Acatech-Papier zu Industrie 4.0 vorgestellt

Two people are working on a robot. Concept of Industry 4.0 with diverse engineers collaborating on automation technology
Bild: ©VStudio/stock.adobe.com

Der Forschungsbeirat Industrie 4.0 und die Plattform Industrie 4.0 haben am 30. September 2025 in München das Papier „Industrie 4.0?- Zentrales Leitbild für eine wettbewerbsfähige und nachhaltige Industrie“ vorgestellt. Es fasst zentrale Aspekte und Handlungsperspektiven für die Zukunft der vernetzten industriellen Wertschöpfung zusammen. Ziel ist laut den Herausgebern, die Wettbewerbsfähigkeit und Nachhaltigkeit der Industrie in Deutschland zu stärken.

Inhalte und Schwerpunkte

Das Papier behandelt verschiedene Themenfelder von Industrie 4.0, darunter die Zusammenarbeit von Wirtschaft und Wissenschaft, industrielle Künstliche Intelligenz, digitale Infrastrukturen und Datenökosysteme. Weitere Schwerpunkte sind Forschungsperspektiven sowie Handlungsempfehlungen für die industrielle Wertschöpfung.

Nach Angaben der Herausgeber spielt Industrie 4.0 eine wichtige Rolle bei der digitalen Transformation, da sie die Entwicklung neuer Geschäftsmodelle und Automatisierungslösungen ermögliche.

Forschung und Entwicklung

Der Forschungsbeirat Industrie 4.0 erarbeitet derzeit vier Roadmaps für die kommenden zehn Jahre. Diese befassen sich mit den Themen Geschäftsmodelle, Engineering, ökologische Nachhaltigkeit und Zukunft der Arbeit. Zu den zentralen Forschungsfeldern zählen Künstliche Intelligenz, Kreislaufwirtschaft, datenbasierte Services und automatisierte Produktionsprozesse.

Als Grundlage werden robuste digitale Infrastrukturen wie 5G betont. Außerdem sollen souveräne Datenräume zu einer sicheren digitalen Vernetzung von Unternehmen beitragen.

Bedeutung für den Industriestandort

Nach Einschätzung der Autoren steht der Industriestandort Deutschland vor tiefgreifenden Veränderungen. Gründe sind unter anderem die Umstrukturierung globaler Liefer-und Wertschöpfungsketten hin zu digitalen Netzwerken. Betroffen seien besonders Branchen wie Automobilindustrie, Maschinenbau und Chemie.

Seiten: 1 2



  • Weniger Daten für geringere Emissionen

    Weniger Daten für geringere Emissionen

    Weltweit entstehen 6,4Mio.t CO2 durch den Speicherbetrieb in Rechenzentren. Dabei werden viele der gespeicherten Daten gar nicht mehr gebraucht – es handelt sich um sogenannte Dark Data.

    mehr lesen: Weniger Daten für geringere Emissionen

  • Cosmo Consult startet Geschäftsbereich ’Business Design’

    Cosmo Consult startet Geschäftsbereich ’Business Design’

    Seit April hat die Cosmo Consult-Gruppe einen neuen Geschäftsbereich gestartet. In diesem sollen Beratungsleistungen für Digitalisierungsprojekte gebündelt werden.

    mehr lesen: Cosmo Consult startet Geschäftsbereich ’Business Design’

  • Neuer Vertriebsleiter bei Creaform

    Neuer Vertriebsleiter bei Creaform

    Pierre Tanguy übernimmt bei Creaform die Vertriebsleitung für die DACH-Region und folgt damit auf Stefan Hoheisel.

    mehr lesen: Neuer Vertriebsleiter bei Creaform

  • Anzeige
    Retarus beschleunigt Datenaustausch in der Produktion

    Retarus beschleunigt Datenaustausch in der Produktion

    Die Digitalisierungs- und Automatisierungslösungen von Retarus ermöglichen effiziente Abläufe ohne manuellen Aufwand oder Kompromisse bei der Datensouveränität

    mehr lesen: Retarus beschleunigt Datenaustausch in der Produktion

  • Intralogistik und Produktion zusammenbringen

    Intralogistik und Produktion zusammenbringen

    Im Projekt BaSynaos wollen Synaos und das DFKI den Datenaustausch zwischen Assets aus der Produktion und der Logistik ermöglichen. Dabei greifen die Forschungspartner auf das im Vorgängerprojekt BaSys 4.0 entwickelte…

    mehr lesen: Intralogistik und Produktion zusammenbringen

  • Investitionen in Werkzeugmaschinen sinken

    Investitionen in Werkzeugmaschinen sinken

    Der Maschinenmarkt für Antriebe könnte bis 2030 jährlich um knapp 3 Prozent schrumpfen, Umsätze mit Werkzeugmaschinen für elektrische Antriebe wachsen hingegen mit mehr 10 Prozent. Dies prognostiziert die Unternehmensberatung McKinsey…

    mehr lesen: Investitionen in Werkzeugmaschinen sinken

  • IAB-Arbeitsmarktbarometer bei 102,4 Punkten

    IAB-Arbeitsmarktbarometer bei 102,4 Punkten

    Mit 102,4 Punkten verzeichnet das IAB-Arbeitsmarktbarometer den höchsten Stand seit Mai 2019. Das Risiko negativer Effekte durch die aktuelle Infektionslage bleibt jedoch bestehen.

    mehr lesen: IAB-Arbeitsmarktbarometer bei 102,4 Punkten

  • Ressourcenschonender 3D-Druck

    Ressourcenschonender 3D-Druck

    Im Projekt ’BioMe’ wollen die Projektpartner die Anwendung von additiver Fertigung im Automobilbau nachhaltiger gestalten.

    mehr lesen: Ressourcenschonender 3D-Druck

  • Geschäftsklimaindex steigt leicht an

    Geschäftsklimaindex steigt leicht an

    Im aktuellen Ifo-Geschäftsklimaindex beurteilen die Unternehmen ihre aktuelle Geschäftslage etwas besser als im März. Der Indexwert ist im 0,2 Punkte gestiegen.

    mehr lesen: Geschäftsklimaindex steigt leicht an

  • Siemens und Microsoft treten Open Industry 4.0 Alliance bei

    Siemens und Microsoft treten Open Industry 4.0 Alliance bei

    Die Open Industry 4.0 Alliance begrüßt zwei neue Mitglieder. Siemens und Microsoft sind dem Konsortium beigetreten.

    mehr lesen: Siemens und Microsoft treten Open Industry 4.0 Alliance bei

  • SAP-Cloudgeschäft nimmt Fahrt auf

    SAP-Cloudgeschäft nimmt Fahrt auf

    SAP hat im ersten Quartal positives zu vermelden. Das Cloud-Neugeschäft verzeichnete den schnellsten Anstieg seit 5 Jahren – die mit dem Kernprodukt S4/Hana erzielten Erlöse stiegen im Vergleich zum Vorjahr…

    mehr lesen: SAP-Cloudgeschäft nimmt Fahrt auf

  • Dateneingabe- und Pflege größte Herausforderung

    Dateneingabe- und Pflege größte Herausforderung

    In der Kurzstudie ’Variantenmanagement und Kundenbeziehungsmanagement’ zeigt der VDMA Software und Digitalisierung auf, in welchen Bereichen noch Optimierungspotenzial liegt.

    mehr lesen: Dateneingabe- und Pflege größte Herausforderung