Im Büro reicht Konfektionsware

Fertige KI-Tools wie ChatGPT von OpenAI, Google Gemini oder Microsoft Copilot sind dagegen weitreichend erprobt und werden laufend weiterentwickelt. Sie eignen sich besonders für standardisierte Bereiche wie Finance oder Marketing, da sie ohne tiefgehende technologische Expertise genutzt werden können. Dies spart Unternehmen nicht nur Zeit und Ressourcen, sondern ermöglicht es auch, die internen Kapazitäten auf andere wichtige Aufgaben zu fokussieren. Eine hybride Lösung, die beide Ansätze kombiniert, kann ebenfalls ein guter Weg sein. So nutzen Unternehmen Standardsoftware für grundlegende Prozesse, während sie für spezifische Anforderungen maßgeschneiderte KI-Systeme entwickeln.

Basics für eine erfolgreiche KI-Strategie

Der Erfolg einer KI-Implementierung steht und fällt mit der strategischen Planung. Unternehmen sollten sich dabei auf vier zentrale Fragen konzentrieren, die den Grundstein für ihre KI-Strategie legen:

1. Wie definieren und nutzen Firmen KI?

Zunächst gilt es zu klären, welche Rolle KI im Unternehmen spielen soll und wie sie gezielt eingesetzt werden kann, um Wettbewerbsvorteile zu schaffen.

2. Wie unterstützen sie die Akzeptanz von KI?

Die Einführung von KI erfordert, dass alle Beteiligten – von der Führungsebene bis zu den Mitarbeitenden – an einem Strang ziehen. Eine offene Kommunikation und gezielte Schulungen helfen dabei, die Akzeptanz für das technische System zu fördern.

3. Wie können Firmen KI technisch integrieren?

Ob Zukauf oder Eigenentwicklung, letztlich geht es darum, den Mix zu finden, der am besten zur Strategie und den Ressourcen des Unternehmens und dem Use Case passt – denn auch bei KI gibt es kein One-size-fits-all.

4. Wie schaffen Unternehmen eine gemeinsame Ausrichtung und Steuerung von KI?

Klare Governance-Strukturen sichern die strategische Ausrichtung und Steuerung. Dabei müssen ethische Fragestellungen sowie nationale und internationale Gesetze beachtet werden, um denEinsatz von KI transparent und nachvollziehbar zu gestalten.

Ein definierter Fahrplan sieht die schrittweise Integration von KI in das Unternehmen vor. Dies reduziert Unsicherheiten und erhöht die Erfolgschancen für die Implementierungsprojekte. Dabei sollten Unternehmen nicht versuchen, sofort alles auf einmal zu ändern. Da viele Anforderungen und Abnahmekriterien zu Beginn eines Projekts noch nicht klar sind, ist es entscheidend, dass Unternehmen flexibel bleiben. Stattdessen sollten sie mit kleineren Projekten beginnen und diese nach und nach optimieren und skalieren, sobald Erfolge sichtbar werden.

KI wird nicht verschwinden

Der Einsatz von KI ist längst kein Hype mehr, sondern er entwickelt sich zu einer festen Größe in der Geschäftswelt. Um das Potenzial von KI auszuschöpfen, brauchen Firmen eine Roadmap und einen strategischen Ansatz. Dienstleister wie Zoi helfen dabei, indem sie Orientierung und Unterstützung vermitteln, wie sich KI implementieren und in die Unternehmensstrategie integrieren lässt.

Seiten: 1 2 3



  • Kumavision übernimmt Henrichsen4msd

    Kumavision übernimmt Henrichsen4msd

    Zum Jahreswechsel hat Kumavision Henrichsen4msd übernommen. Die Lösungen des DMS-Spezialisten sollen das eigene Portfolio ergänzen.

    mehr lesen: Kumavision übernimmt Henrichsen4msd

  • Philippine de T’Serclaes wird Chief Sustainability Officer

    Philippine de T’Serclaes wird Chief Sustainability Officer

    Nachhaltigkeitsstrategie Philippine de T’Serclaes wird Chief Sustainability Officer Dassault Systèmes beruft Philippine de T’Serclaes zum Chief Sustainability Officer. Mit diesem Schritt will das Unternehmen seine Nachhaltigkeitsstrategie stärken.

