Quantencomputing für effizientere E-Autos

Classiq NVIDIA BMW
Bild: Classiq

Im Fokus der Zusammenarbeit von BMW, Nvidia und Classiq steht die Frage, wie sich die Architektur von elektrischen und mechanischen Systemen optimieren lässt. Die größte Herausforderung sehen die Unternehmen darin, durch komplexe Berechnungen die optimale Kombination verschiedener Komponenten zu ermitteln und zu bestimmen, wie diese am besten miteinander verbunden werden können. So sollen effizientere und sparsamere Konfigurationen gefunden und damit wirtschaftlichere Elektrofahrzeuge realisiert werden, heißt es in einer Pressemitteilung von Classiq. Das Spektrum erstreckt sich von Elektromotoren und Batterien bis hin zu Kühlelementen.

Die BWM Group hat ein Quantenprogramm mit verschiedenen Quantenunterprogrammen entwickelt. Ermöglicht wurde dies laut Classiq durch die Modellierungs- und Kompilierungsfunktionen der Software-Plattform des Spezialisten für Quantensoftware. Anwendung fand auch ein von Classiq beigesteuerte Ansatz basierend auf dem sogenannten Quantum Approximate Optimization Algorithm – für Optimierungsprobleme mit vielen möglichen Lösungswegen – und dem Harrow-Hassidim-Lloyd-Algorithmus – für das Lösen von linearen Gleichungssystemen. Um die großen und komplexen Quantenschaltkreise zu simulieren, kamen zudem GPUs von Nvidia und die Nvidia Cuda-Q-Plattform zum Einsatz.

„Unsere Kollaboration mit Classiq und Nvidia hat eine innovative Quantenanwendung hervorgebracht und zeigt, was dadurch in der Automobilbranche möglich wird. Das Quanten-Stack von Nvidia war entscheidend dafür, diesen komplexen Algorithmus zu simulieren, zu testen und zu präzisieren“, sagt Lukas Müller, Teamleiter Future Compute bei der BMW Group.

„Dieses Projekt ist ein anschauliches Beispiel dafür, was Kollaborationen im Bereich Quantencomputing erreichen können. Dadurch, dass hier Expertisen für Quantenhardware, -sofware und über die Automobilbranche zusammenkamen, konnten wir beachtliche Fortschritte in außergewöhnlich kurzer Zeit machen“, sagt Nir Minerbi, CEO bei Classiq.

Noch steht die praktische Anwendung von Quantencomputing am Anfang, so die Kooperationspartner. Um die gemeinsam entwickelte Lösung industriell nutzbar zu machen, sei weitere Forschung notwendig.



  • Credential Stuffing in der Medienbranche

    Credential Stuffing in der Medienbranche

    Angriffe auf Medienunternehmen durch Kontoübernahmen stiegen bereits zwischen 2018 und 2019 deutlich an. Im Zuge der diesjährigen Pandemie vervierfachten sich schädliche Anmeldeversuche sogar.

    mehr lesen: Credential Stuffing in der Medienbranche

  • Nutzung von Cloudanwendungen in Unternehmen

    Nutzung von Cloudanwendungen in Unternehmen

    Cloudanwendungen boomen: Aktuell gibt es nach Aussagen von führenden TÜV Rheinland-Experten mehr als 30.000 Cloudanwendungen weltweit, von denen Unternehmen aktiv durchschnittlich 1.500 Anwendungen nutzen – mit oder ohne Freigabe der…

    mehr lesen: Nutzung von Cloudanwendungen in Unternehmen

  • Schutz von Remote-Mitarbeitern

    Schutz von Remote-Mitarbeitern

    Um die Verwaltung der Cybersicherheit einfacher und zugänglicher zu gestalten, stellt SonicWall die Zero-Touch-fähigen Multi-Gbit TZ-Firewalls mit SD-Branch-Funktionen vor. Die neuen Firewalls TZ570 und TZ670 sind die ersten Desktop-Firewalls, die…

