Auslandsgeschäft prägt Auftragseingang im Maschinen- und Anlagenbau

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VDMA Verband Deutscher Maschinen und Anlagenbau e.V
Bild: VDMA e.V.

Die Unternehmen im Maschinen- und Anlagenbau haben in Summe ein leicht positives erstes Halbjahr im Auftragseingang verzeichnet, vor allem aufgrund von Sondereffekten aus dem Großanlagengeschäft. Wie der VDMA mitteilt, übertrafen die Bestellungen im Juni das Vorjahresniveau real um 21% und für die ersten sechs Monate des laufenden Jahres wurde ein Plus von 5% verzeichnet.

„Der Zuwachs im Juni wird getrieben durch Großanlagengeschäft aus den Nicht-Euro-Ländern. Die Euro-Partnerländer zeigen deutliche Rückgänge im Auftragseingang, auch weil der Bestelleingang im Juni 2025 überdurchschnittlich gut war. Das Inlandsgeschäft ist weiter verhalten. Die Verunsicherung und Investitionszurückhaltung durch globale Krisen bleibt hoch, am Standort Deutschland und Europa kommt grundlegender Reformbedarf für bessere Rahmenbedingungen der Unternehmen hinzu“, erläutert VDMA-Konjunkturexpertin Anke Uhlig (Bild).

Im Juni sanken die Bestellungen aus den Euro-Ländern um real 17% zum Vorjahr. Für das Inland meldet der VDMA einen Zuwachs von real 1% gegenüber dem Vorjahr. Die Summe der Bestellungen aus dem Ausland wuchs um real 29% zum Vorjahr (Nicht-Euro-Länder +54%, Euro-Länder minus 17%).

Im zweiten Quartal kamen aus dem Inland 3% weniger Aufträge, das Ausland verbuchte ein Plus von 12% (Nicht-Euro-Länder: +24%, Euro-Länder -15%). Daraus resultierte von April bis Juni ein Auftragsplus von 7% zum Vorjahr.

Im ersten Halbjahr verbuchten die Unternehmen im Inlandsgeschäft ein Auftragsminus von 2%, während die Auslandsbestellungen um 9% zulegten. Aus den Nicht-Euro-Ländern kamen 16% mehr Orders, aus dem Euro-Raum sanken die Bestellungen hingegen um 8%. Unter dem Strich meldet der VDMA ein Auftragsplus von 5%.



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