    mehr lesen: Philippine de T’Serclaes wird Chief Sustainability Officer

  • ZEW-Konjunkturerwartungen für Eurozone im Dezember verbessert

    ZEW-Konjunkturerwartungen für Eurozone im Dezember verbessert

    Entspanntere Energiemärkte beflügeln Konjunktur ZEW-Konjunkturerwartungen für Eurozone im Dezember verbessert Im Dezember 2022 haben sich die ZEW-Konjunkturerwartungen für Deutschland und die Eurozone verbessert. Fachleute aus dem Finanzmarkt gehen von einem…

    mehr lesen: ZEW-Konjunkturerwartungen für Eurozone im Dezember verbessert

  • Bechtle beruft CTO

    Bechtle beruft CTO

    Plattformstrategie im C-Level verankert Bechtle beruft CTO Dirk Müller-Niessner (Bild) hat zum 1. Januar 2023 die neu geschaffene Position des CTO besetzt. Damit will das Systemhaus die Verantwortung für seine…

    mehr lesen: Bechtle beruft CTO

  • FlexPro forscht an Industrie 5.0

    FlexPro forscht an Industrie 5.0

    Wissensbasierte Produktionsplanung FlexPro forscht an Industrie 5.0 Im Herbst 2021 ist das Industrie 5.0-Forschungsprojekt FlexPro gestartet. Nun legen die Projektpartner erste Erkenntnisse vor.

    mehr lesen: FlexPro forscht an Industrie 5.0

  • Warum stockt die digitale Transformation

    Warum stockt die digitale Transformation

    In der neuen Expertise des Forschungsbeirats der Plattform Industrie 4.0 untersuchen die beiden Fraunhofer-Institute IAO und IPA die Gründe, warum die digitale Transformation in Unternehmen oftmals nur langsam vorankommt. Die…

    mehr lesen: Warum stockt die digitale Transformation

  • Dominik Bösl wird zweiter Geschäftsführer von Micropsi Industries

    Dominik Bösl wird zweiter Geschäftsführer von Micropsi Industries

    Dominik Bösl zukünftig als Geschäftsführer, gemeinsam mit Gründer Ronnie Vuine, das Berliner Robotik-Startups Micropsi Industries.

    mehr lesen: Dominik Bösl wird zweiter Geschäftsführer von Micropsi Industries

  • Japan weltweit größter Hersteller von Industrierobotern

    Japan weltweit größter Hersteller von Industrierobotern

    45 Prozent des weltweiten Roboterangebots kommt aus Japan. Wie die International Federation of Robotics mitteilt, wurden im Jahr 2020 136.069 Industrieroboter von dort aus exportiert.

    mehr lesen: Japan weltweit größter Hersteller von Industrierobotern

  • Intel investiert in europäische Chip-Fertigung

    Intel investiert in europäische Chip-Fertigung

    Intel investiert 17 Mrd.€ in zwei neue Halbleiterfabriken in Magdeburg. Insgesamt sollen der in den nächsten zehn Jahren bis zu 80Mrd.€ in die europäische Chip-Herstellung fließen.

    mehr lesen: Intel investiert in europäische Chip-Fertigung

  • QSolid entwickelt ersten deutschen Quantencomputer

    QSolid entwickelt ersten deutschen Quantencomputer

    25 Forschungseinrichtungen, Unternehmen und Start-ups aus ganz Deutschland tun sich im im Projekt QSolid zusammen, an dessen Ende ein in Deutschland hergestellter Quantencomputer stehen soll.

    mehr lesen: QSolid entwickelt ersten deutschen Quantencomputer

  • Hohe Energiepreise belasten Unternehmen

    Hohe Energiepreise belasten Unternehmen

    Der Krieg in der Ukraine wirkt sich negativ auf deutsche Unternehmen aus. Laut einer Befragung des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) sorgen vor allem hohe Energiepreise und fehlende Gaslieferungen für…

    mehr lesen: Hohe Energiepreise belasten Unternehmen

  • Maschinenbauer spüren die Auswirkungen des Krieges

    Maschinenbauer spüren die Auswirkungen des Krieges

    Der Krieg in der Ukraine wirkt sich auf die Maschinen- und Anlagenbauer aus. Laut Blitz-Umfrage des VDMA sehen 85 Prozent der Firmen den Krieg als gravierendes oder merkliches Risiko für…

    mehr lesen: Maschinenbauer spüren die Auswirkungen des Krieges