VDMA sieht Anzeichen für leichte Erholung

0:000:00

top

Die Maschinenbauindustrie in Deutschland hat das Jahr 2025 mit Auftragsbüchern auf Vorjahresniveau abgeschlossen. Wie der VDMA mitteilt, ergab sich in Summe ein reales Nullwachstum der Bestellungen im Vergleich zum Vorjahr. Dieses Ergebnis wurde getrieben durch ein Auftragsplus von 7% aus den Euro-Partnerländern. Die Bestellungen aus dem Inland (-1%) und aus dem Nicht-Euroausland (-2%) waren im Gesamtjahr 2025 dagegen rückläufig.

Im Dezember gingen die Auftragseingänge um real 5% im Vergleich zum Vorjahr zurück. Treiber war hier ein Minus von 11% aus dem Nicht-Euroausland, teilweise zu erklären durch Großaufträge im Vorjahresmonat. Aus den Euroländern wurde ein Bestellrückgang von 3% verbucht, womit die Auslandsbestellungen insgesamt um 9% sanken. Die Bestellungen aus dem Inland legten dagegen um 7% zum Vorjahr zu.

„Die Anzeichen auf eine konjunkturelle Bodenbildung für den Maschinen- und Anlagenbau in Deutschland verdichten sich. Das zeigt sich in der Auftragsstagnation auf Jahressicht sowie insbesondere in den wachsenden Bestellungen im vierten Quartal. Für 2026 prognostizieren wir daher unverändert ein kleines Plus in der Produktion von real 1%“, sagt VDMA-Chefvolkswirt Dr. Johannes Gernandt. Das vierte Quartal 2025 brachte ein Plus von real 3% in die Auftragsbücher. Bestellungen aus dem Inland blieben in diesem Zeitraum konstant zum Vorjahr. Aus dem Ausland kamen 4% mehr Bestellungen (Euroländer: -2%, Nicht-Euroländer: +6%).

Insgesamt hat sich die Stimmung im Maschinen- und Anlagenbau zuletzt leicht aufgehellt. Laut der im Januar durchgeführten VDMA-Konjunkturerhebung bewerten knapp 30% der insgesamt 962 Unternehmen die aktuelle Lage als sehr gut oder gut. In der vorangegangenen Umfrage aus dem Oktober lag dieser Wert noch bei 23%. Weniger als ein Viertel der Unternehmen (24%) gibt dagegen das Urteil schlecht oder sehr schlecht ab (Oktober-Umfrage: 33%). Auch die Aussichten haben sich spürbar verbessert. Fast jedes dritte Unternehmen (30%) ist optimistisch mit Blick auf die nächsten 6 Monate (Oktober: 21%). Lediglich 9% erwarten eine Eintrübung der Lage.

Dies wirkt sich auch auf den Blick nach vorne aus: Für das laufende Jahr rechnen rund 57% der Unternehmen mit einer nominalen Umsatzsteigerung, knapp 29% sehen eine Stagnation als realistisch an und weniger als 15% erwarten einen Umsatzrückgang. „Es bewerten mehr Unternehmen die aktuelle Geschäftslage als positiv im Vergleich zu den negativen Einschätzungen. Zuletzt war dies im Frühjahr 2024 der Fall. Das ist ein hoffnungsvolles Zeichen – mehr jedoch nicht. Die Unsicherheit bleibt hoch und die Stimmung auch mit Blick auf die fragile Entwicklung in zentralen Kundenbranchen und Absatzregionen angespannt“, so Dr. Gernandt.



  • VDI ZRE veröffentlicht neue Prozesskette und Ressourcencheck

    VDI ZRE veröffentlicht neue Prozesskette und Ressourcencheck

    Durch industrielle biotechnologischen Prozesse ist es möglich, Güter ressourcenschonender und nachhaltiger zu produzieren. Das VDI Zentrum Ressourceneffizienz (VDI ZRE) hat als Online-Tool einen Prozess visualisiert, mit dem sich biotechnologische Verfahren…

    mehr lesen: VDI ZRE veröffentlicht neue Prozesskette und Ressourcencheck

  • Worauf CIOs achten sollten

    Worauf CIOs achten sollten

    Nicht Wachstum, sondern die Sicherung der Unternehmenszukunft steht während der Corona-Pandemie im Fokus der Unternehmen. Das Beratungsunternehmen Gartner hat diesbezüglich acht Maßnahmen identifiziert, die CIOs ergreifen sollten.

