CIOs kritisieren Security-Systeme als kostenintensiv und schwer zu managen

There is white cube with the word Chief Informationl Officer. It is an abbreviation for Chief Informationl Officer as eye catching image
Bild: ©hogehoge511/stock.adobe.com

Im jährlichen CIO Report von Logicalis gibt mehr als die Hälfte der weltweit 1.000 befragten IT-Führungskräfte an, dass ihre Security-Patch-Systeme zu komplex geworden sind, um sie effektiv zu verwalten. Und: Trotz laut Logicalis beispielloser Ausgaben für Sicherheitssoftware hatten 88 Prozent der Befragten in den letzten zwölf Monaten mit Cybersecurity-Vorfällen zu kämpfen; 43 Prozent waren dabei von mehreren Sicherheitsverletzungen betroffen. Infolgedessen rechnen nahezu alle der befragten CIOs im kommenden Jahr mit erheblichen Sicherheitsverletzungen.

Viele Tools, zu wenig Nutzen

Laut Bericht sind fast alle CIOs der Meinung, dass ihre Security-Abdeckung verbessert werden muss. Die Hälfte gibt an, dass ihr Unternehmen zu viel in überflüssige IT-Security-Systeme investiert hat. Ebenso viele räumen ein, dass für sie das Preis-Leistungs-Verhältnis nicht stimmt, weil sie nicht alle verfügbaren Funktionen ihrer Sicherheitstools nutzen.

Die Hälfte der Tech-Führungskräfte gibt an, kein System zu finden, das den Anforderungen ihres Unternehmens vollständig entspricht. 58 Prozent sind davon überzeugt, potenzielle Sicherheitslücken erkennen zu können. Angesichts der zu erwartenden Bedrohungen sehen die Studienverantwortlichen hier eine besorgniserregende Lücke zwischen dem Sicherheitsbewusstsein der IT-Verantwortlichen und ihrer Fähigkeit, ihr Unternehmen wirksam zu schützen.

KI und Deepfakes rücken in den Fokus

Die Bedrohungslandschaft entwickelt sich kontinuierlich weiter und neue Technologien führen zu neuen Schwachstellen. KI-gesteuerte Angriffe treten inzwischen ebenso häufig auf wie Phishing und zählen damit zu den drei größten Bedrohungen für die Cybersicherheit. Darüber hinaus zeigt sich jeder vierte CIO besorgt über den erwarteten Anstieg von Deepfakes im kommenden Jahr.

„Technologieführer agieren in einem Umfeld, in dem die Bedrohungen für die Cybersicherheit stetig zunehmen. Nach mehr als einem Jahrzehnt sicherheitsbezogener Ausgaben für Einzellösungen zeigen die Forschungsergebnisse, dass dieser Flickenteppich-Ansatz kein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis bietet und in vielen Fällen sogar zusätzliche Probleme verursacht. Sicherheit muss zwar weiterhin eine Budgetpriorität bleiben, sollte aber als strategische Investition und nicht als spontane Anschaffung verstanden werden“, sagt Bob Bailkoski, Global CEO der Logicalis Group.

Weitere Erkenntnisse aus der Befragung:

Malware und Ransomware (42 Prozent), Datenschutzverletzungen (37 Prozent), KI-gesteuerte Angriffe (34 Prozent) und Phishing (33 Prozent) gehören zu den größten Sorgen der CIOs in Bezug auf Cybersicherheitsrisiken.

Seiten: 1 2



  • Wenn KI-Modelle zum Angriffsziel werden

    Wenn KI-Modelle zum Angriffsziel werden

    Zur Münchner Sicherheitskonferenz (13. bis 15. Februar) hat die Google Threat Intelligence Group (GTIG) einen Bericht veröffentlicht, mit dem die Verfasser die Debatte um KI-gestützte Bedrohungen auf eine operative Ebene…

    mehr lesen: Wenn KI-Modelle zum Angriffsziel werden

  • Ein Tag ohne Internet und alles steht still

    Ein Tag ohne Internet und alles steht still

    Laut einer Untersuchung des Bitkom ist die deutsche Wirtschaft schlecht auf hybride Bedrohungen wie Stromausfälle, Sabotage oder durch Ransomware lahmgelegte Fabriken vorbereitet.

