KI in Fertigungsbranche vorn

800 x 440
Bild: Rockwell Automation GmbH

Für die neunte Ausgabe seines „State of Smart Manufacturing“ Reports hat Rockwell Automation mehr als 1.500 Unternehmen der Fertigungsindustrie aus 17 Ländern befragt, darunter das Vereinigte Königreich (UK), Frankreich, Italien und Spanien. Knapp über 100 der befragten Unternehmen kommen aus Deutschland.

Der Bericht liefert wertvolle Einblicke in Trends, Herausforderungen sowie Pläne für Fertigungsunternehmen und zeigt, dass vor allem intelligente Fertigungstechnologien und künstliche Intelligenz (KI) im Fokus der Branche stehen. Außerdem wird Technologie immer häufiger genutzt, um Personal zu unterstützen und zugleich gegen den Fachkräftemangel vorzugehen. Darüber hinaus gewinnt auch die Verbesserung der Resilienz in den betrieblichen Abläufen zunehmend an Bedeutung.

Die KI-Revolution ist da

Besonders die künstliche Intelligenz und das maschinelle Lernen (ML) treiben die Investitionen in intelligente Fertigungstechnologien voran. 84 Prozent der deutschen Unternehmen haben bereits in KI und ML investiert oder planen dies innerhalb des nächsten Jahres, was dem europäischen Durchschnitt entspricht. Darüber hinaus planen fast 90 Prozent den Einsatz von fortgeschrittenen Analysen, wobei Prozessoptimierung, Qualitätskontrolle und Robotik als Hauptanwendungsbereiche genannt werden.

Mitarbeitende stärken

Technologie zur Stärkung der Mitarbeitenden ist für den Erfolg entscheidend. Im Zuge der digitalen Transformation konzentrieren sich Unternehmen zunehmend auf ihre Belegschaft und Technologien. Anstatt KI als Ersatz zu verwenden, nutzen Unternehmen sie, um schwer zu besetzende Positionen aufgrund des Fachkräftemangels zu füllen. 37 Prozent der deutschen Unternehmen investieren in Automatisierung und liegen damit leicht über dem europäischen Durchschnitt. Weitere Strategien umfassen die Nutzung von Remote-Arbeit sowie die Rekrutierung aus verschiedenen geografischen Regionen.

Resilienz in Betriebsabläufen und Prozessen

Auch die Qualität bleibt eine Top-Priorität für deutsche Hersteller, obwohl die Bereitstellung dieser sich weiterentwickelt hat. 37 Prozent suchen nach Lösungen zur Verbesserung der Qualität durch intelligente Fertigungstechnologien. Damit liegen sie unter dem europäischen Durchschnitt von 41 Prozent. Die traditionellen Ziele Qualität, Kosten und Effizienz bleiben auch in Deutschland die Top-Drei, wobei die Kostenreduktion mit 36 Prozent an zweiter Stelle steht.

Der vollständige State of Smart Manufacturing-Report steht hier zum Download zur Verfügung.



  • PSI übernimmt Prognosesoftwareanbieter Prognos Energy

    PSI übernimmt Prognosesoftwareanbieter Prognos Energy

    Der Softwareanbieter PSI hat Prognos Energy übernommen. Das Unternehmen aus Potsdam ist auf Einspeisungsprognosen aus erneuerbaren Energien spezialisiert.

    mehr lesen: PSI übernimmt Prognosesoftwareanbieter Prognos Energy

  • Maschinenbau will trotz Corona weiter ausbilden

    Maschinenbau will trotz Corona weiter ausbilden

    Laut einer aktuellen Umfrage des VDMA unter 600 Mitgliedsfirmen gehen 68 Prozent davon aus, dass sie künftig genauso viele gewerblich-technische Ausbildungsplätze anbieten können, wie vor der Corona-Pandemie.

