Sonderthema: Cyber Resilience Act

Das Sonderthema der Quartalsumfrage war der Cyber Resilience Act (CRA) der EU. Gefragt nach den größten Herausforderungen bei der Umsetzung nannten die Unternehmen (Mehrfachnennungen möglich):

– 48% Dokumentations- und Nachweispflichten

– 33% Bewertung der Betroffenheit der eigenen Produkte

– 31% fehlende personelle Ressourcen

– 29% technische Umsetzung der Anforderungen

– 12% Schwachstellen- und Update-Management

– 7% fehlendes Knowhow

12% sehen keine wesentlichen Herausforderungen, für 21% ist der CRA nicht relevant. Bemerkenswert ist den Studienverantwortlichen zufolge die Rangfolge. Demnach bereitet nicht die technische Umsetzung die größten Schwierigkeiten, sondern der administrative Aufwand.

Die wichtigsten Zielmärkte

Wichtigste Abnehmerbranchen bleiben der Maschinen- und Anlagenbau mit 60% der Nennungen und die Sensorik und Messtechnik selbst mit 52%, gefolgt von der Automobilindustrie mit 26% sowie der Elektronikindustrie und der Luft- und Raumfahrt mit je 17%.

„Nach einem außergewöhnlich starken Jahresauftakt normalisiert sich die Auftragsdynamik“, sagt Philipp Gutmann, Geschäftsführer des AMA Verbandes. „Das Umsatzniveau bleibt deutlich über dem Vorjahr, und unsere Unternehmen planen mit weiterem Wachstum. Das ist im aktuellen Umfeld eine gute Nachricht. Gleichzeitig zeigt die Umfrage sehr genau, wo Unterstützung gebraucht wird. Beim Cyber Resilience Act sind es die Dokumentations- und Nachweispflichten, nicht die Technik, die unsere Mitglieder beschäftigen.“

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