Julia Küren, die als Manager Operational Excellence bei RKW in Gronau die kontinuierliche Verbesserung der Prozesse verantwortet, kann dadurch Prozessänderungen und Prozessoptimierungen nach der digitalen Abbildung durch die entsprechenden Instanzen prüfen und freigeben lassen: „Das ermöglicht mir die schnellere Anpassung und Strukturierung bei möglichen Prozessänderungen und erleichtert meine Arbeit enorm. Auch bei Projektarbeiten nutzen wir heute ConSense. Die jeweiligen Abteilungsleiter werden als Projektverantwortliche benannt und erhalten dadurch regelmäßig Erinnerungen vom System, wenn ein Projekt geprüft oder aktualisiert werden muss.“

Modular und anpassbar

Da die Software modular aufgebaut ist, lässt sie sich an die Anforderungen der Nutzer anpassen. Bei RKW in Gronau kommt beispielsweise das Modul Maßnahmenmanagement zum Einsatz. Darin werden alle im Unternehmen anfallenden Maßnahmen aus verschiedenen Quellen zentral erfasst und verwaltet und den entsprechenden Mitarbeitern oder Organisationsbereichen zur Ausführung zugewiesen. Die vollständige und termingerechte Erledigung wird dann nachverfolgt, dokumentiert und in Berichten aufbereitet. RKW nutzt dies etwa etwa für das Vorfallmanagement, das alle zertifizierten Systeme betrifft: Ganz gleich, ob aus den Bereichen Qualitäts-, Arbeitsschutz-, Umwelt- oder Energiemanagement, alle Vorfallmeldungen werden auf diese Weise bearbeitet. „Wir haben unsere Beschäftigten schon immer in das Vorfallmanagement mit eingebunden. Von jedem Arbeitsplatz aus ist es möglich, Meldungen abzusetzen. Bisher wurden diese in Excel erfasst und manuell an die betreffenden Stellen zur Weiterbearbeitung verteilt. Jetzt ist das viel einfacher geworden: Über den automatisierten Workflow gelangen die Vorfallmeldungen zur Weiterbearbeitung an den entsprechenden Personenkreis. Aus den Meldungen abgeleitete Maßnahmen werden wiederum den entsprechenden Personen zugeteilt, dokumentiert und der Fortschritt protokolliert. Das System erinnert außerdem bei Fristüberschreitung automatisch an die Ausführung. Das alles spart viel Zeit“, beschreibt Rethmeier.

Ferner kommt in Gronau auch das Modul Prüfmittelmanagement zum Einsatz. Denn zur Sicherung der Qualität der Vliesstoffe müssen jeweils deren Feuchtigkeitsgehalt, Dicke oder Luftdurchlässigkeit nach Kundenvorgaben geprüft werden. Die dafür eingesetzten Mess- und Prüfmittel werden in regelmäßigen, vorgegebenen Intervallen auf korrekte Funktion kontrolliert. In der Vergangenheit setzte das Werk hier ebenfalls auf Excel-Listen. Heute können für jedes Prüfmittel separate Termine und Intervalle zu Prüfungen oder Kalibrierungen festgelegt werden. Optional erinnert eine Benachrichtigung per E-Mail. Der im System erfasste ‚Prüfmittel-Lebenslauf‘ ermöglicht den Verantwortlichen eine lückenlose Rückverfolgbarkeit der Prüfvorgänge. Relevante Dokumente können als Anlage eingebunden werden.

Deutliche Weiterentwicklung

„Wir haben durch die Umstellung auf die neue Software eine deutliche Weiterentwicklung unseres Systems erreicht“, sagt Lutz Rethmeier. Seine Erfahrungen haben ihn dazu veranlasst, seinen Kollegen im Konzern zu raten, sich ebenfalls mit der Software auseinanderzusetzen – die damit zur konzernweiten Lösung bei RKW werden könnte.

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