Entwicklung und realen Betrieb mit industrieller KI zusammenbringen

0:000:00

Mark Moffat, CEO von IFS
Mark Moffat, CEO von IFS – Bild: IFS Deutschland GmbH

IFS und Siemens kündigen eine strategische Partnerschaft an. Mittels industrieller KI wollen die Unternehmen die Bereiche Entwicklung, Produktion und Anlagenbetrieb in einem kontinuierlichen Kreislauf verbinden.

Wie die Unternehmen betonen, bestehen zwischen der Planung von Produktionsprozessen und deren tatsächlichem Ablauf Unterschiede. Diese Lücke wollen sie schließen. In der Pressemitteilung heißt es, es gehe darum, Designentscheidungen mit dem tatsächlichen Betrieb zusammenzubringen und den realen Anlagenbetrieb wiederum mit der Planung und Entwicklung zu verknüpfen.

Siemens stellt dazu Technologien für einen digitalen Zwilling bereit und will zudem Daten sowie den notwendigen Kontext aus der Entwicklung, Simulation und Fertigung liefern. IFS ergänzt diese mit Informationen aus dem laufenden Betrieb, etwa zur Wartung, zum Verhalten von Anlagen und zu ihrem gesamten Lebenszyklus in der Praxis. Am Ende soll ein digitaler Zwilling entstehen, der sowohl auf Planungs- als auch auf realen Betriebsdaten basiert und sicher, nachvollziehbar sowie auditierbar ist.

Stimmen der Partner

„Industrielle KI liefert nur dann echten Nutzen, wenn sie sowohl auf Konstruktionsvorgaben als auch auf realer Leistung basiert“, sagt Tony Hemmelgarn, Präsident und CEO von Siemens Digital Industries Software. „Gemeinsam mit IFS bringen wir diese Bereiche zusammen, indem wir Design-, Produktions- und Asset-Lifecycle-Daten in einem sicheren, kontextualisierten Datenraum verbinden. Indem wir unsere Expertise im Bereich der industriellen KI bündeln, wollen wir unsere Kunden mit der Vision eines digitalen Zwillings unterstützen, der Innovationen schneller und sicher vorantreibt.“

„Fertigungsunternehmen benötigen eine Produktionsumgebung, die genau so funktioniert, wie sie entworfen wurde“, kommentiert Mark Moffat (Bild), CEO von IFS. „Unsere neue Partnerschaft mit Siemens bringt zwei Unternehmen zusammen, die jeweils einen entscheidenden Teil des Puzzles besitzen. Dabei ist agentische KI die nächste wichtige Entwicklungsstufe. Unternehmen sind aber gleichzeitig auch auf Lösungen mit geschlossenen Kreislaufmodellen, Daten und breitem Kontextwissen angewiesen, die im laufenden Betrieb keine falschen Ergebnisse erzeugen. Durch den Zusammenschluss unserer Stärken in der industriellen KI können wir Herstellern helfen, die Lücke zwischen Design und Realität zu schließen und echte, messbare Verbesserungen zu erzielen.“



  • Konjunkturerholung in der Digitalbranche setzt sich fort

    Konjunkturerholung in der Digitalbranche setzt sich fort

    Im Juli ist der Bitkom-Ifo-Digitalindex erneut gestiegen — der dritte Anstieg in Folge. Die Bitkom-Branche blickt zudem wieder in die Zukunft. Die Erwartungen an das nächste halbe Jahr liegen wider…

    mehr lesen: Konjunkturerholung in der Digitalbranche setzt sich fort

  • Roland Busch folgt auf Joe Kaeser

    Roland Busch folgt auf Joe Kaeser

    Siemens stellt sein Topmanagement um: Roland Busch übernimmt ab Oktober die Verantwortung für das Geschäftsjahr 2021. Auf der Hauptversammlung nächsten Februar löst Busch Topmanager Joe Kaeser als Vorstandsvorsitzenden ab. Digital…

    mehr lesen: Roland Busch folgt auf Joe Kaeser

  • Weniger Aufträge im ersten Halbjahr

    Weniger Aufträge im ersten Halbjahr

    Die durch Handelsstreitigkeiten und politische Verwerfungen geschwächte Weltkonjunktur wurde durch die Covid-19-Pandemie zusätzlich getroffen. Das zeigt sich auch am deutlichen Orderminus im Maschinen- und Anlagenbau.

