
Laut einer Blitzumfrage unter den Mitgliedsunternehmen der M+E-Arbeitgeberverbände liegen die Neuaufträge bei 42% der Unternehmen aus der Metall- und Elektro-Industrie (M+E-Industrie) unter dem Vorjahresniveau; nur bei 23% sind diese gestiegen. Gleichzeitig produzieren zwei Drittel der Unternehmen ihre Aufträge ganz oder teilweise im Ausland. Hier betont der Verband Gesamtmetall die steigende Tendenz und teil weiter mit, dass die Inlandsaufträge zum großen Teil nicht in der Inlandsproduktion in Deutschland ankommen.
In der Blitzumfrage schätzen 39% der M+E-Unternehmen ihre aktuelle Lage als schlecht ein, 40% als befriedigend. Nur 15% gehen in den kommenden sechs Monaten von einer Verbesserung der Lage aus, 85% hingegen erwarten keine Veränderung oder sogar eine weitere Verschlechterung. In der Folge sind auch die Personalpläne weiter abwärtsgerichtet. Fast jedes zweite Unternehmen (42%) gibt an, in den kommenden Monaten weiter Personal abbauen zu müssen, 12% rechnen mit zusätzlicher Beschäftigung.
Gesamtmetall-Hauptgeschäftsführer Oliver Zander fordert angesichts der Zahlen eine Trendumkehr: „Die gesamte Bundesregierung ist gefordert, für die entsprechenden Entlastungen zu sorgen. Klar ist aber auch: Wir müssen die Arbeitskosten begrenzen. Jetzt kommt es mehr denn je auf kluge Entscheidungen an. Die Tarifparteien müssen die Kosten in den Griff bekommen.“
An der Gesamtmetall-Blitzumfrage haben im Zeitraum vom 7. bis 16. Oktober 1.461 Unternehmen der Metall- und Elektro-Industrie mit ca. 800.000 Beschäftigten teilgenommen. Dies entspricht rund 25% aller Beschäftigten in der M+E-Industrie.











































