Facturee zeigt, wo „Should Costing“ an Grenzen stößt

Die Methode „Should Costing“ wird oft als Ansatz beworben, um die Beschaffungskosten bei Zeichnungsteilen so günstig wie möglich zu gestalten. Nach Ansicht des Online-Fertigers Facturee wird diese Methode den Anforderungen der modernen Beschaffung nicht gerecht. Mit Methoden wie „Best Costing“ seien dagegen Einsparungen von durchschnittlich 37 Prozent möglich.

Procurement Management Industry concept. Person using laptop with procurement icon on virtual screen for with supply chain and retail logistics
Bild: ©Nirusmee/stock.adobe.com

Beim ‚Should Costing‘ wird versucht, die optimalen Fertigungskosten eines Bauteils durch theoretische Kalkulationen zu schätzen. Doch besonders bei Zeichnungsteilen, die häufig komplex und individuell gefertigt werden, stößt dieser Ansatz an Grenzen. „Die Kostenkalkulation basiert hierbei auf Annahmen, die mit der Realität häufig nicht übereinstimmen. Es werden keine tatsächlichen Marktpreise genannt, sondern Idealpreise geschätzt. Das führt dazu, dass Unternehmen auf unsicheren Grundlagen Entscheidungen treffen und schlimmstenfalls höhere Kosten tragen“, erklärt Niklas Oertel, Vice President of Growth bei Facturee.

Facturee setzt auf „Best Costing“

In seinem Preisfindungstool kombiniert Facturee Predictive-Methoden und künstliche Intelligenz zur Preisermittlung. Beim sogenannten „Best Costing“ fließen Parameter wie Qualität, Lieferzeit, Logistik, Fertigerfähigkeiten, Fertigungskapazitäten, Compliance und Auditierung in die Kalkulation ein. „Ein entscheidender Vorteil unseres Tools ist die Analyse der Teilegeometrie. Mit einer hohen Sicherheit von über 90 Prozent können wir vorhersagen, welcher Fertiger für ein bestimmtes Teil welchen Preis abgeben wird. Dabei ersetzt unser datengetriebener Ansatz spekulative Annahmen durch fundierte Analysen. Über 600.000 Datenpunkte je Zulieferer gewährleisten realistische und belastbare Marktpreise. Diese Präzision ermöglicht es unseren Kunden, durchschnittlich 37 Prozent einzusparen“, sagt Oertel.

Facturee greift dabei auf ein Netzwerk von mehr als 2.000 Fertigungspartnern aus unterschiedlichen Bereichen zurück – etwa aus CNC-Bearbeitung, Blechbearbeitung oder 3D-Druck. Für jede der mehr als 60 möglichen Fertigungsmethoden stehen Fachleute bereit, die Kunden im gesamten Prozess – von der Beratung bis zur Lieferung – begleiten.



  • Automobilindustrie: Stimmung leicht verbessert

    Automobilindustrie: Stimmung leicht verbessert

    Der Geschäftsklimaindex der deutschen Automobilindustrie ist im September um 1,3 Punkte gestiegen. Der Indikator bleibt aber mit -23 Punkten im langfristigen Vergleich auf sehr niedrigem Niveau.

    mehr lesen: Automobilindustrie: Stimmung leicht verbessert

  • Accenture und Nvidia erweitern Partnerschaft

    Accenture und Nvidia erweitern Partnerschaft

    Accenture und Nvidia haben die Erweiterung ihrer Partnerschaft im Bereich künstlicher Intelligenz bekannt gegeben.

    mehr lesen: Accenture und Nvidia erweitern Partnerschaft

  • ctrlX Automation: mehr Partner und neues OS-Release

    ctrlX Automation: mehr Partner und neues OS-Release

    Auf einer Pressekonferenz hat Bosch Rexroth die News und Neuheiten zu ctrlX Automation vorgestellt.

