AIM-Trendbarometer: Trotz Krisen kein Anlass zur Sorge

Peter Altes, Geschäftsführer, AIM-D e.V
Peter Altes, Geschäftsführer, AIM-D e.V – Bild: AIM-Deutschland e.V.

Der Industrieverband AIM-D befragt seine Mitglieder halbjährlich zu ihrer Sicht auf die allgemeine Geschäfts- und Marktentwicklung sowie die Entwicklung der AutoID- / AIDC-Märkte im Besonderen. Trotz nach wie vor anhaltender Krisen bieten die Ergebnisse für das 1. Halbjahr 2025 aus Sicht des Verbands nach wie vor keinen Anlass zur ernsthaften Sorge. Die Stimmung sei ‚vorsichtig abwartend‘. Trotz mancher Rückschläge ist die Branche nach wie vor gut aufgestellt ist.

Als aktuelle und zukünftige Herausforderungen sehen die AIM-D-Unternehmen Digitalisierung (Wireless IoT/IIoT), Automatisierung, autonome Prozesse und KI, Robotik und Industrie 5.0.

Peter Altes, Geschäftsführer des AIM-D, kommentiert: „Die Ergebnisse des AIM-Trendbarometers im ersten Halbjahr 2025 stehen – wie nicht anders zu erwarten war – immer noch im Zeichen zahlreicher globaler Krisen und Herausforderungen. Im Vergleich zum Vorjahr 2024 berichten abermals rund 75 Prozent der Unternehmen von einer verbesserten oder zumindest gleichgebliebenen Geschäftsentwicklung der AutoID-Märkte; mit rund 20 Prozent immer noch recht klein fällt die Zahl derjenigen aus, die eine Eintrübung der Märkte sehen.“

Die Beurteilung der wirtschaftlichen Lage der AutoID-Unternehmen hat sich der Umfrage zufolge im 1. Halbjahr 2025 im Vergleich zum Vorjahr 2024 verschlechtert (-10 Prozent), blieb mit rund 65 Prozent jedoch stabil.

Rund 20 Prozent der Unternehmen haben ihre Investitionen gesteigert (Vergleichszeitraum: 30 Prozent); mit rund 50 Prozent ist das Investitionsverhalten bei rund der Hälfte der Unternehmen stabil geblieben. Zurückhaltender bei Investitionen zeigten sich 20 Prozent.

Allgemeine Marktentwicklung: Die Summe der Einschätzungen für eine bessere oder gleichbleibende Marktentwicklung liegt bei mehr als 75 Prozent der befragten Unternehmen (rund 65 Prozent im Vergleichszeitraum). Die Wahrnehmung der Unternehmen hinsichtlich ihrer eigenen Entwicklung fällt mit gut 80 Prozent wie im Vorjahr etwas besser aus als die Bewertung des allgemeinen Markttrends.

Zwei Fragen der Erhebung bezogen sich auf einzelne, unter dem Oberbegriff AutoID, zusammengefasste Technologie-Bereiche:

Barcode und andere optische Identifikationssysteme – auch mit ORM (Optical Readable Media) bezeichnet: In Bezug auf Barcodes, zweidimensionale Codes wie Datamatrix und QR sowie OCR berichten in der aktuellen Befragung 5 Prozent (10 Prozent im Vergleichszeitraum) der Unternehmen von einer besseren Marktentwicklung; der Wert für Unternehmen die eine unveränderte Marktentwicklung erwarten ist mit etwas über 40 Prozent stabil geblieben.

Die Entwicklung für RFID einschl. NFC und RTLS schätzen die Befragten als stabil ein – u.a. als Reaktion auf die Entwicklungen von Industrie 4.0, der Digitalisierung der Logistik und des Internets der Dinge. Eine bessere Entwicklung sehen aktuell etwa 15 Prozent (30 Prozent im Vergleichszeitraum), eine hinreichend stabile Entwicklung sehen erneut mehr als 50 Prozentder Unternehmen (40 Prozent im Vergleichszeitraum).

Die AIM-Unternehmen bieten Produkte, Systene und Dienstleistungen für automatische Identifikation (AutoID /AIDC) und mobile Systeme in den folgenden Technologiefeldern: Optical Readable Media (Barcodes, Zweidimensionale (2D) Codes, ORC, Vision etc.), RFID (Radiofrequenz-Identifikation), NFC (Near Field Communication ), RTLS (Real Time Locating Systems) und industrielle Sensorik. Darüber hinaus stehen aktuell auch Themenkomplexe wie RFID & Cyber Security, Interoperabilität (OPC UA), Energy Harvesting, AutoID & KI und AutoID & Robotik sowie Global Positioning und der DPP (Digital Product Passport) auf der Agenda des Technologieverbandes.



