Projekt für digitale Nachhaltigkeit im IKT-Mittelstand

Female Software Engineer Writing Code on Desktop Computer with M
Bild: ©Gorodenkoff/stock.adobe.com

Die zweite Förderphase des Projekts des Bundesverband IT-Mittelstand e.V. (BITMi) ‚DiNa – Digitale Nachhaltigkeit im IKT-Mittelstand‘ ist gestartet. Ziel des Projekts ist es, digitale Nachhaltigkeit in der Informations- und Kommunikationstechnologie (IKT) durch Ansätze wie Green Coding sowie nachhaltige Software- und Hardware zu fördern. Hierfür konzipieren die Beteiligten gemeinsame Entwicklungsprojekte und werben Förderungen ein. Interessierte Unternehmen sind eingeladen, sich dem DiNa-Netzwerk anzuschließen und von der Zusammenarbeit zu profitieren.

In die zweite Projektphase fließen Erfahrungen und Erkenntnisse aus der ersten Förderphase ein, die die Projektbeteiligten nutzen wollen, um die Netzwerkarbeit weiter zu optimieren und gezielt auszubauen. „Wir freuen uns, dass wir mit der Bewilligung der zweiten Projektphase nun weitere zwei Jahre intensiv daran arbeiten können, Nachhaltigkeit im digitalen Bereich voranzutreiben“, sagt Janek Götze, Projektleiter von DiNa.

Das DiNa-Projekt ist Teil des Zentralen Innovationsprogramms Mittelstand (ZIM) und vereint aktuell zehn Unternehmen aus der IKT-Branche sowie sechs assoziierte Forschungspartner. Das Projekt wird vom Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) gefördert und hat eine Laufzeit von 24 Monaten. In dieser Zeit will das Team Methoden entwickeln, um den Ressourcenverbrauch von Software- und Hardwaresystemen zu messen und zu reduzieren. Diese Methoden sollen anschließend in praxisnahen Anwendungsbeispielen erprobt werden.

Ziele des Projekts:

– Nachhaltige Entwicklung von Produkten und Dienstleistungen vorantreiben

– Zugang zu Fördermitteln für nachhaltige Innovationsvorhaben erleichtern

– Qualifizierung von Nachhaltigkeitsbeauftragten in Unternehmen fördern

– Praktische Unterstützung und Tools für Entwickler bereitstellen

– Sichtbarkeit von Nachhaltigkeitsinitiativen in der IKT-Branche erhöhen

Einen Fokus des Projekts legen die Partner darauf, die Nachhaltigkeit von Digitalisierungsvorhaben umfassend zu bewerten. Hierzu wird ein Vergleich zwischen analogen und digitalen Prozessen durchgeführt, der auch soziale und gesellschaftliche Aspekte berücksichtigt. Ziel ist es, faire Wettbewerbsbedingungen zu schaffen, indem Transparenz und Vergleichbarkeit unterschiedlicher Nachhaltigkeitsansätze gefördert werden. Die gewonnenen Erkenntnisse fließen direkt in die Optimierung von Softwaresystemen ein, um den Mittelstand und den Wirtschaftsstandort Deutschland nachhaltig zu stärken, heißt es in der Pressemitteilung des BITMi.



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