Ungenutzte Cloud-Kapazitäten verursachen hohe Kosten

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Insight hat eine Studie zu Cloud-Ausgaben und digitaler Souveränität in Europa veröffentlicht. Danach bleiben in europäischen Organisationen durchschnittlich 24% der jährlichen Cloud-Kapazität ungenutzt. In der EMEA-Region gibt knapp die Hälfte der Unternehmen jährlich bis zu fünf Millionen Euro für Cloud-Dienste aus. Für eine Organisation mit durchschnittlichen Cloud-Ausgaben von 3,75Mio.€ entspreche das rund 901.000€ pro Jahr, die nicht genutzt würden. Laut Insight könnten diese Mittel sonst in Infrastruktur für KI investiert werden.

Trilemma digitaler Souveränität

Der Report beschreibt drei Bereiche, die Organisationen bei zunehmender KI-Einführung austarieren müssten: wirtschaftliche Effizienz, operative Resilienz und Datensouveränität. 47% der Organisationen überdimensionieren laut Studie ihre Infrastruktur, um Verfügbarkeit sicherzustellen. Weitere 47% verweisen auf eingeschränkte Transparenz, 46 Prozent auf inaktive Ressourcen als Kostentreiber. Zudem verursache KI einen Anstieg der Hosting-Kosten um 12% pro Jahr. 67% der Unternehmen betrachten digitale Souveränität bereits als strategische Priorität, in den nächsten drei Jahren soll dieser Wert auf 82% steigen.

Interne Hürden und DACH-Zahlen

56% der Unternehmen führen laut Insight vor wichtigen Workload-Platzierungen keine Gesamtbetriebskostenanalysen durch. 41% seien weiterhin durch Legacy-Systeme eingeschränkt. Nach Angaben des Unternehmens evaluieren oder bereitstellen 85% bereits eine dedizierte Infrastruktur für KI. Für die DACH-Region nennt die Studie 66% der Unternehmen, für die digitale Souveränität heute ein wichtiges Thema sei. In den nächsten ein bis zwei Jahren steige dieser Wert auf 75% und langfristig auf 84%. „Organisationen verschwenden fast ein Viertel ihrer Cloud-Kapazität, während KI die Infrastrukturkosten gleichzeitig stark in die Höhe treibt“, sagt Adrian Gregory, President von Insight EMEA.



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