Proalpha übernimmt Mapex

0:000:00

Business network concept. Customer support. Shaking hands
Bild: ©metamorworks/stock.adobe.com

Die Proalpha Group hat zum Ende des Jahres 2025 die Übernahme des spanischen Unternehmens Mapex Manufacturing Software Solutions S.L.U. (Mapex) bekanntgegeben. Mit diesem Schritt erweitert der ERP-Anbieter sein Softwareportfolio um eine KI-gestützte Manufacturing Execution System (MES)-Plattform. Wie aus der Pressemitteilung hervorgeht wird das Mapex Produktportfolio einerseits tief in die Proalpha Digital Shopfloor- und ERP-Lösungen integriert, soll aber gleichzeitig auch weiterhin als eigenständiges Angebot verfügbar sein, um die Software beispielsweise mit Systemen von Drittanbietern zu nutzen. Der Vollzug der Transaktion steht noch unter dem Vorbehalt der üblichen regulatorischen Genehmigungen.

Mapex wurde 1999 gegründet, beschäftigt derzeit rund 100 Mitarbeitende und betreut nach Angaben von Proalpha weltweit mehr als 50.000 Anwender. Die Software des Unternehmens ist an mehr als 500 Fertigungsstandorten im Einsatz. Hauptsitz von Mapex ist Barcelona (Spanien).

Stimmen zur Übernahme

„Mapex passt mit seiner KI-unterstützten MES-Plattform, die zusätzlich zur diskreten Fertigung auch für weitere, zentrale Branchen wie der Lebensmittel-, Getränke- oder der Chemieindustrie entwickelt wurde, hervorragend zu unseren Qualitäts- und Energiemanagement-Lösungen im Geschäftsbereich Digital Shopfloor“, betont Christoph Kull, President Business Applications bei der Proalpha Group. „Mit der Übernahme verschaffen wir uns zudem erstmals einen direkten Zugang zum spanischen Markt und damit zu einer der größten Volkswirtschaften in der Europäischen Union. Das bietet uns die Möglichkeit, diesen vielversprechenden Markt mit unserem breiten Lösungsportfolio entlang mittelständischer Wertschöpfung nachhaltig zu adressieren.“

„Proalpha ist im deutschsprachigen Raum bestens positioniert. Das war für uns ein zentrales Argument, weshalb wir diese Übernahme als richtigen und wichtigen nächsten Schritt für die erfolgreiche Weiterentwicklung unserer Lösungen einstufen“, betont David J. Jacq, Chief Executive Officer (CEO) von Mapex. „Bislang waren unsere Expansionsbemühungen in Märkte außerhalb unseres spanischen Heimatmarkts aufgrund eines limitierten Vertriebsnetzes nur schwer zu realisieren. Hier versprechen wir uns zukünftig große Synergien.“

„Mit Mapex haben wir eines der führenden Unternehmen auf dem spanischen Markt für moderne und hochflexible MES-Systeme übernehmen können. Für unsere ERP-Kunden heißt das: Noch mehr Potential, um ihre Digitalisierung im Shopfloor weiter erfolgreich voranzutreiben,“ betont Eric Verniaut, Chief Executive Officer (CEO) der Proalpha Group. „Die Übernahme des Marktführers unterstreicht auch, dass wir im Zuge unserer Internationalisierung der bewährten Best-of-breed-Strategie treu bleiben.“



  • Vier von fünf Unternehmen beklagen zunehmende Bürokratie

    Vier von fünf Unternehmen beklagen zunehmende Bürokratie

    Rund 80% der Unternehmen in Deutschland berichten in einer Befragung des Instituts der deutschen Wirtschaft von einem gestiegenen Aufwand für die Erfüllung gesetzlicher Berichts- und Dokumentationspflichten in den vergangenen drei…

    mehr lesen: Vier von fünf Unternehmen beklagen zunehmende Bürokratie

  • Harting eröffnet Kompetenzzentrum für 3D-Druck

    Harting eröffnet Kompetenzzentrum für 3D-Druck

    Die Harting Technologiegruppe baut ihre Kompetenzen im Bereich 3D-Druck aus und eröffnet das ‚Center of Competence Additive Manufacturing‘ im Werk Rahden.