    mehr lesen: Maschinenbau will trotz Corona weiter ausbilden

  • Industrie 4.0 im Maschinenbau im Trend

    Industrie 4.0 im Maschinenbau im Trend

    Im Rahmen der Marktstudie ‚Industrielle Kommunikation/Industrie 4.0 2020‘ gaben im Januar/Februar 2020 mehr als 300 Maschinenbauunternehmen Auskunft über das Einsatzverhalten und über zukünftige Entwicklungen in den Bereichen Kommunikationstechnologien und Industrie…

    mehr lesen: Industrie 4.0 im Maschinenbau im Trend

  • Anzeige
    Retarus beschleunigt Datenaustausch in der Produktion

    Retarus beschleunigt Datenaustausch in der Produktion

    Die Digitalisierungs- und Automatisierungslösungen von Retarus ermöglichen effiziente Abläufe ohne manuellen Aufwand oder Kompromisse bei der Datensouveränität

    mehr lesen: Retarus beschleunigt Datenaustausch in der Produktion

  • Cyberattacken oft zu spät entdeckt

    Cyberattacken oft zu spät entdeckt

    Mangelnde Reaktionsgeschwindigkeit ist für den Mittelstand die größte Herausforderung bei Cyberangriffen. Dabei stehen laut einer Studie von Deloitte Mitarbeiter bei der Abwehr von Risiken im Brennpunkt. Phishing-Mails, Betrugs-Websites und Erpressungssoftware…

    mehr lesen: Cyberattacken oft zu spät entdeckt

  • KI ist wichtig, die Umsetzung läuft noch schleppend

    KI ist wichtig, die Umsetzung läuft noch schleppend

    Die Unternehmen sprechen der künstlichen Intelligenz eine herausragende Bedeutung zu, tun sich aber schwer damit, die Technologie praktisch einzusetzen. Dies geht aus einer branchenübergreifenden Umfrage des Digitalverbands Bitkom unter 603…

    mehr lesen: KI ist wichtig, die Umsetzung läuft noch schleppend

  • Hilpert vertreibt Critical Manufacturing-MES in der Schweiz

    Hilpert vertreibt Critical Manufacturing-MES in der Schweiz

    Das MES von Critical Manufacturing können Schweizer Unternehmen künftig auch von Hilpert Electronic beziehen. Der Spezialist für Applikationen rund um die Mikroelektronikfertigung ist neuer Vertriebspartner des weltweit agierenden MES-Herstellers mit…

    mehr lesen: Hilpert vertreibt Critical Manufacturing-MES in der Schweiz

  • Algorithmen automatisiert trainieren

    Algorithmen automatisiert trainieren

    Durch künstliche Intelligenz (KI) können Maschinen Objekte erkennen. Dafür werden Algorithmen mit Bilddaten manuell trainiert. Das am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) entstandene Start-up Kimoknow hat eine Technologie entwickelt, um…

    mehr lesen: Algorithmen automatisiert trainieren

  • Übungen als Schutz vor Cyberrisiken?

    Übungen als Schutz vor Cyberrisiken?

    Immer mehr IT-Abteilungen vertrauen auf Penetrationstests oder Bug-Bounty-Programme und simulieren Cyberattacken, um ihre Mitarbeiter zu sensibilisieren. Grund dafür ist der explosionsartige Anstieg von Cyberbedrohungen. 

    mehr lesen: Übungen als Schutz vor Cyberrisiken?

  • Stephan Klokow in Vorstand des Cluster IT Mitteldeutschland gewählt

    Stephan Klokow in Vorstand des Cluster IT Mitteldeutschland gewählt

    Stephan Klokow, Direktor DPI (Deep Packet Inspection) beim Rohde & Schwarz Tochterunternehmen Ipoque, wurde während der Mitgliederversammlung am 18. Mai 2020 in den Vorstand des Branchennetzwerks Cluster IT Mitteldeutschland e.V.…

    mehr lesen: Stephan Klokow in Vorstand des Cluster IT Mitteldeutschland gewählt

  • Netzwerk-Firewall für interne Segmentierung

    Netzwerk-Firewall für interne Segmentierung

    Fortinet stellt mit der FortiGate 4200F eine leistungsstarke Netzwerk-Firewall vor. Diese basiert auf dem NP7, dem von Fortinet entwickelten Netzwerkprozessor der siebten Generation. Indem sie Networking mit Security verbindet, ermöglicht…

    mehr lesen: Netzwerk-Firewall für interne Segmentierung

  • Industrie rechnet weiter mit Rückgang der Produktion

    Industrie rechnet weiter mit Rückgang der Produktion

    Trotz eines Anstiegs im Vergleich zum Vormonat bleiben die Ifo-Produktionserwartungen im negativen Bereich. Die deutsche Industrieunternehmen erwarten somit einen weiteren Rückgang der Produktion.

    mehr lesen: Industrie rechnet weiter mit Rückgang der Produktion