    mehr lesen: ctrlX Automation: mehr Partner und neues OS-Release

  • Cyberagentur lässt mobilen Quantencomputer bauen

    Cyberagentur lässt mobilen Quantencomputer bauen

    Infineon Technologies wurde gemeinsam mit dem Technologiepartner Oxford Ionics in einem Ausschreibungsverfahren der Agentur für Innovation in der Cybersicherheit (Cyberagentur) als eines von drei Konsortien ausgewählt, binnen drei Jahren einen…

    mehr lesen: Cyberagentur lässt mobilen Quantencomputer bauen

  • Körber Supply Chain Software übernimmt MercuryGate

    Körber Supply Chain Software übernimmt MercuryGate

    Körber Supply Chain Software, ein Joint Venture von Körber und KKR und Anbieter von End-to-End Supply-Chain-Software schließt die Übernahme von MercuryGate International, einem Anbieter von Transportmanagementsystemen (TMS), ab.

    mehr lesen: Körber Supply Chain Software übernimmt MercuryGate

  • FMB-Veranstalter rücken Nachhaltigkeit in den Fokus

    FMB-Veranstalter rücken Nachhaltigkeit in den Fokus

    Die FMB steht in den Startlöchern und aktuell (Stand Anfang September) sind mehr als 350 Aussteller zur Messe von 5. bis 7. November 2024 angemeldet.

    mehr lesen: FMB-Veranstalter rücken Nachhaltigkeit in den Fokus

  • Fragmentierte Regulierung: Verpasst die EU den Anschluss im KI-Zeitalter?

    Fragmentierte Regulierung: Verpasst die EU den Anschluss im KI-Zeitalter?

    Vertreter aus Wirtschaft, Forschung und Technologie – darunter auch Börje Ekholm, Präsident und CEO des 5G- und Mobilfunkausrüsters Ericsson – haben einen offenen Brief unterzeichnet, in dem die Unterzeichnenden die…

    mehr lesen: Fragmentierte Regulierung: Verpasst die EU den Anschluss im KI-Zeitalter?

  • DFKI optimiert Systementwicklung mit hybrider KI und menschlichem Feedback

    DFKI optimiert Systementwicklung mit hybrider KI und menschlichem Feedback

    Die jüngsten Entwicklungen in der Robotik lassen die Vision von Robotern, die als persönliche Assistenten und Interaktionspartner für den Menschen komplexe Aufgaben übernehmen, näher rücken.

    mehr lesen: DFKI optimiert Systementwicklung mit hybrider KI und menschlichem Feedback

  • Wie steht es um Quantentechnologie aus Deutschland?

    Wie steht es um Quantentechnologie aus Deutschland?

    Deutschland hat bei der Forschung zu Quantentechnologien eine weltweite Vorreiterrolle und kann führend in der Entwicklung und Anwendung von Quantum Computing werden.

    mehr lesen: Wie steht es um Quantentechnologie aus Deutschland?

  • Online-Vorschau zur It-sa Expo&Congress

    Online-Vorschau zur It-sa Expo&Congress

    Am 8. Oktober, zwei Wochen vor der It-sa Expo&Congress (22. bis 24. Oktober), findet der Digital Preview Day statt. Das digitale Event bietet Fachvorträge und Präsentationen von Ausstellern. Der Digital…

    mehr lesen: Online-Vorschau zur It-sa Expo&Congress

  • Eine Forschungsinfrastruktur für digitale Zwillinge

    Eine Forschungsinfrastruktur für digitale Zwillinge

    1,66Mio.€ für die Entwicklung digitaler Zwillinge: Durch die erfolgreiche Beteiligung an einem landesweiten Wettbewerb stehen für das Projekt Explore in den kommenden drei Jahren Fördermittel bereit, um eine standortübergreifende Forschungsinfrastruktur…

    mehr lesen: Eine Forschungsinfrastruktur für digitale Zwillinge

  • Servicequalität der ERP-Anbieter in der Kritik

    Servicequalität der ERP-Anbieter in der Kritik

    Viele Unternehmen steuern mit ERP-Systemen ihre wichtigsten Geschäftsprozesse.

    mehr lesen: Servicequalität der ERP-Anbieter in der Kritik