Die neue EU-Maschinenverordnung (EU) 2023/1230 tritt im Januar 2027 in Kraft und ersetzt die Maschinenrichtlinie 2006/42/EG. Sie verschärft vor allem die Anforderungen an Digitalisierung und Cybersicherheit: Schutzmaßnahmen gegen unbefugten Zugriff und Manipulation müssen bereits in der Konstruktion vorgesehen sein, Betreiber müssen Maschinen sicher betreiben und warten.
Omron empfiehlt zur Vorbereitung fünf Schritte: Die neuen Vorgaben genau verstehen und strategisch umsetzen, neue Standards frühzeitig einführen (da es keine Übergangsfrist gibt und bis 20. Januar 2027 vollständige Konformität nötig ist), bestehende Maschinen und Systeme per Audit auf Vernetzung, KI/adaptive Funktionen und Cyberrisiken prüfen und Lücken priorisiert schließen. Zudem sollen Hersteller klare Cybersecurity-Dokumentation bereitstellen und Betreiber Personal schulen; digitale Handbücher sind zulässig, müssen aber mindestens zehn Jahre verfügbar bleiben. Abschließend rät Omron, für die komplexen Cybersecurity-Anforderungen auf erfahrene Partner und Integratoren zu setzen.
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4. Schulungen entwickeln und durchführen
Omron rät Maschinenherstellern ferner dazu, klare Anleitungen und Dokumentationen zu Cybersicherheitsmaßnahmen bereitzustellen. Endanwender wiederum müssten sicherstellen, dass Bediener, Wartungspersonal und Vorgesetzte umfassend in sicherer Nutzung, zuverlässigem Betrieb und der Reaktion auf Vorfälle geschult sind. Der Automatisierungsspezialist weist darauf hin, dass die neue Verordnung Herstellern erlaubt, Online-Benutzerhandbücher bereitzustellen. Das kann helfen, Umweltbelastung und Betriebskosten zu reduzieren. Um Regelkonformität zu gewährleisten, müssen digitale Ressourcen mindestens zehn Jahre nach Markteinführung eines Produkts zugänglich bleiben.
5. Auf verlässliche und erfahrene Partner setzen
Die Anforderungen der neuen Maschinenverordnung an die Cybersicherheit können komplex sein. Omron betont, dass es sich lohnen kann, mit erfahrenen Lieferanten und Integratoren zusammenzuarbeiten, um so den Übergang zu erleichtern und den komplexen Anforderungen der Verordnung an die Cybersicherheit zu begegnen.
Zum 1. September übernimmt Christian Loefert das Marketing von T-Systems. Der promovierte Wirtschaftswissenschaftler ist bereits seit 2008 für den Telekom-Konzern tätig.
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Die deutschen Maschinen- und Anlagenbauer melden im April ein Auftragsplus von 10 Prozent. Die Talsohle sei erreicht, kommentiert VDMA-Chefvolkswirt Dr. Ralph Wiechers.
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Die Digitalisierungs- und Automatisierungslösungen von Retarus ermöglichen effiziente Abläufe ohne manuellen Aufwand oder Kompromisse bei der Datensouveränität
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Im Rahmen eines Forschungsprojekts kombinieren Classiq und Hewlett Packard Enterprise klassisches High-Performance-Computing (HPC) mit Quantencomputing. Ziel ist es, kombinatorischer Optimierungsprobleme zu lösen.
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Telekom und Trumpf bauen ihre Zusammenarbeit aus. Im Rahmen einer Vertriebspartnerschaft bieten die Unternehmen etwa ein von Trumpf entwickeltes Ortungssystem an, das von T-Systems auf einer Edge-Cloud bereitgestellt wird.
