Wissensabfluss als riskant eingestuft

Zudem sind zwei von drei Unternehmen der Meinung, dass die öffentlich finanzierte Wissenschaft zu freizügig mit in Deutschland generiertem Wissen umgeht. „Neuestes Wissen, Geschwindigkeit und Umsetzungskompetenz entscheiden im internationalen Wettbewerb um Schlüsseltechnologien“, betont Rauen. „Dieses Wissen darf nicht undifferenziert in die Welt geschickt werden. Gerade anwendungsnahe Forschungsergebnisse und wettbewerbsrelevante Technologien aus der Wissenschaft sind enorm wichtig; ihre Weitergabe kann Risiken für Deutschland und Europa bergen“. Die Mehrheit der befragten Unternehmen ist dann auch der Ansicht, dass anwendungsnahe Erkenntnisse Wettbewerbern nicht transparent gemacht werden sollten. Jeder Zweite sagt allerdings auch, dass hierbei entscheidend ist, um welche Länder es geht. Nur 13 Prozent der Unternehmen sind der Meinung, dass Deutschland mindestens in gleichem Maß von der Wissenschaft in anderen Ländern profitiert wie umgekehrt.

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