Klassische und Quanten-Algorithmen in Kombination

Quantum computing concept. Digital communication network. Technological abstract
Bild: ©metamorworks/stock.adobe.com

Classiq, ein Anbieter von Quantensoftware, hat in Zusammenarbeit mit den Hewlett Packard Labs, der Forschungsgruppe von Hewlett Packard Enterprise, eine Methode zur schnellen Lösung umfangreicher kombinatorischer Optimierungsproblemen entwickelt. Das Forschungsprojekt vereint dabei klassisches High-Performance-Computing (HPC) mit Quantencomputing.

Für diesen hybriden Ansatz kommen das HPE Cray Supercomputing EX-System, die HPE Cray-Programmierungsumgebung und die Classiq-Synthese-Engine zum Einsatz. Hinter den Berechnungen steht die Synthese von Schaltungen für den sogenannten Quantum-Approximate-Optimization-Algorithm (QAOA), einem Algorithmus zur Lösung von Optimierungsproblemen.

Mit diesem Ansatz wollen die Partner zunächst kleinere Probleme angehen, um dann den optimalen Lösungsweg für größere, komplexere Fragestellungen zu identifizieren. In dieser Methodik zeigt sich, so die Unternehmen, wie eine Verschmelzung aus klassischen und Quanten-Algorithmen einen Mehrwert für Probleme in der Praxis liefern kann. Außerdem ließen sich so die Effekte von Quantenberechnungen für HPC-Zentren erschließen.

Die Zusammenarbeit von Classiq und den Hewlett Packard Labs ist in einem wissenschaftlichen Paper mit dem Titel ’Hybrid Classical-Quantum Simulation of MaxCut using QAOA-in-QAOA’ gemündet. Dieses wurde am 31. Mai auf dem Q-Casa-Workshop auf der IEEE IPDPS-Konferenz in San Francisco vorgestellt.



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