Auch Rechenzentren im Weltraum, sozusagen am äußersten Rand des Netzes, könnten eine Möglichkeit sein. Die Nutzung der Solarenergie und die niedrigen Temperaturen im Weltraum könnten hier eine stabile und energiesparende Datenübertragung ermöglichen. Jedoch stellen die enormen Kosten für die Errichtung solcher Rechenzentren ein großes Hindernis dar. Sinken diese, könnten auch Weltraumrechenzentren Realität werden.

Lars Kuba 800
Bild: Huawei Technologies Co., Ltd

CO2-Fußabdruck reduzieren

Rechenzentren der Zukunft werden durch eine Kombination aus innovativen Technologien und nachhaltigen Maßnahmen geprägt sein. Hyperscale- und Edge-Computing, energieeffiziente Kühltechniken sowie alternative Modelle wie Unterwasser- und Weltraum-Rechenzentren zeigen, dass die Branche bereit ist, die technologischen und ökologischen Herausforderungen anzugehen. Durch diese Entwicklungen können Rechenzentren nicht nur leistungsfähiger werden, sondern auch einen Beitrag zur Reduzierung des CO2-Fußabdrucks leisten. Die Zukunft der Rechenzentren ist somit richtungsweisend für eine nachhaltige digitale Infrastruktur.

www.huawei.com

Andererseits hat Cloud-basierte Digitalisierung ihren Anwendungsbereich ausgeweitet. Die Folge: Anwendungen und Daten, die über große Hochleistungsrechenzentren laufen, erfüllen die Anforderungen intelligenter Verbraucherterminals oder industrieller IoT-Terminals und Robotern in puncto niedriger Latenzzeiten an jedem beliebigen Standort nicht mehr. Hier kommt Edge Computing ins Spiel, das die niedrigen Latenzzeiten und strengen Datenschutzanforderungen zahlreicher Branchen erfüllen kann. Durch Edge Computing werden Daten dezentral am Rand des Netzwerks gespeichert und verarbeitet, was kürzere Übertragungswege und somit eine schnellere Datenverarbeitung mit sich bringt. Dazu platzieren Cloud-Anbieter kleine Hardware-Computing-Cluster an geeigneten Netzwerkstandorten. Über Privatleitungen können so einige Kernfunktionen von Full-Stack-Cloud-Diensten, vor allem latenzempfindliche Dienste, auf Edge-Cluster ausgedehnt werden. Diese sollen bis 2030 mehr als 80 Prozent der Daten erfassen und verarbeiten. Auch mehr als 80 Prozent der industriellen Produktionsanlagen werden durch IoT und Digitalisierung mit ‚leichtgewichtigen‘ Edge-Computern verbunden sein.

Seiten: 1 2



  • Nutzung von Cloudanwendungen in Unternehmen

    Nutzung von Cloudanwendungen in Unternehmen

    Cloudanwendungen boomen: Aktuell gibt es nach Aussagen von führenden TÜV Rheinland-Experten mehr als 30.000 Cloudanwendungen weltweit, von denen Unternehmen aktiv durchschnittlich 1.500 Anwendungen nutzen – mit oder ohne Freigabe der…

    mehr lesen: Nutzung von Cloudanwendungen in Unternehmen

  • Schutz von Remote-Mitarbeitern

    Schutz von Remote-Mitarbeitern

    Um die Verwaltung der Cybersicherheit einfacher und zugänglicher zu gestalten, stellt SonicWall die Zero-Touch-fähigen Multi-Gbit TZ-Firewalls mit SD-Branch-Funktionen vor. Die neuen Firewalls TZ570 und TZ670 sind die ersten Desktop-Firewalls, die…

    mehr lesen: Schutz von Remote-Mitarbeitern

  • Sicherheit vor Malware und Hackern

    Sicherheit vor Malware und Hackern

    Fernwirkanlagen und Scada-Systeme nutzen das Internet und sind damit potenziellen Angriffen von Hackern und Schadsoftware ausgesetzt. Auf der Seite der Datenbank kann auch das Unternehmen ConiuGo nur die bekannten Konzepte…