    mehr lesen: Ein Tag ohne Internet und alles steht still

  • Heitec übernimmt Artschwager + Kohl

    Heitec übernimmt Artschwager + Kohl

    Artschwager + Kohl Software ist seit Januar 2026 Teil der Heitec-Gruppe.

    mehr lesen: Heitec übernimmt Artschwager + Kohl

  • Anzeige
    Retarus beschleunigt Datenaustausch in der Produktion

    Retarus beschleunigt Datenaustausch in der Produktion

    Die Digitalisierungs- und Automatisierungslösungen von Retarus ermöglichen effiziente Abläufe ohne manuellen Aufwand oder Kompromisse bei der Datensouveränität

    mehr lesen: Retarus beschleunigt Datenaustausch in der Produktion

  • Lantek expandiert nach Kanada

    Lantek expandiert nach Kanada

    Lantek, Anbieter von Software für die metallverarbeitende Industrie, gibt die Eröffnung einer Niederlassung in Kanada als Teil seiner Wachstumsstrategie in Nordamerika bekannt.

    mehr lesen: Lantek expandiert nach Kanada

  • All for One Group beteiligt sich an BrightFlare

    All for One Group beteiligt sich an BrightFlare

    Die All for One Group, ein IT-, Consulting- und Service-Provider aus Filderstadt, beteiligt sich an dem österreichischen Cybersecurity-Spezialisten BrightFlare.

    mehr lesen: All for One Group beteiligt sich an BrightFlare

  • Humation nimmt humanzentrierte Automation in den Fokus

    Humation nimmt humanzentrierte Automation in den Fokus

    Wie lassen sich Menschen und Maschinen so zusammenbringen, dass beide voneinander profitieren?

    mehr lesen: Humation nimmt humanzentrierte Automation in den Fokus

  • Webinar: Smart Maintenance mit KI

    Webinar: Smart Maintenance mit KI

    Am 20. Mai 2026 um 14.00 Uhr steht im IT&Production -TechTalk das Thema Smart Maintenance mit KI im Mittelpunkt.

    mehr lesen: Webinar: Smart Maintenance mit KI

  • Rethink! IAM beleuchtet Cybersicherheit

    Rethink! IAM beleuchtet Cybersicherheit

    In einer komplexen Welt, in der alle überall und jederzeit verbunden sind, gilt intelligentes und transparentes Identity & Access Management (IAM) als ein wirksames Mittel zum Schutz der Unternehmens- und…

    mehr lesen: Rethink! IAM beleuchtet Cybersicherheit

  • Cyber Resilience Act startet mit Meldepflichten

    Cyber Resilience Act startet mit Meldepflichten

    Der Cyber Resilience Act (CRA) hat ab 2026 erstmals unmittelbare Auswirkungen, auf die sich die Hersteller digitaler Geräte, Maschinen und Anlagen mit Internetverbindung einstellen müssen.

    mehr lesen: Cyber Resilience Act startet mit Meldepflichten

  • Cyberagentur richtet Strategie neu aus

    Cyberagentur richtet Strategie neu aus

    Die Agentur für Innovation in der Cybersicherheit (Cyberagentur) hat ihre Strategie für die Jahre 2026 bis 2030 vorgestellt.

    mehr lesen: Cyberagentur richtet Strategie neu aus

  • Landesgraduiertenzentrum ConnAIx für Angewandte KI gegründet

    Landesgraduiertenzentrum ConnAIx für Angewandte KI gegründet

    Junge Forschungstalente im Bereich künstlicher Intelligenz (KI) ausbilden und Forschungsergebnisse schneller in die Wirtschaft übertragen – das ist das Ziel eines gemeinsamen Zentrums für angewandte Künstliche Intelligenz des Karlsruher Instituts…

    mehr lesen: Landesgraduiertenzentrum ConnAIx für Angewandte KI gegründet