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Im Jahr 2018 führten 25 Prozent der jungen Unternehmen im verarbeitenden Gewerbe Marktneuheiten ein. Im aktuellen IAB/ZEW-Gründungspanel ist dieser Wert auf 21 Prozent gesunken. Zudem beobachten die Studienverantwortlichen insgesamt einen…
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Leistungsfähige Mikrochips sind entscheidend für den erfolgreichen Einsatz von künstlicher Intelligenz (KI). Das am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) koordinierte Projekt EDAI verfolgt einen neuen Ansatz: Die Forschenden koppeln den…
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Nur zwei von drei Unternehmen im Maschinenbau können aktuell die Mehrheit ihrer offenen Stellen für Fachkräfte besetzen. Der Arbeitskräftemangel kostet sie nun auch Umsatz.
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Deutsche und Schweizer C-Level Manager sehen besonders für das Homeoffice Handlungsbedarf, um dort in der Zukunft sensible Daten besser zu schützen. Die Österreicher halten Smart-Building-Technologien für anfällig. Dies zeigen die…
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Forschende am IPH-Institut für Integrierte Produktion Hannover entwickeln eine Methode, um die Nachhaltigkeit von Automatisierungssystemen zu bewerten und solche Systeme einzuführen. Produzierende Unternehmen können sich am Projekt beteiligen.
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Die Onoff GmbH, eine hundertprozentige Tochterfirma der SpiraTec AG, ist mit der Muttergesellschaft verschmolzen. Die Kombination der Ressourcen, des Knowhows und der Teams soll die Grundlage für die zukünftigen Expansionspläne…
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Immer mehr Anbieter von Maschinen, Automatisierungstechnik und Industriesoftware integrieren künstliche Intelligenz in ihre Produkte. Das ganze Potenzial spielen selbstlernende Systeme aber erst aus, wenn sie passgenau auf ihren Einsatz in Fertigung und Büro zugeschnitten wurden. Über beide Möglichkeiten, als Fertiger die Vorzüge von industrieller KI zu nutzen, geht es im regelmäßig aktualisierten Themenheft Künstliche Intelligenz.
Um alle Potenziale eines MES umfassend ausnutzen zu können, beleuchten unsere Autoren in der Serie von MES Wissen Kompakt die erfolgskritischen Faktoren, um Fertigungsunternehmen präventiv zu steuern. Darüber hinaus präsentiert MES Wissen Kompakt ein breites Spektrum an Firmenportraits, Produkt- neuheiten und Dienst- leistungen im MES-Umfeld.
Ein Unternehmen, das sich mit der Auswahl eines ERP- Systems befasst, muss sich gleichsam mit einem viel- schichtigen Software-Markt und unklaren Interessen- lagen an interne Abwick- lungsprozesse auseinander- setzen. Guter Rat bei der Investitionsentscheidung ist teuer. ERP Wissen Kompakt unterstützt Sie bei der gezielten Investition in die IT-Infrastruktur.
Das Internet of Things verändert Produktwelten und die Vernetzung in der Fertigung gleichermaßen. Entstehende Ökosysteme laden zur einer neuen Form der Zusammenarbeit ein. Die Spezialausgabe IoT Wissen Kompakt informiert über die Technologie, Projektierung und Anbieter für die eigene Applikation, in- und außerhalb der Fabrik.
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Mittelständische Unternehmen investieren selbst in schwierigen Zeiten in Microsoft-Technologien, weil sie überzeugt sind, dass ihre Mitarbeiterproduktivität steigt und sich ihre Kostenstruktur bessert. Microsoft hat mit dem Microsoft-Partner-Network ein Netzwerk aufgebaut, das ein Forum für den Aufbau von Partnerschaften, Zugang zu Ressourcen und einen Rahmen für Dialoge und Kooperationen bietet.
Auf der Suche nach Innovation, nach neuen Lösungen und der Abgrenzung zum Mitbewerb vernetzen sich zunehmend mehr Unternehmen mit externen Experten und Partnern. SAP hat mit dem SAP-Ecosystem ein Netzwerk aufgebaut, das ein Forum für den Aufbau von Partnerschaften, Zugang zu Ressourcen und einen Rahmen für Dialoge und Kooperationen bietet.