China war 2025 wieder wichtigster Handelspartner Deutschlands

0:000:00

Two shipping containers are being lifted by crane against clear blue sky symbolizing global trade and logistics. scene conveys sense of industrial strength and efficiency
Bild: © BHP Studio/AdobeStock

Mit einem Außenhandelsumsatz (Summe der Warenexporte und -importe) von 251,8Mrd.€ war die Volksrepublik China im Jahr 2025 wie bereits im Zeitraum von 2016 bis 2023 wieder Deutschlands wichtigster Handelspartner. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, löste China damit die USA ab, die 2024 der wichtigste Handelspartner Deutschlands waren. Die Vereinigten Staaten belegten 2025 wieder Rang 2 mit einem Außenhandelsumsatz von 240,5Mrd.€. Während der Warenhandel mit China gegenüber dem Vorjahr um 2,1% stieg, nahm der Handel mit den Vereinigten Staaten um 5,0% ab. Dies lag vor allem an den weiter steigenden Importen aus China sowie den gleichzeitig sinkenden Exporten in die USA. Nach China und den USA folgten auf Rang 3 der wichtigsten Handelspartner die Niederlande mit Exporten und Importen im Gesamtwert von 209,1Mrd.€ (+3,3%).

Die meisten Importe kommen aus China

Bereits seit 2015 ist China das wichtigste Lieferland deutscher Importe. Auch 2025 kamen mit Waren im Wert von 170,6Mrd.€ wieder die meisten deutschen Importe aus China. Das waren 8,8% mehr als im Vorjahr. Demgegenüber standen Exporte nach China im Wert von 81,3Mrd.€, das waren 9,7% weniger als im Jahr zuvor. In der Rangfolge der wichtigsten Empfängerländer deutscher Exporte lag China im Jahr 2025 auf Rang 6. Durch die steigenden Importe in Verbindung mit den sinkenden Exporten nahm der Importüberschuss im Handel mit China im Jahr 2025 um 22,4Mrd.auf 89,3Mrd.€ zu (2024: 66,9Mrd.€).

Den höchsten Anteil an den im Jahr 2025 aus China nach Deutschland importierten Waren hatten Datenverarbeitungsgeräte, elektrische und optische Erzeugnisse im Wert von 50,9Mrd.€ (+4,9%), gefolgt von elektrischen Ausrüstungen (32,8Mrd.€; +14,8%) und Maschinen (13,9Mrd.€; +11,6%).

Auf Rang 2 der wichtigsten Lieferländer deutscher Importe lagen im Jahr 2025 wie in den Vorjahren die Niederlande (96,7Mrd.€; +3,9%), gefolgt von den USA auf Rang 3 (94,3Mrd.€; +2,7%).

Exportüberschuss mit den USA geht deutlich zurück

Wie bereits seit 2015 waren die USA auch im Jahr 2025 das wichtigste Empfängerland deutscher Exporte. Insgesamt wurden Waren im Wert von 146,2Mrd.€ dorthin exportiert. Das waren 9,4% weniger als im Vorjahr. Den größten Anteil der im Jahr 2025 in die Vereinigten Staaten exportierten Waren hatten – trotz deutlicher Rückgänge – Kraftwagen und Kraftwagenteile (28,5Mrd.€; -17,8%), knapp gefolgt von pharmazeutischen Erzeugnissen (28,0Mrd.€; +0,5%). Der deutsche Exportüberschuss im Handel mit den USA betrug im Jahr 2025 nur noch 51,9Mrd.€. Im Jahr 2024 hatte der Saldo noch bei 69,6Mrd.€ gelegen.

Auf den Rängen 2 und 3 der wichtigsten Empfängerländer deutscher Exporte folgten wie im Vorjahr Frankreich mit dorthin exportierten Waren im Wert von 117,4Mrd.€ (+2,0 %) und die Niederlande mit 112,5Mrd.€ (+2,9%).

Gesamt-Exportüberschuss von 200,5Mrd.€

Insgesamt wurden im Jahr 2025 von Deutschland Waren im Wert von 1.563,0Mrd.€ exportiert und Waren im Wert von 1.362,5Mrd.€ importiert. Damit stiegen die Exporte um 0,9% und die Importe um 4,3% gegenüber dem Jahr 2024. Die Außenhandelsbilanz schloss im Jahr 2025 mit einem Exportüberschuss von 200,5Mrd.€ ab. Im Jahr 2024 hatte der Saldo 242,9Mrd.€ betragen.



