Virtuelle Zwillinge für den Schienenverkehrssektor

Prisca Flattot, Senior Vice President Technical & Operational Performance von Systra (l.), und Corinne Bulota, Vice President, Infrastructure, Energy and Materials Industry von Dassault Systèmes (r.), auf der InnoTrans 2026
Prisca Flattot, Senior Vice President Technical & Operational Performance von Systra (l.), und Corinne Bulota, Vice President, Infrastructure, Energy and Materials Industry von Dassault Systèmes (r.), auf der InnoTrans 2026 – Bild: Dassault Systemes Deutschland GmbH

Dassault Systèmes und Systra haben anlässlich der InnoTrans 2026 eine Technologiepartnerschaft im Bereich des digitalen Ingenieurwesens bekannt gegeben. Wie die Unternehmen mitteilen, steht eine neue Generation virtueller Zwillinge im Mittelpunkt der Partnerschaft. Die Unternehmen kündigen u.a. neue digitale Dienstleistungen für den Schienen- und Infrastruktursektor an.

Mit ihrer Partnerschaft wollen die Unternehmen den Schienenverkehrssektor dabei unterstützen, von den heute häufig noch fragmentierten Analysen zu integrierten Umgebungen überzugehen. Diese ermöglichen es, Daten, Modelle und das Fachwissen der verschiedenen Beteiligten zusammenzuführen. Dieser Ansatz zielt darauf ab, relevante Fragestellungen besser zu verstehen und die Zusammenarbeit zwischen den Beteiligten zu unterstützen. Bereits in den frühesten Projektphasen können Teams dadurch unterschiedliche Optionen prüfen und bewerten, deren Auswirkungen vorhersehen und gemeinsam Entscheidungsprozesse verbessern.

Die Stimmen zur Partnerschaft

„Mit dieser Initiative bekräftigt Systra den Anspruch, gemeinsam mit führenden Technologiepartnern als treibende Kraft für digitale Innovationen im Schienen- und Infrastruktursektor zu wirken. Der virtuelle Zwilling ist ein leistungsstarkes Werkzeug zur Verbesserung von Planung und Entscheidungsfindung sowie zur Unterstützung unserer Kunden über den gesamten Lebenszyklus ihrer Anlagen hinweg. Zusammen mit Dassault Systèmes wollen wir die Entwicklung digitaler Dienstleistungen mit hoher Wertschöpfung beschleunigen und so dazu beitragen, eine sichere, zuverlässige und nachhaltige Infrastruktur bereitzustellen“, sagt Prisca Flattot, Senior Vice President Technical & Operational Performance von Systra.

„Die Zukunft der Infrastruktur entsteht an der Schnittstelle von Industrieexpertise und virtuellen Welten. Mit den 3D UNIV+RSES leistet Dassault Systèmes Pionierarbeit für eine neue Art der Weltdarstellung, die Modellierung, Simulation, Realdaten und wissenschaftsbasierte KI vereint – eine KI, die die Welt nicht nur abbildet, sondern sie wirklich versteht. Genau das ist das Ziel unserer Zusammenarbeit mit Systra: Ingenieurinnen und Ingenieure in die Lage zu versetzen, zu experimentieren, zu lernen und Neues zu entwickeln, bevor sie in der realen Welt handeln, und damit die Möglichkeiten bei der Planung der Infrastruktur von morgen grundlegend zu erweitern“, so Corinne Bulota, Vice President, Infrastructure, Energy and Materials Industry von Dassault Systèmes.



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