KI lässt Druckluftanlagen sprechen

Teambild AI4Air
Bild: WRS Energie + Druckluft GmbH

Die Zusammenarbeit zwischen dem Institut für Energieeffizienz in der Produktion (EEP) der Universität Stuttgart und der WRS Energie + Druckluft GmbH wird fortgesetzt.

Aufbauend auf den Ergebnissen des Vorgängerprojekts ‚KIDruId‘ entsteht im Invest.BW-Projekt ‚AI4Air‘ ein KI-basiertes Sprachmodell, mit dem die Beteiligten die Interaktion zwischen Mensch und Maschine per Spracheingabe oder Chat ermöglichen wollen. Das Vorhaben ist auf zwei Jahre angelegt und wird mit 450.000€ gefördert.

In ‚KIDruid‘ haben die Partner an einer KI-Plattform gearbeitet. Das EEP entwickelte intelligente Algorithmen, die Druckluft-Leckagen zuverlässig identifizieren. Daraus entstand u.a. das Leckage-Management-Tool LeakWatch. Die Ergebnisse visualisiert WRS in Dashboards und Reports.

Nun wollen die Partner eine Schnittstelle entwickeln, die Mensch und Maschine neu verbindet. „Ein digitaler Zwilling ist die Grundlage“, erklärt Christian Wolf, Projektleiter am Institut für Energieeffizienz in der Produktion. „Damit digitalisieren wir das Druckluftsystem. Mit den Algorithmen analysieren wir die Daten. Die Ergebnisse werden dann von einer sprechenden KI dem Anwender vermittelt.“ Als Besonderheit heben die Beteiligten hervor, dass damit konkrete Handlungsempfehlungen verknüpft werden können. Somit hat der Anwender eine Entscheidungsgrundlage, um frühzeitig gezielt reagieren zu können. „Mit ‚AI4Air‘ erschaffen wir eine Plattform, die Anwendern die bestmögliche Transparenz und Informationsgrundlage liefert, um Einsparungen zu realisieren und die Menschen bestmöglich unterstützen soll“, sagt Lennard Schwidurski, Geschäftsführer und Gründer von WRS.



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