Ökologischer Fußabdruck ist eher gering

Neben dem monetären Aspekt spart die Wahl eines Open Source Modells auf eigener Hardware viel Strom im Vergleich zu riesigen Rechenzentren, welche in der Regel cloudbasierten Anwendungen zugrunde liegen. Sie setzen keine unternehmenseigene Hardware voraus und basieren meist auf einer Nutzungsgebühr je nach Anzahl der eingegebenen Wörter. Dabei kommen Unternehmen je nach Anwendungsszenario schnell auf einen bedeutenden Kostenfaktor. Cloudbasierte Systeme sind bei entsprechender Vorbereitung bereits nach einem Tag lauffähig. Lokale Anwendungen setzen hingegen die Anschaffung der Hardware voraus. Sie muss dann ins Unternehmensnetzwerk eingebunden und das KI-Modell aufgesattelt sowie abhängig vom Einsatzzweck mit den eigenen Parametern antrainiert werden. Dabei ist die Einführung zwar komplex, der Betrieb entspricht aber den eigenen Sicherheitsanforderungen und die laufenden Kosten sind deutlich geringer, als bei einem cloudbasierten KI-System, bei denen jeder API-Zugriff vergütet wird.

Zielrichtung autonome SAP-Prozesse

Je besser die Basis der SAP-Daten, desto leistungsfähiger eine darauf aufgesetzte generative KI. Die Vorbereitung der Inputdaten ist ein nicht zu vernachlässigender Schritt auf dem Weg einer KI-Inbetriebnahme. Doch SAP-Daten bilden eine vergleichsweise einfache Grundlage für solche Systeme. Die Business-Daten liegen schließlich bereits in der SAP-Software vor. Doch sie müssen zuerst aus dem System gezogen werden, um sie zu verarbeiten und wieder in die Software zurückzuspielen. Dabei bewegt Experten derzeit auch die Frage, inwieweit der Einsatz von KI am Ende des Tages überhaupt Produktivitätsvorteile im SAP-Umfeld bringt. Insbesondere bei Engpassressourcen zeichnet sich dabei ein schnelles Optimierungspotenzial ab. Während KI heute vor allem als reine Chat-Funktion und in Programmierumgebungen für die Erstellung von Auswertungen direkt aus SAP-Daten und zur Erstellung und Änderung von SAP-Objekten zum Einsatz kommt, dürfte es künftig möglich sein, komplette Prozesse in SAP auf Basis natürlicher Sprache zu bedienen. Dabei werden Daten so abgelegt, dass die KI auf diese Daten über Trainings zugreifen kann. Es ist bereits absehbar, dass Prozesse mitsamt Maschinen zunehmend automatisiert im Hintergrund durch die KI gesteuert werden und nurmehr der Chat die Anwendung durch den User darstellt. Nichtsdestotrotz steckt der Einsatz von generativer KI im SAP-Umfeld noch in den Kinderschuhen: Der tatsächliche Nutzen, ob cloudbasiert oder On-Premise, muss sich erst noch unter Beweis stellen.

www.milliarum.de

Seiten: 1 2



  • China steigert Industrieroboter-Absatz

    China steigert Industrieroboter-Absatz

    Weltweit waren die Roboterinstallationen im vergangenen Jahr rückläufig, in China stieg jedoch die Zahl der verkauften Industrieroboter. Für Europa und Nordamerika erwartet die International Federation of Robotics ein starkes Wachstum…

    mehr lesen: China steigert Industrieroboter-Absatz

  • Partnerschaft zwischen AWS und Salesforce

    Partnerschaft zwischen AWS und Salesforce

    Salesforce und AWS wollen ihre jeweiligen Lösungen im Rahmen einer Partnerschaft neu integrieren, so dass Anwender die Lösungen in Kombination nutzen können.

