Unternehmen kämpfen mit intransparenten Supply-Chain-Daten

Worker Courier Unloading Package Boxes into Cargo Container. Delivery service. Truck Loading at Dock Warehouse. Shipments Supply Chain. Shipping Warehouse Logistics Transportation
Bild: ©Siwakorn1933/stock.adobe.com

Weltweit bleibt die Orchestrierung von Lieferketten eine große Herausforderung. Das geht aus einer Untersuchung von InterSystems, einem Anbieter von Datenmanagement-Lösungen, hervor. Als Grund nennen 48 Prozent der befragten Unternehmen die fehlende End-to-End-Transparenz über die Lieferketten hinweg. Ohne sie gelingt es ihnen oft nicht, zeitnah fundierte Entscheidungen zu treffen und Logistikprozesse optimal zu steuern. 12 Prozent der Befragten arbeiten laut Studie mit Daten, die jünger als eine Stunde sind.

Manuelle Prozesse, Altsysteme und unterschiedliche Systeme

Von den befragten Logistikern sehen 46 Prozent in der mangelnden beziehungsweise vollständig fehlenden Datenintegration das größte Hindernis für die Optimierung der Supply Chain. Weitere 39 Prozent vermissen Echtzeitdaten aus der Logistik, um rasch die bestmöglichen Entscheidungen treffen zu können. Beim Datenmanagement bestehe daher noch großer Handlungsbedarf, so die Studienautoren. 81 Prozent der Befragten setzten aktuell auf manuelle Prozesse, Altsysteme und mehrere Lösungen von verschiedenen Anbietern, um Daten aus verfügbaren Quellen zusammenzuführen und diese für die Entscheidungsfindung aufzubereiten. 48 Prozent der Unternehmen nutzen spezialisierte Datenplattformen.

Informationen schnell erhalten

Die Umfrage-Teilnehmer stimmen der Aussage zu, dass es in Zukunft darauf ankomme, schneller relevante Erkenntnisse über die eigenen Logistikprozesse zu gewinnen. So sind 68 Prozent der Meinung, dass ein Echtzeitzugriff auf Daten und Erkenntnisse aus allen verfügbaren internen und externen Quellen ein entscheidender Faktor für die erfolgreiche Supply-Chain-Orchestrierung ist.

Für die Studie befragte das Marktforschungsunternehmen Vitreous World im Auftrag von InterSystems 450 leitende Entscheidungsträger der Logistik aus unterschiedlichen Branchen in 13 Ländern, darunter auch 50 Teilnehmer aus Deutschland.



  • Unternehmen oftmals unzufrieden mit der DSGVO

    Unternehmen oftmals unzufrieden mit der DSGVO

    Die Unternehmen der deutschen Informationswirtschaft sind oftmals unzufrieden mit der im Mai 2018 in Kraft getretenen EU-Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO). Das zeigt eine Umfrage des ZEW. Demnach überwiegen in jedem zweiten Unternehmen…

    mehr lesen: Unternehmen oftmals unzufrieden mit der DSGVO

  • Crate.io und M&M Software kooperieren

    Crate.io und M&M Software kooperieren

    Crate.io und M&M wollen künftig als Technologiepartner für die IoT-Datenbank CrateDB zusammenarbeiten.

    mehr lesen: Crate.io und M&M Software kooperieren

  • Sick erreicht prognostizierte Ziele für 2019

    Sick erreicht prognostizierte Ziele für 2019

    Sick hat im Geschäftsjahr 2019 seinen Umsatz um 7% auf 1,7Mrd.€ erhöht. Der Auftragseingang lag bei 1,8Mrd.€ (2018: 1,7Mrd.€).

    mehr lesen: Sick erreicht prognostizierte Ziele für 2019

  • Anzeige
    Retarus beschleunigt Datenaustausch in der Produktion

    Retarus beschleunigt Datenaustausch in der Produktion

    Die Digitalisierungs- und Automatisierungslösungen von Retarus ermöglichen effiziente Abläufe ohne manuellen Aufwand oder Kompromisse bei der Datensouveränität

    mehr lesen: Retarus beschleunigt Datenaustausch in der Produktion

  • Eine App zur Bauteilerkennung

    Eine App zur Bauteilerkennung

    In der Bildverarbeitung kommt künstliche Intelligenz seit langem zum Einsatz. Neuronale Netze erkennen beispielsweise Objekte des alltäglichen Lebens mit einer höheren Genauigkeit wieder als der Mensch. Forscher des Fraunhofer-Instituts für…

    mehr lesen: Eine App zur Bauteilerkennung

  • VDI ZRE veröffentlicht neue Prozesskette und Ressourcencheck

    VDI ZRE veröffentlicht neue Prozesskette und Ressourcencheck

    Durch industrielle biotechnologischen Prozesse ist es möglich, Güter ressourcenschonender und nachhaltiger zu produzieren. Das VDI Zentrum Ressourceneffizienz (VDI ZRE) hat als Online-Tool einen Prozess visualisiert, mit dem sich biotechnologische Verfahren…

    mehr lesen: VDI ZRE veröffentlicht neue Prozesskette und Ressourcencheck

  • Worauf CIOs achten sollten

    Worauf CIOs achten sollten

    Nicht Wachstum, sondern die Sicherung der Unternehmenszukunft steht während der Corona-Pandemie im Fokus der Unternehmen. Das Beratungsunternehmen Gartner hat diesbezüglich acht Maßnahmen identifiziert, die CIOs ergreifen sollten.

    mehr lesen: Worauf CIOs achten sollten

  • Digitalindex rutscht auf Tiefststand

    Digitalindex rutscht auf Tiefststand

    ITK-Unternehmen bewerten Geschäftslage noch als befriedigend, blicken aber pessimistisch in die Zukunft. Der Digitalindex des Branchenverbandes Bitkom rutschte auf den niedrigsten Wert seit seiner erstmaligen Erhebung.

    mehr lesen: Digitalindex rutscht auf Tiefststand

  • Kurzarbeit: Unternehmen wollen vorbereitet sein

    Kurzarbeit: Unternehmen wollen vorbereitet sein

    Etwa 55 Prozent der deutschen Unternehmen haben Kurzarbeit angezeigt. Darunter nicht nur Firmen, die stark von der Pandemie betroffen sind. Das geht aus einer Umfrage des Instituts der deutschen Wirtschaft…

    mehr lesen: Kurzarbeit: Unternehmen wollen vorbereitet sein

  • Arbeitsmarktbarometer sinkt auf Tiefststand

    Arbeitsmarktbarometer sinkt auf Tiefststand

    Mit einem Stand von 93,5 Punkten weißt das IAB-Arbeitsmarktbarometer den niedrigsten Wert seit seiner erstmaligen Erhebung im Jahr 2008 auf.

    mehr lesen: Arbeitsmarktbarometer sinkt auf Tiefststand

  • KI und ERP für verbesserten Service

    KI und ERP für verbesserten Service

    Durch die Kooperation zwischen Proalpha und Empolis können Unternehmen ihren Servicemitarbeitern Wissen kontextsensitiv zur Verfügung stellen. Konkret wird Empolis Service Express in das ERP-System von Proalpha integriert.

    mehr lesen: KI und ERP für verbesserten Service

  • Handel mit China stark beeinträchtigt

    Handel mit China stark beeinträchtigt

    Zwar konnten die deutschen Elektroexporte im Februar 2020 mit einem Volumen von 16,7 Milliarden Euro noch ein leichtes Plus von 0,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat verzeichnen. Jedoch gingen die…

    mehr lesen: Handel mit China stark beeinträchtigt