Was kann die Business Technology Plattform von SAP?

322968 Image picture control system and di 20240617163122
Bild: ©ipopba/istockphoto.com

Die Business Technology Plattform von SAP soll Anwendern als Fundament für die Digitalisierung ihrer Prozesse dienen, ähnlich einer Steckplatte für die beliebten kleinen bunten Klemmbausteine. Services und Tools zur Digitalisierung von Prozessen, Daten und Geschäftsmodellen können wie beim Klemmbaustein-Stecken individuell auf die Plattform aufgesetzt werden. Die Vorteile sind die leichtere Integration der Applikationen und dass die Anwendungen die Komplexität rund um den Kern der Infrastruktur, also das ERP-System, nicht erhöhen. Organisiert ist die Platform entlang von vier Säulen, innerhalb derer unterschiedliche Suiten und Anwendungen bereitgestellt werden:

Datenmanagement – Datenbanktechnologie, Stammdatenmanagement sowie Datenqualität und -integration oder SecurityBridge,

Datenanalyse – Von SAP Advanced Analytics über S/4Hana Asset Management bis hin zu SAP Business Intelligence werden hier Apps für Finanzverwaltung und Analytics gebündelt,

Intelligente Technologien – Hier finden sich KI-gestützte Anwendungen. SAP Build Process Automation, Build Code und Analytics Cloud sind nur einige der Softwares, die hier angeboten werden.

Integration und Erweiterung von Funktionalitäten – Die Apps dieser Säule, darunter Prozessintegration mit der SAP Integration Suite und Cloud Integration Suite, unterstützen Unternehmen, ihre Anwendungen individuell auf ihre Bedürfnisse zuzuschneiden.

Cloud-Services integrieren

Die auf der BTP zusammengeführten Tools und Dienste sollen es Anwendern erleichtern, ihre On-Premises-Software von SAP mit deren Cloud-Komponenten zu integrieren. So soll die Cloud-Migration eines Manufacturing Execution Systems mit den Integrationstools der Plattform deutlich leichter als zuvor von der Hand gehen. Die BTP hilft, die technische Verwaltung und Implementierung von externen Systemen und Ressourcen zu handhaben.

Weniger Vorkenntnisse nötig

Die Entwicklung eigener Applikationen soll ohne große Programmierkenntnisse möglich sein. Teil von BTP ist die Low-Code-Entwicklungsumgebung SAP Build, mit der sich Apps in Cloud-Umgebungen wie der SAP S/4Hana Public Cloud erstellen lassen. Auf der Benutzeroberfläche lassen sich Applikationen ‚zusammenklicken‘. Für die Low-Code-Konfiguration bietet das System vorgefertigte Templates für gängige Anwendungen, eine Drag&Drop-Oberfläche und visuell erstellbare Anwendungslogiken und Cloudfunktionen. Für die Anbindung mit SAP- und anderer Software sorgen einstellbare API-Integrationen.

Prozesse digital abbilden

Wie das funktioniert, zeigt das Beispiel eines Bestellprozesses für IT-Geräte. Für Mitarbeiter ist der Weg zum neuen Laptop, Diensthandy oder Router oft lang. Nach der Bedarfsmeldung folgt oft ein Genehmigungsprozess über mehrere Stationen. Wenn die IT-Abteilung keine Übersicht über ausgegebenes Inventar unterhält, kommt es womöglich zu weiteren Wartezeiten. Mit den Low-Code-Apps können Verantwortliche eine Anwendung programmieren, die sich aus dem Backend Informationen, beispielsweise über die aktuell verfügbaren Geräte, zieht. Diese lässt sich außerdem an das ERP-Beschaffungssystem anbinden, sodass betreffende Stellen automatisiert über Gerätebestellungen informiert werden und die Genehmigungen erteilen können. Die Datenmodelle dafür liegen in der Cloud. Die Plattform ist mit älteren ECC-Versionen kompatibel.