    mehr lesen: Worauf CIOs achten sollten

  • Digitalindex rutscht auf Tiefststand

    Digitalindex rutscht auf Tiefststand

    ITK-Unternehmen bewerten Geschäftslage noch als befriedigend, blicken aber pessimistisch in die Zukunft. Der Digitalindex des Branchenverbandes Bitkom rutschte auf den niedrigsten Wert seit seiner erstmaligen Erhebung.

    mehr lesen: Digitalindex rutscht auf Tiefststand

  • Kurzarbeit: Unternehmen wollen vorbereitet sein

    Kurzarbeit: Unternehmen wollen vorbereitet sein

    Etwa 55 Prozent der deutschen Unternehmen haben Kurzarbeit angezeigt. Darunter nicht nur Firmen, die stark von der Pandemie betroffen sind. Das geht aus einer Umfrage des Instituts der deutschen Wirtschaft…

    mehr lesen: Kurzarbeit: Unternehmen wollen vorbereitet sein

  • Arbeitsmarktbarometer sinkt auf Tiefststand

    Arbeitsmarktbarometer sinkt auf Tiefststand

    Mit einem Stand von 93,5 Punkten weißt das IAB-Arbeitsmarktbarometer den niedrigsten Wert seit seiner erstmaligen Erhebung im Jahr 2008 auf.

    mehr lesen: Arbeitsmarktbarometer sinkt auf Tiefststand

  • KI und ERP für verbesserten Service

    KI und ERP für verbesserten Service

    Durch die Kooperation zwischen Proalpha und Empolis können Unternehmen ihren Servicemitarbeitern Wissen kontextsensitiv zur Verfügung stellen. Konkret wird Empolis Service Express in das ERP-System von Proalpha integriert.

    mehr lesen: KI und ERP für verbesserten Service

  • Handel mit China stark beeinträchtigt

    Handel mit China stark beeinträchtigt

    Zwar konnten die deutschen Elektroexporte im Februar 2020 mit einem Volumen von 16,7 Milliarden Euro noch ein leichtes Plus von 0,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat verzeichnen. Jedoch gingen die…

    mehr lesen: Handel mit China stark beeinträchtigt

  • Ein FTS für kleine Unternehmen

    Ein FTS für kleine Unternehmen

    In einem gemeinsamen Forschungsprojekt wollen das Startup Flexlog und das IPH – Institut für Integrierte Produktion Hannover ein besonders günstiges und flexibles Fahrerloses Transportsystem entwickeln, das noch dazu ganz einfach…

    mehr lesen: Ein FTS für kleine Unternehmen

  • Schneider Electric: Umsatz um 6,4 Prozent rückläufig

    Schneider Electric: Umsatz um 6,4 Prozent rückläufig

    Schneider Electric hat im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2020 einen Umsatz in Höhe von 5,8Mrd.€ erzielt. Das ist ein Rückgang von 6,4% gegenüber dem Vorjahresquartal.

    mehr lesen: Schneider Electric: Umsatz um 6,4 Prozent rückläufig

  • Kontaktstelle für die Sicherstellung von grenzüberschreitenden Lieferketten

    Kontaktstelle für die Sicherstellung von grenzüberschreitenden Lieferketten

    Mit einer Kontaktstelle zur Sicherstellung in den Lieferketten hat das Bundeswirtschaftsministerium eine zentrale Anlaufstelle für Unternehmen eingerichtet.

    mehr lesen: Kontaktstelle für die Sicherstellung von grenzüberschreitenden Lieferketten

  • Kurzarbeit bei der Hälfte der Unternehmen

    Kurzarbeit bei der Hälfte der Unternehmen

    In der Coronakrise fahren 50 Prozent der deutschen Unternehmen Kurzarbeit, 18 Prozent wollen Jobs abbauen. Das ist das vorläufige Ergebnis der neuesten Umfrage des Ifo-Instituts im April.

    mehr lesen: Kurzarbeit bei der Hälfte der Unternehmen

  • Software-Erweiterung bei Renesas

    Software-Erweiterung bei Renesas

    Renesas Electronics veröffentlicht ein neues Update seines Flexible Software Package (FSP) für die 32Bit-Arm-Cortex-m-Mikrocontroller (MCUs) der RA-Familie.

    mehr lesen: Software-Erweiterung bei Renesas