  • Produktionsplanung und -steuerung mit Obeya

    Produktionsplanung und -steuerung mit Obeya

    Für die Produktionsplanung und –steuerung wird in der Lern- und Musterfabrik am TZ PULS in Dingolfing jetzt mit einer Obeya-Kommunikationszentrale gearbeitet. Der große Raum, japanisch Obeya, kombiniert analoge Lean-Methoden mit…

    mehr lesen: Produktionsplanung und -steuerung mit Obeya

  • Datensicherung auf OT ausweiten

    Datensicherung auf OT ausweiten

    Waxar erinnerte am World Backup Day daran, dass regelmäßige Datensicherungen nicht nur für die IT, sondern auch für die OT eine wichtige Präventionsmaßnahme darstellen.

    mehr lesen: Datensicherung auf OT ausweiten

  • Additive Fertigung von keramischen Bauteilen

    Additive Fertigung von keramischen Bauteilen

    Die neue Richtlinie VDI 3405 Blatt 8.1 soll Grundlagen für 3D-Druckverfahren von keramischen Bauteilen vermitteln,

    mehr lesen: Additive Fertigung von keramischen Bauteilen

  • Nach Lockdown: Vorsicht beim Hochfahren von Anlagen

    Nach Lockdown: Vorsicht beim Hochfahren von Anlagen

    Weltweit wurden in Folge der Coronavirus-Pandemie Unternehmen auf der ganzen Welt vorübergehend geschlossen. Nach der Phase des Stillstands bereiten sich nun viele Firmen auf die Wiedereröffnung vor.

    mehr lesen: Nach Lockdown: Vorsicht beim Hochfahren von Anlagen

  • Wirtschaftsleistung sinkt weltweit

    Wirtschaftsleistung sinkt weltweit

    Das Coronavirus stürzt fast die ganze Welt in eine Rezession. Das geht aus der neuesten Umfrage des Ifo-Instituts hervor, an der 1.000 Experten in 110 Ländern teilgenommen haben. Demnach könnte…

    mehr lesen: Wirtschaftsleistung sinkt weltweit

  • Unternehmen oftmals unzufrieden mit der DSGVO

    Unternehmen oftmals unzufrieden mit der DSGVO

    Die Unternehmen der deutschen Informationswirtschaft sind oftmals unzufrieden mit der im Mai 2018 in Kraft getretenen EU-Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO). Das zeigt eine Umfrage des ZEW. Demnach überwiegen in jedem zweiten Unternehmen…

    mehr lesen: Unternehmen oftmals unzufrieden mit der DSGVO

  • Crate.io und M&M Software kooperieren

    Crate.io und M&M Software kooperieren

    Crate.io und M&M wollen künftig als Technologiepartner für die IoT-Datenbank CrateDB zusammenarbeiten.

    mehr lesen: Crate.io und M&M Software kooperieren

  • Sick erreicht prognostizierte Ziele für 2019

    Sick erreicht prognostizierte Ziele für 2019

    Sick hat im Geschäftsjahr 2019 seinen Umsatz um 7% auf 1,7Mrd.€ erhöht. Der Auftragseingang lag bei 1,8Mrd.€ (2018: 1,7Mrd.€).

    mehr lesen: Sick erreicht prognostizierte Ziele für 2019

  • Eine App zur Bauteilerkennung

    Eine App zur Bauteilerkennung

    In der Bildverarbeitung kommt künstliche Intelligenz seit langem zum Einsatz. Neuronale Netze erkennen beispielsweise Objekte des alltäglichen Lebens mit einer höheren Genauigkeit wieder als der Mensch. Forscher des Fraunhofer-Instituts für…

    mehr lesen: Eine App zur Bauteilerkennung

  • VDI ZRE veröffentlicht neue Prozesskette und Ressourcencheck

    VDI ZRE veröffentlicht neue Prozesskette und Ressourcencheck

    Durch industrielle biotechnologischen Prozesse ist es möglich, Güter ressourcenschonender und nachhaltiger zu produzieren. Das VDI Zentrum Ressourceneffizienz (VDI ZRE) hat als Online-Tool einen Prozess visualisiert, mit dem sich biotechnologische Verfahren…

    mehr lesen: VDI ZRE veröffentlicht neue Prozesskette und Ressourcencheck

  • Worauf CIOs achten sollten

    Worauf CIOs achten sollten

    Nicht Wachstum, sondern die Sicherung der Unternehmenszukunft steht während der Corona-Pandemie im Fokus der Unternehmen. Das Beratungsunternehmen Gartner hat diesbezüglich acht Maßnahmen identifiziert, die CIOs ergreifen sollten.

    mehr lesen: Worauf CIOs achten sollten

  • Digitalindex rutscht auf Tiefststand

    Digitalindex rutscht auf Tiefststand

    ITK-Unternehmen bewerten Geschäftslage noch als befriedigend, blicken aber pessimistisch in die Zukunft. Der Digitalindex des Branchenverbandes Bitkom rutschte auf den niedrigsten Wert seit seiner erstmaligen Erhebung.

    mehr lesen: Digitalindex rutscht auf Tiefststand