PKW-Produktion im Februar leicht im Minus

Automotive industry Europe production line
Bild: ©BlackMediaHouse/stock.adobe.com

Im Februar erreichte die PKW-Inlandsproduktion nach Angaben des VDA ein Volumen von 361.500 Einheiten. Das waren 3 Prozent weniger als im Vorjahresmonat, der jedoch im Vergleich zum Februar 2024 einen Arbeitstag weniger hatte. Nach den ersten beiden Monaten des Jahres wurden in Deutschland 698.700 PKW hergestellt (+3 Prozent). Im Vergleich zum Vorkrisenjahr 2019 lag die Produktion nach zwei Monaten des aktuellen Jahres 14 Prozent unter dem damaligen Wert.

Der Export bewegte sich im abgelaufenen Monat ebenfalls unter Vorjahresniveau: Im Februar meldet der VDA 281.200 fabrikneue PKW, die aus Produktionsstätten in Deutschland exportiert wurden (-3 Prozent). Seit Januar wurden 526.900 neue PKW exportiert, 5 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Der Export befindet sich nach zwei Monaten noch knapp 17 Prozent unter dem Vorkrisenniveau des Jahres 2019.

Im Vergleich zum Vorjahresmonat registrierte der VDA im Februar 2025 7 Prozent weniger Bestellungen aus dem Inland. Der Auftragseingang aus dem Ausland lag im Februar knapp 3 Prozent unter Vorjahresniveau. Insgesamt – die Aufträge aus dem Inland sowie Ausland zusammengenommen – wurden im Februar gut 3 Prozent weniger Bestellungen als im Februar des Vorjahres verzeichnet. Nach den ersten beiden Monaten lag der Rückgang gegenüber dem Vorjahreszeitraum bei 6 Prozent.

Im Februar 2025 wurden auf dem deutschen Pkw-Markt weniger Fahrzeuge zugelassen als noch vor einem Jahr. In Relation zum Vergleichsmonat des Vorjahres ging die Anzahl der Pkw-Registrierungen um 6 Prozent auf ein Volumen von 203.400 Einheiten zurück. In den ersten beiden Monaten des Jahres wurden insgesamt 411.000 Pkw neu zugelassen, 5 Prozent weniger als in den ersten beiden Monaten des Vorjahres.

Im Vergleich zu den ersten beiden Monaten des letzten Vor-Corona-Jahres lagen die Neuregistrierungen von PKW in Deutschland im Jahr 2025 noch um gut 23 Prozent unter dem damaligen Wert, es wurden rund 120.000 Einheiten weniger zugelassen als seinerzeit. Der deutsche Elektro-PKW-Markt verzeichnet ein deutliches Wachstum, was der VDA auch auf niedrige Vorjahreswerte infolge der Abschaffung des Umweltbonus zurückführt. So stiegen im Februar die Neuzulassungen von Elektrofahrzeugen (BEV, PHEV) um 32 Prozent auf ein Volumen von 55.490 Einheiten. Dabei stiegen die Registrierungen von rein batterieelektrischen PKW (BEV) um 31 Prozent auf 35.950 Einheiten. Die Neuzulassungen der Plug-in-Hybriden (PHEV) verzeichneten ein Wachstum von rund 34 Prozent und erreichten 19.530 Fahrzeuge. Damit liegt der deutsche Markt für Elektro-PKW im Jahresverlauf mit 36 Prozent im Plus, er erreichte ein Volumen von 107.700 Einheiten. Die BEV-Neuzulassungen stiegen um 41 Prozent auf 70.400 Einheiten. Das PHEV-Segment wuchs in den ersten beiden Monaten des laufenden Jahres um 29 Prozent und erreichte ein Volumen von 37.200 Einheiten.



  • Ixon verlegt  Firmensitz

    Ixon verlegt Firmensitz

    Mit der Verlegung des Firmensitzes ins niederländische Boxmeer will sich der IIoT-Spezialist Ixon für weiteres Mitarbeiterwachstum rüsten. Zugleich erhofft sich das Unternehmen durch die Nähe zur deutschen Grenze größeres Potenzial…

    mehr lesen: Ixon verlegt Firmensitz

  • Lösungen für Einsatz künstlicher Intelligenz in der Produktion

    Lösungen für Einsatz künstlicher Intelligenz in der Produktion

    Im Projekt ‚Datenfabrik.NRW‘ erarbeiten vier Fraunhofer-Institute (Entwurfstechnik Mechatronik IEM, Materialfluss und Logistik IML, Optronik, Systemtechnik und Bildauswertung IOSB und Intelligente Analyse- und Informationssysteme IAIS) Anwendungen für den Einsatz von künstlicher…

    mehr lesen: Lösungen für Einsatz künstlicher Intelligenz in der Produktion

  • Was Unternehmen beim KI-Einsatz heute anders machen würden

    Was Unternehmen beim KI-Einsatz heute anders machen würden

    Nahezu die Hälfte der für eine Reichelt Elektronik-Studie befragten Unternehmen würde Implementierung von künstlicher Intelligenz nach heutigem Stand anders angehen. Beispielsweise würden sie Mitarbeiter stärker einbeziehen.