  • Software-as-a-Service für die Fertigung

    Software-as-a-Service für die Fertigung

    Die Komplexität des Maschinenparks erschwert es oft, geeignete Parameter für den optimalen Betrieb zu definieren. Hier kommt das Startup FactoryPal ins Spiel, das mit seiner KI-basierten Lösung Abhilfe schaffen will.

    mehr lesen: Software-as-a-Service für die Fertigung

  • Nachhaltige Industrie durch neue Technologien

    Nachhaltige Industrie durch neue Technologien

    Bitkom-Studie Nachhaltige Industrie durch neue Technologien Deutsche Unternehmen gehen davon aus, dass Industrie 4.0-Technologien zu einer Reduktion des CO2-Ausstoßes beitragen können. Viele Unternehmen haben sich bereits eine Selbstverpflichtung zu Senkung…

    mehr lesen: Nachhaltige Industrie durch neue Technologien

  • Nach dem Lockdown setzt Erholung ein

    Nach dem Lockdown setzt Erholung ein

    Die Deutsche Wirtschaft erholt sich langsam. Bis das Vorkrisenniveau erreicht wird, könnte es laut Bundeswirtschaftsministerium noch bis 2022 dauern.

    mehr lesen: Nach dem Lockdown setzt Erholung ein

  • Karl Tucholski ist Head of Business Development bei Prime Computer

    Karl Tucholski ist Head of Business Development bei Prime Computer

    Karl Tucholski ist neuer Head of Business Development bei Prime Computer für Deutschland und Österreich.

    mehr lesen: Karl Tucholski ist Head of Business Development bei Prime Computer

  • Maschinenbau rechnet 2020 mit Produktionsrückgang von 17 Prozent

    Maschinenbau rechnet 2020 mit Produktionsrückgang von 17 Prozent

    Der Maschinen- und Anlagenbau kämpft gegen die Folgen der globalen Corona-Pandemie, aber auch gegen einen nach wie vor belastenden Protektionismus im internationalen Handel. Hinzu kommt ein industrieller Wandel, der sich…

    mehr lesen: Maschinenbau rechnet 2020 mit Produktionsrückgang von 17 Prozent

  • Fraunhofer IFF baut Forschungsstandort aus

    Fraunhofer IFF baut Forschungsstandort aus

    Das Fraunhofer IFF baut eine neue Forschungsfabrik im Magdeburger Wissenschaftshafen. Diese soll im Herbst 2021 fertig sein und neue Forschungsschwerpunkte beheimaten.

    mehr lesen: Fraunhofer IFF baut Forschungsstandort aus

  • KIT forscht an 6G-Technologien

    KIT forscht an 6G-Technologien

    Ein am KIT in Karlsruhe entwickeltes Konzept soll hohe Datenübertragungsraten bei niedrigen Kosten ermöglichen — für die sechste Generation des Mobilfunks. Dabei haben die Forscher die bislang höchste Datenrate in…

    mehr lesen: KIT forscht an 6G-Technologien

  • Industrie erwartet Produktionsplus

    Industrie erwartet Produktionsplus

    Die Produktionserwartungen der deutschen Industrie haben sich laut aktuellen Zahlen des Ifo-Instituts leicht verbessert. Im Maschinenbau kletterten die Erwartungen, nach minus 12 Punkten im Juli, wieder in den positiven Bereich.

    mehr lesen: Industrie erwartet Produktionsplus

  • Expleo bezieht neues Technologiezentrum

    Expleo bezieht neues Technologiezentrum

    Anfang August hat Expleo sein neues Technologiezentrum bezogen. Dort sollen zukünftig Software- und Elektroniksysteme für automobile Anwendungen entwickelt werden.

    mehr lesen: Expleo bezieht neues Technologiezentrum

  • Neues Vorstandsmitglied beim VDMA Robotik + Automation

    Neues Vorstandsmitglied beim VDMA Robotik + Automation

    Der VDMA Fachverband Robotik + Automation hat mit Ralf Winkelmann ein neues Vorstandsmitglied berufen.

    mehr lesen: Neues Vorstandsmitglied beim VDMA Robotik + Automation

  • Unternehmen erwarten exponentielles Datenwachstum

    Unternehmen erwarten exponentielles Datenwachstum

    Die Menge an Daten wird in den nächsten Jahren weiter zunehmen. Wie gut Unternehmen darauf vorbereitet sind und welche Hindernisse durch Dark Data entstehen, zeigt eine aktuelle Studie von Splunk.

    mehr lesen: Unternehmen erwarten exponentielles Datenwachstum

  • Auftragsrückgang schwächt sich ab

    Auftragsrückgang schwächt sich ab

    Die Auftragseingänge im Maschinen- und Anlagenbau sind auch im Juli prozentual zweistellig gesunken, allerdings hat sich der Rückgang im Vergleich zu den Vormonaten abgeschwächt.

    mehr lesen: Auftragsrückgang schwächt sich ab