    mehr lesen: Weniger Aufträge im ersten Halbjahr

  • Alexander Kläger ist neuer SAP Deutschland-Chef

    Alexander Kläger ist neuer SAP Deutschland-Chef

    Mit Alexander Kläger hat SAP Deutschland seit dem 1. August einen neuen Geschäftsführer. Der 49-Jährige ist seit 2012 für den Software-Konzern tätig.

    mehr lesen: Alexander Kläger ist neuer SAP Deutschland-Chef

  • Schwachstellen priorisieren und beheben

    Schwachstellen priorisieren und beheben

    Mit der Vulnerability Mitigation App (VMA) stellt Tufin eine Applikation zur Verfügung, die es Unternehmen ermöglicht, Bedrohungen zu priorisieren und auf diese Weise eine effektive Fehlerbehebung und automatisierte Risikominderung zu…

    mehr lesen: Schwachstellen priorisieren und beheben

  • Emotet ist zurück

    Emotet ist zurück

    Bereits im Februar 2020 berichteten wir von einem Cyberangriff mit dem Trojaner Emotet auf das Berliner Kammergericht. Mehr als 160 Tage nach der letzten bekannten Verbreitung der Schadsoftware konnten Sicherheitsforscher…

    mehr lesen: Emotet ist zurück

  • Kein Unternehmen kommt ohne IoT-Sicherheit aus

    Kein Unternehmen kommt ohne IoT-Sicherheit aus

    Das Internet der Dinge setzt sich in großem Stil durch, weil die potenziellen Vorteile immens sind. Ob es sich um Gebäude- und Straßenlichtsensoren, Überwachungskameras, IP-Telefone, Point-of-Sale-Systeme, Konferenzraumtechnik und vieles mehr…

    mehr lesen: Kein Unternehmen kommt ohne IoT-Sicherheit aus

  • Unternehmen sollten mehr auf Sicherheitsexperten setzen

    Unternehmen sollten mehr auf Sicherheitsexperten setzen

    In jedem dritten Unternehmen (28 Prozent) gab es im letzten Jahr mindestens einen gravierenden Sicherheitsvorfall. Das sind 2 Prozent mehr als noch ein Jahr zuvor. Meist handelte es sich dabei…

    mehr lesen: Unternehmen sollten mehr auf Sicherheitsexperten setzen

  • Simulation Day in München

    Simulation Day in München

    Welche Am 24. September 2020 lädt Machineering Interessenten zum 4. Simulation Day nach München ein. Vor Ort lernen die Teilnehmer die Vorteile und Einsatzmöglichkeiten der Simulationssoftware industrialPhysics kennen.

    mehr lesen: Simulation Day in München

  • Mait übernimmt IT-On.Net Süd

    Mait übernimmt IT-On.Net Süd

    Die Mait-Gruppe übernimmt das baden-württembergische IT-Systemhaus IT-On.NET Süd. Mit dem Erwerb will die Unternehmensgruppe ihr IT-Geschäftsfeld ausbauen.

    mehr lesen: Mait übernimmt IT-On.Net Süd

  • IAB-Arbeistmarktbarometer legt weiter zu

    IAB-Arbeistmarktbarometer legt weiter zu

    Nach dem durch die Corona-Krise verursachten Rückgang im April, entwickelt sich das IAB-Arbeitsmarktbarometer weiterhin positiv. Im Juli legte der Frühindikator 3,1 Punkte zu.

    mehr lesen: IAB-Arbeistmarktbarometer legt weiter zu

  • EDAG baut Standort in Ingolstadt aus

    EDAG baut Standort in Ingolstadt aus

    Software- und Digitalisierungs-Hub EDAG baut Standort in Ingolstadt aus Der EDAG-Standort Ingolstadt soll zum ganzheitlichen Entwicklungszentrum und zu einem Software- und Digitalisierungs-Hub ausgebaut werden. Dazu wird der Standort auf über…

    mehr lesen: EDAG baut Standort in Ingolstadt aus