    mehr lesen: Was Unternehmen beim KI-Einsatz heute anders machen würden

  • Softwarebasis für flexiblere Automobilfertigung

    Softwarebasis für flexiblere Automobilfertigung

    Um Produktionssysteme in der Automobilindustrie schneller, flexibler und effizienter zu gestalten soll im Forschungsprojekt ’Software-Defined Manufacturing für die Fahrzeug- und Zulieferindustrie (SDM4FZI)‘ eine neue technologische Grundlage entwickelt werden.

    mehr lesen: Softwarebasis für flexiblere Automobilfertigung

  • Wieder mehr Kurzarbeit im November

    Wieder mehr Kurzarbeit im November

    Erstmals seit Februar ist die Zahl der Kurzarbeitenden in Deutschland wieder gestiegen. Wie das Ifo Institut mitteilt, waren im November 10.000 Beschäftigte mehr in Kurzarbeit als noch im Oktober.

    mehr lesen: Wieder mehr Kurzarbeit im November

  • Datasensing geht an den Start

    Datasensing geht an den Start

    Zum Jahreswechsel geht das Unternehmen Datasensing an den Start. Das Unternehmen entsteht aus dem Zusammenschluss von Micro Detectors und dem Datalogic-Geschäftsbereich ‘Sensor & Safety and Machine Vision‘.

    mehr lesen: Datasensing geht an den Start

  • Unternehmen setzen auf Individualsoftware

    Unternehmen setzen auf Individualsoftware

    Jedes Unternehmen hat andere Bedürfnisse, wenn es um den Einsatz von Software geht. Standardlösungen können dies oftmals nicht ausreichend abbilden. Daher setzt laut einer Techconsult-Studie jedes zweite Unternehmen auf Individualsoftware.

    mehr lesen: Unternehmen setzen auf Individualsoftware

  • Allgeier erwirbt Mehrheit an Evora IT Solutions

    Allgeier erwirbt Mehrheit an Evora IT Solutions

    Allgeier übernimmt Evora IT Solutions, einen Spezialisten für Kundenservice- und Instandhaltungslösungen. Damit will Allgeier seine SAP- und ServiceNow Beratung ausbauen.

    mehr lesen: Allgeier erwirbt Mehrheit an Evora IT Solutions

  • Zu wenig sozialer Kontakt im Homeoffice

    Zu wenig sozialer Kontakt im Homeoffice

    Wo ist die Arbeitsbelastung höher – im Büro oder im Homeoffice? Dieser Frage ist die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung nachgegangen und hat im Rahmen einer Studie ermittelt, dass die Arbeitsbelastung nicht…

    mehr lesen: Zu wenig sozialer Kontakt im Homeoffice

  • Arbeitslosigkeit sinkt langsamer

    Arbeitslosigkeit sinkt langsamer

    Trotz des dritten Rückgangs in Folge verbleibt das IAB-Arbeitsmarktbarometer noch auf einem hohen Niveau. Einen größeren Rückschlag durch die vierte Pandemie-Welle erwarten die Experten des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung…

    mehr lesen: Arbeitslosigkeit sinkt langsamer

  • Diego Rapela wird CTO bei Auvesy

    Diego Rapela wird CTO bei Auvesy

    Zusätzlich zu CEO Dr. Tim Weckerle und COO Stefan Jesse wird zukünftig auch Dr. Diego Ricardo Rapela dem Auvesy-Management-Team angehören. Er übernimmt die neugeschaffene Position des Chief Technology Officers.

    mehr lesen: Diego Rapela wird CTO bei Auvesy

  • Keine Erholung beim Materialmangel

    Keine Erholung beim Materialmangel

    Nach einem leichten Rückgang im vergangenen Monat, hat sich der Materialmangel in der Industrie im November wieder verstärkt. Rund drei Viertel der Unternehmen klagen über Engpässe.

    mehr lesen: Keine Erholung beim Materialmangel