Fraunhofer unterstützt bei der Umsetzung des DPP

260123 keyvisual empowerDPP teaser
Im Projekt ‚EmpowerDPP‘ stehen sowohl technische als auch organisatorische Handlungsfelder für das Datenmanagement der digitale Produktpässe (DPPs) im Mittelpunkt. – Bild: Fraunhofer CCPE

Drei Fraunhofer Cluster of Excellence starten das gemeinsame Projekt ‚EmpowerDPP‘, um Unternehmen bei der Umsetzung der EU-Vorgaben für digitale Produktpässe (DPPs) zu unterstützen, die ab 2027 verpflichtend werden. Im Projekt stehen sowohl technische als auch organisatorische Handlungsfelder für das Datenmanagement der DPPs im Mittelpunkt.

Auf dieser Basis möchten die Beteiligten, aufbauend auf den Kernanforderungen des DPPs, weitere Datenpunkte ergänzen, um neue Serviceangebote zu erarbeiten – insbesondere in der Produktionstechnik. Beteiligt sind die Fraunhofer Cluster of Excellence Cognitive Internet Technologies CCIT, Programmable Materials CPM und Circular Plastics Economy CCPE.

Die Institute verweisen in einer Pressemitteilung auf die Herausforderungen und Chancen, die sich mit der Einführung des digitalen Produktpasses (DPP) für die Industrie ergeben. So stehen Unternehmen zunächst vor der Aufgabe, mehr 100 Datenpunkte entlang der Wertschöpfungskette konsistent zu erfassen und bereitzustellen, um die Regulierung einzuhalten. Dies erfordert unternehmensintern den Aufbau von technischem Knowhow und organisatorischen Strukturen, aber auch eine Intensivierung der unternehmensübergreifenden Zusammenarbeit. Zudem ermöglicht der DPP Prozessverbesserungen, erweiterte Services und neue nachhaltige Geschäftsmodelle. Demgegenüber stehen oft fehlende finanzielle und personelle Kapazitäten zur Umsetzung im Unternehmen.

Zwei zentrale Ziele

Die drei Fraunhofer Cluster of Excellence verfolgen zwei zentrale Ziele: die Entwicklung technischer und organisatorischer Konzepte zur Umsetzung des DPP sowie die Entwicklung von Serviceangeboten in der Produktionstechnik.

„Mit dem Projekt EmpowerDPP erarbeiten wir einen klaren Fahrplan zur DPP-Umsetzung, der die Transparenz über Datenflüsse und Verantwortlichkeiten erschließt und neue Erlöspotenziale für Unternehmen bereitstellt. Ich freue mich, dass wir hier das Knowhow aus drei Fraunhofer Clustern of Excellence bündeln können“, sagt Projektleiter Sebastian Emons, Fraunhofer CCIT/Fraunhofer ISST.

Aufgaben der Partner im Projekt:

Fraunhofer CCIT/Vertreten durch Fraunhofer ISST (Projektleitung): Das Fraunhofer ISST ist verantwortlich für die Analyse von Datenflüssen und die daraus resultierenden Implikationen für das Datenmanagement sowie für mögliche Geschäftsmodelle.

Fraunhofer CCPE/Vertreten durch Fraunhofer IML: Das Fraunhofer IML stellt die Anforderungen des DPPs an Unternehmen heraus, mit besonderem Fokus auf die Logistikketten, um zirkuläre Geschäftsmodelle vorzubereiten.

Fraunhofer CPM/Vertreten durch Fraunhofer IWU: Das Fraunhofer IWU adressiert neben den Anforderungen des DPPs aus produktionstechnischer Perspektive auch die Potenziale und Serviceopportunitäten in der Produktionstechnik, um effiziente Lösungen für Produktionssysteme sowie innovative Plattformen für Sekundärrohstoffe zu entwickeln.