    mehr lesen: Sicherheit vor Malware und Hackern

  • Anzeige
    Retarus beschleunigt Datenaustausch in der Produktion

    Retarus beschleunigt Datenaustausch in der Produktion

    Die Digitalisierungs- und Automatisierungslösungen von Retarus ermöglichen effiziente Abläufe ohne manuellen Aufwand oder Kompromisse bei der Datensouveränität

    mehr lesen: Retarus beschleunigt Datenaustausch in der Produktion

  • Maschinenbau baut digitale Dienste aus

    Maschinenbau baut digitale Dienste aus

    Fast 80 Prozent der Maschinenbauer sehen die Notwendigkeit, bei digitalen Geschäftsmodellen zu kooperieren. Das hat der VDMA in einer Befragung mit McKinsey ermittelt. Auf großes Wachtumspotenzial deutet dabei hin, dass…

    mehr lesen: Maschinenbau baut digitale Dienste aus

  • 15 Jahre SmartFactory Kaiserslautern

    15 Jahre SmartFactory Kaiserslautern

    Die Technologieinitiative SmartFactory KL feiert ihr 15-jähriges Bestehen. Heute beteiligen sich mehr als 50 Unternehmen und Wissenschaftseinrichtungen an der Initiative.

    mehr lesen: 15 Jahre SmartFactory Kaiserslautern

  • Eine Matte gegen Haltungsschäden

    Eine Matte gegen Haltungsschäden

    Wissenschaftler vom Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung IPA haben in Zusammenarbeit mit der Isoloc Schwingungstechnik GmbH eine Sensormatte für Steharbeitsplätze entwickelt. Sie erfasst die Fußposition eines Mitarbeiters und erkennt Gewichtsverlagerungen.

    mehr lesen: Eine Matte gegen Haltungsschäden

  • Verschlüsselungskomponenten, die Angreifern ausweichen

    Verschlüsselungskomponenten, die Angreifern ausweichen

    Verschlüsselungssoftware spielt auf dem Weg zu mehr Datenschutz eine wichtige Rolle, doch können Computersysteme auch auf physikalischem Wege angegriffen werden. Durch das Abfangen von Stromschwankungen oder das Auslösen von Fehlern…

    mehr lesen: Verschlüsselungskomponenten, die Angreifern ausweichen

  • Unternehmen sehen Notwendigkeit für mehr IoT-Sicherheit

    Unternehmen sehen Notwendigkeit für mehr IoT-Sicherheit

    Das Internet der Dinge ist für viele Unternehmen in Deutschland sowohl eine Chance als auch ein Risiko, so das Ergebnis einer aktuellen Studie im Auftrag von Palo Alto Networks.

    mehr lesen: Unternehmen sehen Notwendigkeit für mehr IoT-Sicherheit

  • Gaia-X-Mitglieder unterzeichnen Gründungsurkunde

    Gaia-X-Mitglieder unterzeichnen Gründungsurkunde

    Die Gründungsmitglieder der Gaia-X-Initiative haben die Gründungsurkunden zur Gaia-X AISBL unterzeichnet. Interessierte Unternehmen und Initiativen sind aufgerufen, sich an der gemeinnützigen Vereinigung zu beteiligen.

    mehr lesen: Gaia-X-Mitglieder unterzeichnen Gründungsurkunde

  • TÜV-Verband fordert Regulierung von KI-Anwendungen

    TÜV-Verband fordert Regulierung von KI-Anwendungen

    Der TÜV-Verband fordert in einem Positionspapier KI-gestützte Anwendungen und Systeme — etwa automatisierte Fahrzeuge oder Roboter — in Abhängigkeit vom Risiko zu regulieren.

    mehr lesen: TÜV-Verband fordert Regulierung von KI-Anwendungen

  • Was es bei der Container-Nutzung zu beachten gilt

    Was es bei der Container-Nutzung zu beachten gilt

    Die Nutzung von Containertechnologien steigt, was aber gilt es bei der Auswahl zu beachten? Der Software-Entwickler Red Hat gibt Antworten darauf.

    mehr lesen: Was es bei der Container-Nutzung zu beachten gilt