  • Kommissionierroboter intelligenter machen

    Kommissionierroboter intelligenter machen

    Wo Güter hergestellt, gelagert, sortiert oder verpackt werden, wird auch kommissioniert: einzelne Waren werden Kisten oder Kartons entnommen und neu zusammengestellt. Im Rahmen des Forschungsprojekts Flairop wird daran gearbeitet, Kommissionierroboter…

    mehr lesen: Kommissionierroboter intelligenter machen

  • Produktionserwartungen steigen leicht

    Produktionserwartungen steigen leicht

    In der aktuellen Konjunkturumfrage des Ifo Instituts legen die Juni-Produktionserwartungen im Verarbeitenden Gewerbe zu – allerdings nur um einen Punkt im Vergleich zum Mai.

    mehr lesen: Produktionserwartungen steigen leicht

  • Neuer CEO bei EfficientIP

    Neuer CEO bei EfficientIP

    Norman Girard ist neuer CEO von EfficientIP und tritt die Nachfolge von David Williamson an, der sich in den Ruhestand verabschiedet.

    mehr lesen: Neuer CEO bei EfficientIP

  • Mehr als 5.000 Infektionsversuche durch Revil

    Mehr als 5.000 Infektionsversuche durch Revil

    Durch einen Angriff der Ransomware-Gruppe Revil musste u.a. eine schwedische Supermarktkette vorübergehend mehr als 800 Filialen schließen. Laut einer Analyse des Softwareanbieters Kaspersky gab es weltweit mehr als 5.000 Infektionsversuche…

    mehr lesen: Mehr als 5.000 Infektionsversuche durch Revil

  • CO2 als Rohstoff in industriellen Kreisläufen

    CO2 als Rohstoff in industriellen Kreisläufen

    Treibhausgas-Emissionen zu reduzieren ist eine große Herausforderung. Bei den anthropogenen Treibhausgasemissionen gehört CO2 aus der Verbrennung von fossilen Brennstoffen sowie aus industriellen Prozessen zu den Hauptverursachern des Treibhauseffekts. Auf der…

    mehr lesen: CO2 als Rohstoff in industriellen Kreisläufen

  • SSI Schäfer und Swan bündeln SAP-Kompetenzen

    SSI Schäfer und Swan bündeln SAP-Kompetenzen

    SSI Schäfer wird Mehrheitseigner des Logistik-Spezialisten Swan. Im Zuge der Vereinbarung übernimmt Swan alle Mitarbeiter des SSI-SAP-Geschäftsbereichs.

    mehr lesen: SSI Schäfer und Swan bündeln SAP-Kompetenzen

  • Avanade ernennt Annika Grosse zum Data & AI Lead

    Avanade ernennt Annika Grosse zum Data & AI Lead

    Annika Grosse soll bei Avanade als Data & AI Lead für Europa die Angebotsentwicklung für Azure-KI leiten.

    mehr lesen: Avanade ernennt Annika Grosse zum Data & AI Lead

  • Neues Verfahren trennt Aluminium-Verbundwerkstoffe

    Neues Verfahren trennt Aluminium-Verbundwerkstoffe

    In Deutschland landen jährlich rund 18,7Mio.t Verpackungen im Abfall. Durch neue Technologien ist es nun möglich, Aluminium-Verbundwerkstoffe in ihre Einzelteile zu zerlegen. Hochleistungsfähige Klebstoffe unterstützen diesen Prozess.

    mehr lesen: Neues Verfahren trennt Aluminium-Verbundwerkstoffe

  • Autobauer blicken bescheidener in die Zukunft

    Autobauer blicken bescheidener in die Zukunft

    Nach aktuellen Zahlen des Ifo Instituts beurteilen die deutschen Autobauer ihre Geschäftslage derzeit so gut wie seit August 2018 nicht mehr. Bei den Erwartungen zeigen sich die Unternehmen jedoch verhaltener.

    mehr lesen: Autobauer blicken bescheidener in die Zukunft

  • Security-Check für Unternehmen

    Security-Check für Unternehmen

    Produzierende Unternehmen, die ihre Maschinen und Anlagen vernetzen, sind durch Sicherheitslücken und Angriffe auf ihre IT-Infrastruktur oftmals gefährdet. Wissenschaftler möchten nun in einem AiF-geförderten Forschungsprojekt gemeinsam mit kleinen und mittleren…

    mehr lesen: Security-Check für Unternehmen

  • Auftragseingang im Maschinen- und Anlagenbau wächst erneut

    Auftragseingang im Maschinen- und Anlagenbau wächst erneut

    Die Maschinen- und Anlagenbauer konnten im Mai ihre Auftragsbücher erneut füllen. Insgesamt verbuchte die Branche einen Zuwachs der Bestellungen von real 47 Prozent zum – vergleichsweise schwachen – Vorjahr.

    mehr lesen: Auftragseingang im Maschinen- und Anlagenbau wächst erneut

  • 6G-Forschung für die Zukunft

    6G-Forschung für die Zukunft

    Unter Koordinierung des DFKI forschen im Projekt Open6GHub 17 Projektpartner bereits an der nächsten Mobilfunkgeneration 6G.

    mehr lesen: 6G-Forschung für die Zukunft