Die Studie beschreibt zudem einen weiteren Engpass. So verbrauchten Rechenzentren 2025 weltweit rund 814Mrd. Liter Wasser – bis 2030 könnten es bis zu 1,8 Billionen Liter sein.

KI kann Teil der Lösung sein

Dennoch könne KI langfristig zur Emissionsminderung beitragen, so die Studienautoren. Hoffmann: „KI hat das Potenzial, netto emissionsmindernd zu wirken – vorausgesetzt, ihre Effizienzgewinne skalieren schneller als der Ausbau der Infrastruktur. Entscheidend ist dabei die Transformation der Energiesysteme: Der Schlüssel zu ‚Green AI‘ liegt in sauberem Strom“.

Europa habe hier nach Ansicht des Kreditversicherers Vorteile – ohne konsequenten Ausbau erneuerbarer Energien drohe dieser Vorsprung jedoch verloren zu gehen. „Die Weichen für klimafreundliche KI-Infrastruktur müssen jetzt gestellt werden“, fordert Hoffmann.

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