    mehr lesen: Partnerschaft zwischen AWS und Salesforce

  • Positive Aussichten für den Arbeitsmarkt

    Positive Aussichten für den Arbeitsmarkt

    Das IAB-Arbeitsmarktbarometer hat im Juni gegenüber dem Vormonat um 2,7 Punkte auf 107,4 Punkte zugelegt. Der Frühindikator des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung erreicht damit den höchsten Stand seit Beginn…

    mehr lesen: Positive Aussichten für den Arbeitsmarkt

  • Anzeige
    Retarus beschleunigt Datenaustausch in der Produktion

    Retarus beschleunigt Datenaustausch in der Produktion

    Die Digitalisierungs- und Automatisierungslösungen von Retarus ermöglichen effiziente Abläufe ohne manuellen Aufwand oder Kompromisse bei der Datensouveränität

    mehr lesen: Retarus beschleunigt Datenaustausch in der Produktion

  • Paul Repmann wird Manager Sales & Marketing in Chicago

    Paul Repmann wird Manager Sales & Marketing in Chicago

    MPDV will mit Paul Repmann als Manager für Sales & Marketing die Präsenz in Nordamerika stärken.

    mehr lesen: Paul Repmann wird Manager Sales & Marketing in Chicago

  • Exporterwartungen legen zu

    Exporterwartungen legen zu

    Die Exporterwartungen des Ifo Instituts sind im Juni gestiegen, auf den höchsten Wert seit Januar 2011. Nahezu alle Branchen rechnen in der aktuellen Erhebung mit steigenden Exporten.

    mehr lesen: Exporterwartungen legen zu

  • Preisgestaltung oftmals nicht transparent genug

    Preisgestaltung oftmals nicht transparent genug

    Cloud-Produkte sind in den meisten Unternehmen und Branchen etabliert. Details liefert diesbezüglich eine Umfrage der Deutschsprachigen SAP-Anwendergruppe e.V. (DSAG). Zu den Ergebnissen zählt unter anderem, dass die Transparenz der Preisgestaltung…

    mehr lesen: Preisgestaltung oftmals nicht transparent genug

  • Partnerschaft zwischen Photocentric und CoreTechnologie

    Partnerschaft zwischen Photocentric und CoreTechnologie

    Im Rahmen einer Partnerschaft wollen der Softwareanbieter CoreTechnologie und der Druckmaschinenhersteller Photocentric gemeinsame Lösungen anbieten.

    mehr lesen: Partnerschaft zwischen Photocentric und CoreTechnologie

  • Personelle Veränderungen bei Robert Bosch

    Personelle Veränderungen bei Robert Bosch

    Zum Jahreswechsel kommt es bei der Robert Bosch GmbH zu einigen personellen Veränderungen. U.a. verabschiedet sich Aufsichtsratschef Franz Fehrenbach in den Ruhestand.

    mehr lesen: Personelle Veränderungen bei Robert Bosch

  • Transition Technologies PSC eröffnet deutsche Niederlassung

    Transition Technologies PSC eröffnet deutsche Niederlassung

    Transition Technologies PSC eröffnet als Spezialist im Bereich der digitalen Transformation einen Firmensitz in Deutschland. Die Leitung übernimmt Stefan Zeiler.

    mehr lesen: Transition Technologies PSC eröffnet deutsche Niederlassung

  • Karten spielen und Werkzeug- und Formenbau lernen

    Karten spielen und Werkzeug- und Formenbau lernen

    Studierende und Auszubildende im Bereich Werkzeug- und Formenbau lernen mit einem Kartenspiel spielerisch die Grundlagen ihres Fachs.

    mehr lesen: Karten spielen und Werkzeug- und Formenbau lernen

  • Partnerschaft zwischen Senseye und PTC

    Partnerschaft zwischen Senseye und PTC

    Im Zuge einer Partnerschaft zwischen Senseye und PTC soll die Predictive Maintenance-Lösung von Senseye über die PTC IIoT-Plattform ThingWorx zur Verfügung stehen.

    mehr lesen: Partnerschaft zwischen Senseye und PTC