Quick Guide bietet Hilfestellung zum Einsatz von OPC UA und AAS

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Bild: ©Blue Planet Studio/stock.adobe.com

Interoperabilität gilt als eine zentrale Voraussetzung für die digitale Transformation im Maschinen- und Anlagenbau. Gleichzeitig unterscheiden sich die Anforderungen je nach Anwendungsfall erheblich – von der Anbindung von Maschinen und Anlagen über die Umsetzung digitaler Zwillinge bis hin zum Austausch und Management von Software- und Lebenszyklusdaten.

Zwar stehen für diese vielfältigen Aufgaben bereits Standards zur Verfügung. Für Unternehmen besteht die Herausforderung jedoch darin, die jeweils geeigneten Technologien auszuwählen und zielgerichtet einzusetzen. Hierbei wollen VDMA und Fraunhofer IOSB-INA mit dem ‚Quick Guide Interoperabilität‘ unterstützen.

Mit OPC UA und AAS zur herstellerübergreifenden Vernetzung

Wie der VDMA mitteilt, knüpft der Leitfaden an die VDMA-Publikationen zur Industrie-4.0-Kommunikation an und zeigt, wie Unternehmen mit OPC UA (Open Platform Communications Unified Architecture) und der AAS (Asset Administration Shell) bereits heute eine durchgängige, herstellerübergreifende Vernetzung von Maschinen, Systemen und digitalen Diensten realisieren können.

Die Autoren ordnen die Stärken und Einsatzmöglichkeiten von OPC UA und AAS in den Kontext konkreter Herausforderungen des Maschinen- und Anlagenbaus ein. Damit wollen die Verfasser Unternehmen eine praxisnahe Orientierung bei der Auswahl geeigneter Interoperabilitätslösungen bieten.

Fokus auf verfügbare Lösungen

In der Pressemitteilung betont der VDMA, dass in der Publikation keine Zukunftsvisionen im Mittelpunkt stehen, sondern bereits verfügbare Lösungen, Produkte und Werkzeuge. Die Autoren des Quick Guides zeigen auf, wie die beiden Technologien in unterschiedlichen Anwendungsszenarien eingesetzt werden können und welche Mehrwerte sie für die digitale Transformation bieten. Neben den spezifischen Eigenschaften von OPC UA und AAS betrachtet der Quick Guide auch deren Zusammenspiel in unterschiedlichen Anwendungsszenarien.

„Unternehmen müssen heute nicht mehr entscheiden, ob sie Interoperabilität umsetzen, sondern wie. Mit OPC UA und der Asset Administration Shell stehen leistungsfähige Standards zur Verfügung. Der Quick Guide hilft dabei, ihre jeweiligen Stärken einzuordnen und die passende Lösung für konkrete Anwendungsfälle zu finden“, sagt Andreas Faath, Abteilungsleiter Machine Information Interoperability im VDMA.

Er betont, dass gerade kleine und mittlere Unternehmen eine pragmatische Orientierung benötigen, um Interoperabilität effizient umzusetzen. „Unser Ziel war es daher, einen Leitfaden zu entwickeln, der nicht die Technologie in den Mittelpunkt stellt, sondern den konkreten Nutzen für den Anwender“, erklärt Faath.



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