    mehr lesen: Harting eröffnet Kompetenzzentrum für 3D-Druck

  • ZVEI sieht weiteren Vereinfachungsbedarf der KI-Regulatorik

    ZVEI sieht weiteren Vereinfachungsbedarf der KI-Regulatorik

    Das Plenum des EU-Parlaments stimmt in der ersten Lesung über seine Position zum KI-Omnibus ab. ZVEI-Geschäftsführerin Sarah Bäumchen unterstützt in den Reformwillen und fordert weitere Vereinfachungen beim AI Act.

    mehr lesen: ZVEI sieht weiteren Vereinfachungsbedarf der KI-Regulatorik

  • Forschungsbeirat Industrie 4.0 widmet sich Physical AI

    Forschungsbeirat Industrie 4.0 widmet sich Physical AI

    Die dritte Ausgabe von ‚Industrie 4.0 Forschung in Kürze‘ des Forschungsbeirats Industrie 4.0 widmet sich den Möglichkeiten von Physical Artificial Intelligence (Physical AI) in der Industrie.

    mehr lesen: Forschungsbeirat Industrie 4.0 widmet sich Physical AI

  • Logimat-Preis für bestes Produkt verliehen

    Logimat-Preis für bestes Produkt verliehen

    Im Rahmen der Logimatwurde der Preis ‚Logimat Best Product‘ in drei Kategorien verliehen.

    mehr lesen: Logimat-Preis für bestes Produkt verliehen

  • Spezielle Chips für reduzierten KI-Energieverbrauch

    Spezielle Chips für reduzierten KI-Energieverbrauch

    Im Rahmen des KI-Leuchtturmprojekts ‚Eki‘ hat ein Forschungsteam unter der Leitung der Universität Paderborn an der Verbesserung der Energieeffizienz von KI-Systemen gearbeitet und Methoden entwickelt, mit denen sich der Energieverbrauch…

    mehr lesen: Spezielle Chips für reduzierten KI-Energieverbrauch

  • Neues Mitglied im Aufsichtsrat von Wibu-Systems

    Neues Mitglied im Aufsichtsrat von Wibu-Systems

    Wibu-Systems, ein Spezialist für Softwareschutz, Lizenzierung und Cybersicherheit, hat Prof. Dr. Jörn Müller-Quade in den Aufsichtsrat berufen.

    mehr lesen: Neues Mitglied im Aufsichtsrat von Wibu-Systems

  • SEW-Eurodrive und Safelog entwickeln Softwaresystem für die Intralogisik

    SEW-Eurodrive und Safelog entwickeln Softwaresystem für die Intralogisik

    Im Rahmen der Fachmesse Logimat haben SEW-Eurodrive und Safelog eine strategische Partnerschaft bekannt gegeben.

    mehr lesen: SEW-Eurodrive und Safelog entwickeln Softwaresystem für die Intralogisik

  • KIT-Forschende entwickeln Technologie für lichtbasierte Datenverbindungen

    KIT-Forschende entwickeln Technologie für lichtbasierte Datenverbindungen

    Ein neuartiges Bauteil, das durch eine fortschrittliche Fertigungstechnologie eine sehr schnelle, sparsame und verlässliche Datenübertragung ermöglicht, haben Forschende des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) und der École Polytechnique Fédérale de…

    mehr lesen: KIT-Forschende entwickeln Technologie für lichtbasierte Datenverbindungen

  • PTC tritt dem ZVEI bei

    PTC tritt dem ZVEI bei

    PTC ist dem ZVEI beigetreten und will in diesem Rahmen seine Expertise in den Bereichen digitale Geschäftsmodelle, industrielle künstliche Intelligenz (KI) und datenbasierte Wertschöpfung in die Verbandsarbeit einbringen.

    mehr lesen: PTC tritt dem ZVEI bei

  • Unternehmen setzen auf KI, aber es muss sich auch lohnen

    Unternehmen setzen auf KI, aber es muss sich auch lohnen

    Laut einer Untersuchung von TE Connectivity treibt die deutsche Industrie den Einsatz von künstlicher Intelligenz und Automatisierung mit hoher Geschwindigkeit voran.

    mehr lesen: Unternehmen setzen auf KI, aber es muss sich auch lohnen

  • Ein Chatbot für den Wissenstransfer

    Ein Chatbot für den Wissenstransfer

    Wenn Fachkräfte ein Unternehmen verlassen, geht auch oft Knowhow verloren. Im Projekt ‚Stark‘ untersuchen Forschende des Fraunhofer IPK gemeinsam mit der BSP Business and Law School – Hochschule für Management…

    mehr lesen: Ein Chatbot für den Wissenstransfer