  • Augenlicht aus dem 3D-Drucker

    Augenlicht aus dem 3D-Drucker

    Noch während der Operation eine neue Hornhaut ausdrucken und damit die Sehfunktion wiederherstellen: Diesen Schritt im Kampf gegen Hornhauterkrankungen soll künftig ein laserbasiertes Verfahren mit maßgeschneiderter Biotinte ermöglichen. Entwickelt haben…

    mehr lesen: Augenlicht aus dem 3D-Drucker

  • Die passende Software finden

    Die passende Software finden

    ’Mehrwert durch Software’ heißt der neue Branchenführer der VDMA-Gruppe Software und Digitalisierung. Der Branchenführer steht ab sofort zum Download bereit.

    mehr lesen: Die passende Software finden

  • PSI besetzt CTO-Posten mit Erol Bozak

    PSI besetzt CTO-Posten mit Erol Bozak

    Der Softwarehersteller PSI verstärkt das Management im Bereich Technologie und Entwicklung und ernennt Erol Bozak zum CTO.

    mehr lesen: PSI besetzt CTO-Posten mit Erol Bozak

  • Anzeige
    Retarus beschleunigt Datenaustausch in der Produktion

    Retarus beschleunigt Datenaustausch in der Produktion

    Die Digitalisierungs- und Automatisierungslösungen von Retarus ermöglichen effiziente Abläufe ohne manuellen Aufwand oder Kompromisse bei der Datensouveränität

    mehr lesen: Retarus beschleunigt Datenaustausch in der Produktion

  • Snowflake-Kunden im Visier von Cyberkriminellen

    Snowflake-Kunden im Visier von Cyberkriminellen

    Wie der Security-Spezialist Mandiant berichtet, haben es Bedrohungsakteure auf Kunden des Cloud-Anbieters Snowflake abgesehen. Die Unternehmen raten dazu, die Multi-Faktor-Authentifizierung zu aktivieren.

    mehr lesen: Snowflake-Kunden im Visier von Cyberkriminellen

  • TDM Systems und Cribwise bilden Tool Flow Solutions

    TDM Systems und Cribwise bilden Tool Flow Solutions

    Der Sandvik-Konzern hat den Geschäftsbereich Tool Flow Solutions ins Leben gerufen. Erste Mitglieder werden die beiden Tochterunternehmen TDM Systems und Cribwise.

    mehr lesen: TDM Systems und Cribwise bilden Tool Flow Solutions

  • 2023 wurden mehr als 500.000 Industrieroboter ausgeliefert

    2023 wurden mehr als 500.000 Industrieroboter ausgeliefert

    Trotz eines Rückgangs bei Umsätzen und Auslieferungen von Industrierobotern im Jahr 2023 prognostizieren die Marktforscher von Interact Analysis ein jährliches Marktwachstum von 3,7 Prozent bis 2028.

    mehr lesen: 2023 wurden mehr als 500.000 Industrieroboter ausgeliefert

  • Quantencomputing made in Germany

    Quantencomputing made in Germany

    Quantencomputer haben eine besonders hohe Rechenleistung und können so komplexe Probleme lösen. Wie? Davon können sich Unternehmen und Forschungsteams nun im Hamburg ein Bild machen.

    mehr lesen: Quantencomputing made in Germany

  • USA führend bei Digitalinnovationen

    USA führend bei Digitalinnovationen

    Die Innovationstätigkeit in Digitaltechnologien nimmt weiter an Fahrt auf. Und laut Deutschem Patent- und Markenamt dominieren die USA und China in diesen Bereichen. Die deutsche Bilanz ist zwiespältig.

    mehr lesen: USA führend bei Digitalinnovationen

  • Smarties warnen vor Extremereignissen

    Smarties warnen vor Extremereignissen

    Im Forschungsprojekt Smarties entwickelt und testet das Max-Planck-Institut für Dynamik und Selbstorganisation (MPI-DS) zusammen mit dem Fraunhofer-Institut für Integrierte Schaltungen IIS ein System intelligenter Miniballons mit atmosphärischen Tracern – sogenannten…

    mehr lesen: Smarties warnen vor Extremereignissen

  • Europa mit vergleichsweise niedrigem KI-Reifegrad

    Europa mit vergleichsweise niedrigem KI-Reifegrad

    Data Analytics und KI sollen KMU helfen, Wettbewerbsvorteile zu sichern. Laut einer Studie von AWS liegt Europa beim Reifegrad künstlicher Intelligenz jedoch hinter anderen Regionen zurück.

    mehr lesen: Europa mit vergleichsweise niedrigem KI-Reifegrad

  • VDI will Deutschland fit für die Zukunft machen

    VDI will Deutschland fit für die Zukunft machen

    Die Aufgaben der Transformation sind gewaltig: Um ihren Herausforderungen zu begegnen, startet der VDI die Initiative ’Zukunft Deutschland 2050‘.

    mehr lesen: VDI will Deutschland fit für die Zukunft machen