensch und KI verbessern

  • ZEW-Konjunkturerwartungen gehen erneut zurück

    ZEW-Konjunkturerwartungen gehen erneut zurück

    Mit einem Rückgang um 4,2 Punkte verzeichnet die ZEW-Konjunkturumfrage im Oktober den fünften Rückgang in Folge. Erstmals seit Februar verschlechtert sich auch die Einschätzung der aktuellen konjunkturellen Lage.

    mehr lesen: ZEW-Konjunkturerwartungen gehen erneut zurück

  • Onoff eröffnet neuen Standort

    Onoff eröffnet neuen Standort

    Die Onoff AG eröffnet einen Standort in Erlangen und will damit zukünftig auch den Bereich digitales Engineering mit Echtzeitsimulation bedienen.

    mehr lesen: Onoff eröffnet neuen Standort