Ontinuo prognostiziert für 2026 vier zentrale Trends der Cyberkriminalität auf Basis eigener Threat-Research-Daten und Darknet-Analysen:
– Kollaborationstools als Angriffsvektor: Plattformen wie Microsoft Teams könnten verstärkt für identitätsbasierte Angriffe genutzt werden. Funktionen wie „Chat with Anyone“ erleichtern es Angreifern, Mitarbeitende direkt zu kontaktieren, sich als IT-Support/Kollegen auszugeben und Phishing/Smishing in Chats zu verlagern – oft unter Umgehung klassischer E-Mail-Sicherheitsfilter und ohne typische Warnsignale wie auffällige Absenderdomains.
– Neue, agilere Hacker-Kollektive: Nach Takedowns großer Malware-as-a-Service-Anbieter entstehen schnell Nachfolgegruppen, die Code, Infrastruktur und Geschäftsmodelle übernehmen. Ontinuo erwartet einen beschleunigten Zyklus aus Zerschlagung und Comeback sowie mehr Konkurrenz, was ausgereiftere Schadsoftware fördern könnte.
– Infostealer bleiben ein Top-Geschäft: Informationsdiebstahl-Malware (z. B. Vida, Luma) bleibt laut Ontinuo hochprofitabel. Für 2026 wird eine Welle neuer Infostealer-Familien erwartet, die EDR umgehen, Tokens abgreifen, Cloud-Apps kompromittieren und laterale Bewegungen automatisieren – wodurch signaturbasierte Abwehr weiter an Wirksamkeit verliert.
– KI als Beschleuniger für Angreifer (und Staaten): LLMs und generative KI helfen beim Finden von Zielen, beim Ausspähen von Schwachstellen, bei Social Engineering (realistische Phishing-Mails, Deepfake-Calls) und teils auch bei der Schadcode-Erstellung. Zudem könnten Regierungen KI stärker für Cyberspionage und Überwachung einsetzen.
Ontinuo sieht die größte Gefahr in KI-gestütztem Social Engineering und empfiehlt Unternehmen, ihre Sicherheitsstrategie anzupassen, ggf. externe Expertise einzubeziehen und Mitarbeitende gezielt zu schulen. (Hinweis im Beitrag: Die Audioaufnahme wurde KI-generiert.)
* Diese Inhalte wurden mithilfe von Künstlicher Intelligenz erstellt und können Fehler enthalten.
4. Künstliche Intelligenz als Hacker-Tool
Auch künstliche Intelligenz wird der Ontinue-Pressemitteilung zufolge einen großen Einfluss auf die Art und Weise haben, wie Hacker vorgehen. Angreifer nutzen Large Language Models (LLMs) bereits, um leichte Ziele ausfindig zu machen und Sicherheitslücken auszuspähen. Generative KI hilft Hackern zudem beim Social Engineering, indem sie Fähigkeiten bereitstellt, täuschend echte Phishing-Mails zu erstellen oder Videocalls mit der Stimme und dem Bild von Kollegen potenzieller Opfer durchzuführen. Auch zur Generierung von Schadcode setzen Cyberkriminelle GenAI ein, wofür sie teils ganz ohne technischen Background auskommen. Laut Ontinue werden überdies auch Regierungen KI verstärkt einsetzen, etwa für die Cyberspionage. Der Security-Spezialist verweist darauf, dass dies bereits auf experimenteller Basis geschieht. Die Technologie ermögliche umfangreichere und präzisere Überwachungskampagnen, was sie zur Schlüsseltechnologie für Geheimdienste mache.
„KI wird uns und alle Sicherheitsexperten beschäftigen“, betont Rhys Downing, Threat Researcher bei Ontinue. „Größte Gefahr geht in diesem Zusammenhang von Social-Engineering-Attacken aus, die durch Deepfakes immer schwerer auszumachen sind. Doch auch die dynamische Entwicklung am Malware-Markt wird uns 2026 Sorgen bereiten. Unternehmen sollten ihre Cybersecurity-Strategie bei Bedarf mit externen Sicherheitsexperten gemeinsam anpassen und ihre Mitarbeitenden schulen, Gefahren besser zu erkennen.“
DeepL, ein Spezialist für KI-Sprachtechnologie, hat die Übernahme von Mixhalo bekannt gegeben, einem in San Francisco ansässigen Unternehmen für Echtzeit-Audio-Übertragungen.
Zum Abschluss von zweieinhalb Jahren gemeinsamer Projektarbeit hat das Factory-X-Konsortium beim Abschlussevent am 17. und 18. Juni in Berlin Bilanz gezogen.
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Die Digitalisierungs- und Automatisierungslösungen von Retarus ermöglichen effiziente Abläufe ohne manuellen Aufwand oder Kompromisse bei der Datensouveränität
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Im Projekt CoSiMe (Road Construction Site Metaverse), das am 1. März gestartet ist, entwickeln die Beteiligten ein interaktives Metaverse für den Straßenbau.
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Der Franzose Benoît Thooris (Bild) übernimmt als President der Non-Profit-Organisation UniversalAutomation.org von Raquel Torres, die das Amt seit 2024 innehatte.
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Als Area Vice President der neu geschaffenen Commvault-DACH-Region übernimmt Eva-Maria Glenz (Bild) die Verantwortung für Unternehmensstrategie in Deutschland, Österreich und der Schweiz.
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Immer mehr Anbieter von Maschinen, Automatisierungstechnik und Industriesoftware integrieren künstliche Intelligenz in ihre Produkte. Das ganze Potenzial spielen selbstlernende Systeme aber erst aus, wenn sie passgenau auf ihren Einsatz in Fertigung und Büro zugeschnitten wurden. Über beide Möglichkeiten, als Fertiger die Vorzüge von industrieller KI zu nutzen, geht es im regelmäßig aktualisierten Themenheft Künstliche Intelligenz.
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Das Internet of Things verändert Produktwelten und die Vernetzung in der Fertigung gleichermaßen. Entstehende Ökosysteme laden zur einer neuen Form der Zusammenarbeit ein. Die Spezialausgabe IoT Wissen Kompakt informiert über die Technologie, Projektierung und Anbieter für die eigene Applikation, in- und außerhalb der Fabrik.
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