    mehr lesen: Schutz von Remote-Mitarbeitern

  • Sicherheit vor Malware und Hackern

    Sicherheit vor Malware und Hackern

    Fernwirkanlagen und Scada-Systeme nutzen das Internet und sind damit potenziellen Angriffen von Hackern und Schadsoftware ausgesetzt. Auf der Seite der Datenbank kann auch das Unternehmen ConiuGo nur die bekannten Konzepte…

    mehr lesen: Sicherheit vor Malware und Hackern

  • Maschinenbau baut digitale Dienste aus

    Maschinenbau baut digitale Dienste aus

    Fast 80 Prozent der Maschinenbauer sehen die Notwendigkeit, bei digitalen Geschäftsmodellen zu kooperieren. Das hat der VDMA in einer Befragung mit McKinsey ermittelt. Auf großes Wachtumspotenzial deutet dabei hin, dass…

    mehr lesen: Maschinenbau baut digitale Dienste aus

  • 15 Jahre SmartFactory Kaiserslautern

    15 Jahre SmartFactory Kaiserslautern

    Die Technologieinitiative SmartFactory KL feiert ihr 15-jähriges Bestehen. Heute beteiligen sich mehr als 50 Unternehmen und Wissenschaftseinrichtungen an der Initiative.

    mehr lesen: 15 Jahre SmartFactory Kaiserslautern

  • Eine Matte gegen Haltungsschäden

    Eine Matte gegen Haltungsschäden

    Wissenschaftler vom Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung IPA haben in Zusammenarbeit mit der Isoloc Schwingungstechnik GmbH eine Sensormatte für Steharbeitsplätze entwickelt. Sie erfasst die Fußposition eines Mitarbeiters und erkennt Gewichtsverlagerungen.

    mehr lesen: Eine Matte gegen Haltungsschäden

  • Verschlüsselungskomponenten, die Angreifern ausweichen

    Verschlüsselungskomponenten, die Angreifern ausweichen

    Verschlüsselungssoftware spielt auf dem Weg zu mehr Datenschutz eine wichtige Rolle, doch können Computersysteme auch auf physikalischem Wege angegriffen werden. Durch das Abfangen von Stromschwankungen oder das Auslösen von Fehlern…

    mehr lesen: Verschlüsselungskomponenten, die Angreifern ausweichen

  • Unternehmen sehen Notwendigkeit für mehr IoT-Sicherheit

    Unternehmen sehen Notwendigkeit für mehr IoT-Sicherheit

    Das Internet der Dinge ist für viele Unternehmen in Deutschland sowohl eine Chance als auch ein Risiko, so das Ergebnis einer aktuellen Studie im Auftrag von Palo Alto Networks.

    mehr lesen: Unternehmen sehen Notwendigkeit für mehr IoT-Sicherheit

  • Gaia-X-Mitglieder unterzeichnen Gründungsurkunde

    Gaia-X-Mitglieder unterzeichnen Gründungsurkunde

    Die Gründungsmitglieder der Gaia-X-Initiative haben die Gründungsurkunden zur Gaia-X AISBL unterzeichnet. Interessierte Unternehmen und Initiativen sind aufgerufen, sich an der gemeinnützigen Vereinigung zu beteiligen.

    mehr lesen: Gaia-X-Mitglieder unterzeichnen Gründungsurkunde

  • TÜV-Verband fordert Regulierung von KI-Anwendungen

    TÜV-Verband fordert Regulierung von KI-Anwendungen

    Der TÜV-Verband fordert in einem Positionspapier KI-gestützte Anwendungen und Systeme — etwa automatisierte Fahrzeuge oder Roboter — in Abhängigkeit vom Risiko zu regulieren.

    mehr lesen: TÜV-Verband fordert Regulierung von KI-Anwendungen

  • Was es bei der Container-Nutzung zu beachten gilt

    Was es bei der Container-Nutzung zu beachten gilt

    Die Nutzung von Containertechnologien steigt, was aber gilt es bei der Auswahl zu beachten? Der Software-Entwickler Red Hat gibt Antworten darauf.

    mehr lesen: Was es bei der Container-Nutzung zu beachten gilt