Bechtle übernimmt IT-Dienstleister Grupo Solutia

juan lucas edit
Bild: Bechtle AG

Die Bechtle AG hat die spanische Grupo Solutia Tecnologia S.L. mit Hauptsitz in Sevilla übernommen. Grupo Solutia wurde 2005 gegründet, ist auf IT-Dienstleistungen für öffentliche Auftraggeber spezialisiert und beschäftigt aktuell 637 Mitarbeitende an den Standorten Sevilla, Madrid und Murcia. Im Geschäftsjahr 2024 erzielte das Unternehmen einen Umsatz von fast 100 Millionen Euro. Mit der Akquisition will Bechtle seine Position auf dem spanischen Markt stärken und das Portfolio vor Ort erweitern.

Ausbau des Teams und des Angebots

Durch die Übernahme verfünffacht Bechtle die Anzahl der Mitarbeitenden in Spanien. Zuvor waren 145 Beschäftigte an den Standorten Madrid, Barcelona und Saragossa tätig. Mit Grupo Solutia steigt die Gesamtzahl in Spanien auf 782 Mitarbeitende, das konsolidierte Umsatzvolumen beträgt künftig 220 Millionen Euro. Das Angebot umfasst nun verstärkt Leistungen in den Bereichen Workplace, Software-Entwicklung und IT-Services, insbesondere für den öffentlichen Sektor.

Fokus auf Kontinuität und Integration

Das bestehende Managementteam, darunter Gründer und Chairman Valentin Rangel sowie CEO Juan Lucas Retamar, bleiben nach Angaben von Bechtle weiterhin in der Führungsverantwortung. Ziel ist es, Bechtle in den nächsten zwei Jahren unter den fünf größten IT-Dienstleistern Spaniens zu etablieren. Die Integration soll Synergien mit den bisherigen Bechtle-Unternehmen in Spanien wie Bechtle direct, iDoo und Prosol ermöglichen.

Strategische Bedeutung

Mit der Übernahme setzt Bechtle die eigene Internationalisierungsstrategie fort und baut die Marktposition außerhalb Deutschlands weiter aus. Spanien ist gemessen an der Anzahl der Mitarbeitenden nach Frankreich und der Schweiz nun der drittgrößte Auslandsmarkt der Bechtle Gruppe. Über Details zu Kaufpreis und Vertragskonditionen vereinbarten beide Seiten Stillschweigen.

Seiten: 1 2



  • Energiekosten stellen Industrie vor Probleme

    Energiekosten stellen Industrie vor Probleme

    Die steigenden Energiekosten beeinträchtigen die Produktion in Deutschland. So denkt laut einer Umfrage des BDI bereits ein Fünftel der Befragten über eine Verlagerung – etwa der Produktion – ins Ausland…

    mehr lesen: Energiekosten stellen Industrie vor Probleme

  • Künstliches Gehirn kommt mit einem einzigen Neuron aus

    Künstliches Gehirn kommt mit einem einzigen Neuron aus

    Neuronale Netze bestehen aus vielen einzelnen Neuronen. Forscher der TU Berlin haben nun ein solches Netz simuliert, dass mit nur einem einzigen Neuron auskommt. Damit könnte sich KI künftig besser…

    mehr lesen: Künstliches Gehirn kommt mit einem einzigen Neuron aus

  • Maschinenbauexporte fast wieder auf Vorkrisenniveau

    Maschinenbauexporte fast wieder auf Vorkrisenniveau

    Nach einem Exportrückgang im Jahr 2020 von 10,1 Prozent haben sich die deutschen Maschinenbauer dem Vorkrisenniveau wieder angenähert. Im vergangenen Jahr erreichten die Ausfuhren ein Plus von 9,8 Prozent.

    mehr lesen: Maschinenbauexporte fast wieder auf Vorkrisenniveau

  • Was Fertiger gegen Lieferengpässe tun

    Was Fertiger gegen Lieferengpässe tun

    Engpässe in der Lieferkette sind derzeit ein Problem für Industrieunternehmen. Eine Studie von Reichelt Elektronik zeigt, dass sich die Lage weiter verschärft hat.

    mehr lesen: Was Fertiger gegen Lieferengpässe tun

  • Enno Scharphuis neu im Fachverbandsvorstand

    Enno Scharphuis neu im Fachverbandsvorstand

    Der VDMA Fachverband Robotik + Automation hat mit Enno Scharphuis ein neues Vorstandsmitglied. Er folgt auf Johannes Linden.

    mehr lesen: Enno Scharphuis neu im Fachverbandsvorstand

  • Quantencomputing für den digitalen Zwilling

    Quantencomputing für den digitalen Zwilling

    Mit dem Forschungsprojekt ’Quasim’ verfolgen das Fraunhofer-Institut für Produktionstechnologie IPT aus Aachen und ihre Konsortialpartner das Ziel, Fertigungssimulationen wie etwa den digitalen Zwilling mithilfe von Quantencomputing zu beschleunigen und dadurch…

    mehr lesen: Quantencomputing für den digitalen Zwilling

  • Andreas Reif wird CFO bei Auvesy-MDT

    Andreas Reif wird CFO bei Auvesy-MDT

    Auvesy-MDT hat sein Management-Team erweitert und seit Jahresanfang mit Andreas Reif einen neuen CFO.

    mehr lesen: Andreas Reif wird CFO bei Auvesy-MDT

  • Dassault Systèmes verändert Konzernleitung

    Dassault Systèmes verändert Konzernleitung

    Pascal Daloz soll sich auf seine Aufgabe als Chief Operating Officer von Dassault Systèmes konzentrieren. Rouven Bergmann wird zum Executive Vice President und Chief Financial Officer des Konzerns ernannt.

    mehr lesen: Dassault Systèmes verändert Konzernleitung

  • Trotz Personalmangels die Cybersicherheit verbessern

    Trotz Personalmangels die Cybersicherheit verbessern

    76 Prozent der Security-Verantwortlichen berichteten von einer Zunahme der Cyberangriffe im vergangenen Jahr – beschleunigt durch die Covid-19-Pandemie und eine rasche Verlagerung von Büro- zu Remote-Mitarbeitern sowie von der lokalen…

    mehr lesen: Trotz Personalmangels die Cybersicherheit verbessern

  • Softing mit neuer Doppelspitze

    Softing mit neuer Doppelspitze

    Softing Industrial Automation wird seit Jahresbeginn von einer Doppelspitze geleitet. Thomas Hilz und Thomas Rummel haben die Nachfolge von Frank Steinhoff angetreten.

    mehr lesen: Softing mit neuer Doppelspitze

  • EU investiert 43Mrd.€ in Halbleiterfertigung

    EU investiert 43Mrd.€ in Halbleiterfertigung

    Das Chip-Gesetzt soll die Resilienz sowie die Wettbewerbsfähigkeit Europas in Sachen Halbleitertechnologien stärken. Die EU-Kommission hat nun die Eckpunkte des Gesetzes vorgestellt.

    mehr lesen: EU investiert 43Mrd.€ in Halbleiterfertigung

  • Kaspersky meldet Allzeithoch

    Kaspersky meldet Allzeithoch

    DDoS-Angriffe haben im letzten Quartal 2021 ein trauriges Allzeithoch erreicht. Laut Kaspersky-Telemetrie ist die Gesamtzahl der DDoS-Angriffe im Vergleich zum dritten Quartal 2021 um 52% gestiegen. Das ist 4,5-mal höher…

    mehr lesen: Kaspersky meldet Allzeithoch