Ransomware-Angriff am Fraunhofer IAO

Ransomware
Bild: ©jamdesign/stock.adobe.com

Das Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation IAO in Stuttgart wurde am 27. Dezember 2024 Ziel eines Ransomware-Angriffs. Wie das Institut in einer Pressemitteilung vom 3. Januar 2025 berichtet, hat der Angriff zu einer Beeinträchtigung bestimmter Systeme und Daten geführt. Der genaue Umfang des Schadens lässt sich aktuell noch nicht bestimmen. Fraunhofer bedauert den Vorfall und hat diesbezüglich nach eigenen Angaben umfassend reagiert. Es handele sich nach aktuellen Erkenntnissen um einen lokalen Vorfall, der allein das Fraunhofer IAO betrifft.

Wie es weiter heißt, arbeitet das Institut eng mit IT-Sicherheitsexpertinnen und -experten und den zuständigen Ermittlungsbehörden zusammen, um den Vorfall vollständig zu analysieren und geeignete Maßnahmen zu ergreifen. Entsprechend wurden Vorkehrungen zur maximalen Begrenzung weiterer Schäden getroffen.

Durch solche Angriffe kann unter Umständen auch der Schutz personenbezogener Daten kompromittiert werden und es kann auch in diesem Fall nicht ausgeschlossen werden, dass es zu einer unzulässigen Offenlegung solcher Daten gegenüber Dritten gekommen sein könnte. Das Fraunhofer IAO verarbeitet personenbezogene Forschungsdaten grundsätzlich in einer Form, die keine direkten Rückschlüsse auf natürliche Personen zulässt.

Dennoch kann das IAO nicht völlig ausschließen, dass im Einzelfall Betroffenen Nachteile aus einer ungewollten Veröffentlichung entstehen könnten. Betroffene Personenkreise werden bei entsprechender Indikation informiert. Weitere Details sind aus ermittlungstaktischen Gründen derzeit nicht bekannt.

Fraunhofer hat das zuständige Bayerische Landesamt für Datenschutzaufsicht innerhalb der gesetzlichen Frist informiert. Auch die verantwortlichen Sicherheits- und Polizeibehörden sowie ein Teil der Kooperationspartner wurden nach Bekanntwerden des Vorfalls in Kenntnis gesetzt. Die Datenschutzbeauftragten der Fraunhofer-Gesellschaft stehen Betroffenen jederzeit unter datenschutz@zv.fraunhofer.de für Rückfragen zur Verfügung.



  • Positive Aussichten für die SPS 2020

    Positive Aussichten für die SPS 2020

    Die Bayerische Staatsregierung hat das Schutz- und Hygienekonzept für Messen in Bayern verabschiedet. Somit soll die SPS 2020 zum geplanten Zeitpunkt vom 24. bis 26. Oktober in Nürnberg stattfinden, wie…

    mehr lesen: Positive Aussichten für die SPS 2020

  • Erfolgsfaktor Künstliche Intelligenz

    Erfolgsfaktor Künstliche Intelligenz

    Laut einer Studie von Deloitte, sieht die große Mehrheit der in Deutschland befragten KI-Experten, die Technologie als einen wesentlichen Erfolgsfaktor für das eigene Unternehmen.

    mehr lesen: Erfolgsfaktor Künstliche Intelligenz

  • Judith Wiese wird Siemens-Personalchefin

    Judith Wiese wird Siemens-Personalchefin

    Ab 1. Oktober ist Judith Wiese für die Bereiche Human Resources und Global Business Services bei der Siemens AG zuständig.

    mehr lesen: Judith Wiese wird Siemens-Personalchefin

  • Leistungsstarkes KI-System am KIT installiert

    Leistungsstarkes KI-System am KIT installiert

    Als ein Werkzeug der Spitzenforschung ist künstliche Intelligenz (KI) heute unentbehrlich. Für einen erfolgreichen Einsatz – ob in der Energieforschung oder bei der Entwicklung neuer Materialien – wird dabei neben…

    mehr lesen: Leistungsstarkes KI-System am KIT installiert

  • Am Anfang steht das Ziel

    Am Anfang steht das Ziel

    Bei Digitalisierungsprojekten in Fertigungsunternehmen ist die Herangehensweise entscheidend. Der MES-Anbieter Industrie Informatik gibt sieben Tipps für Digiatlisierungsprojekte.

    mehr lesen: Am Anfang steht das Ziel

  • TeamViewer übernimmt Ubimax

    TeamViewer übernimmt Ubimax

    Mit Ubimax übernimmt TeamViewer einen Anbieter von Wearable-Computing-Technologien und Augmented-Reality(AR)-Lösungen. Durch der Akquise will das Göppinger Unternehmen sein Portfolio im Großkundensegment erweitern.

    mehr lesen: TeamViewer übernimmt Ubimax

  • Prüfen und kalibrieren mechanischer Messuhren

    Prüfen und kalibrieren mechanischer Messuhren

    Prüfungen von Messgeräten sind wichtig für die Qualität der Prüfergebnisse. Daher sind Messuhren regelmäßig auf Funktionalität zu prüfen und zu kalibrieren.

    mehr lesen: Prüfen und kalibrieren mechanischer Messuhren

  • Umsatzwachstum erst wieder 2021

    Umsatzwachstum erst wieder 2021

    In einer siebten Blitzumfrage des VDMA zu den wirtschaftlichen Auswirkungen der Corona-Pandemie geben 60 Prozent der Mitglieder an, dass sie erst im kommenden Jahr mit Umsatzsteigerungen rechnen. Die Unternehmen, die…

    mehr lesen: Umsatzwachstum erst wieder 2021

  • Positionspapier zur Gestaltung der Energiewende

    Positionspapier zur Gestaltung der Energiewende

    Die VDI-Fachgesellschaften Energie und Umwelt (GEU) sowie Mess- und Automatisierungstechnik (GMA) planen, ein Positionspapier zur Umsetzung der Energiewende zu erstellen.

    mehr lesen: Positionspapier zur Gestaltung der Energiewende

  • AAA in Essen und Chemnitz startbereit

    AAA in Essen und Chemnitz startbereit

    Die All About Automation Messen am 9. und 10. September in Essen und am 23. und 24. September in Chemnitz sind startbereit. Das Konzept für eine sichere und erfolgreiche Besucher/Aussteller-Interaktion…

    mehr lesen: AAA in Essen und Chemnitz startbereit

  • SAP und Siemens arbeiten an gemeinsamen Lösungen

    SAP und Siemens arbeiten an gemeinsamen Lösungen

    Im Rahmen einer Partnerschaft wollen Siemens und SAP ihre sich ergänzenden Softwarelösungen für Product Lifecycle, Supply Chain und Asset Management kombinieren.

    mehr lesen: SAP und Siemens arbeiten an gemeinsamen Lösungen

  • Cybersicherheit für Ethernet-Antriebe

    Cybersicherheit für Ethernet-Antriebe

    Industrielle Netzwerke werden mit dem Internet der Dinge immer offener für die gefürchtete Cyberkriminalität. Umso wichtiger ist es, die kommunizierenden Komponenten davor zu schützen.

    mehr lesen: Cybersicherheit für Ethernet-Antriebe