Sensorik und Messtechnik: Umsatz- und Auftragseingangsplus im ersten Quartal

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Bild: AMA Fachverband für Sensorik und Messtechnik e.V.

Die vierteljährliche Befragung des AMA Verbands für Sensorik und Messtechnik zur wirtschaftlichen Entwicklung legt dar, dass die Branche im ersten Quartal 2025 ein Umsatzwachstum von 3% im Vergleich zum Vorquartal verzeichnete. Gegenüber dem ersten Quartal 2024 stieg der Umsatz um 4%. Die Auftragseingänge legten zum Jahresbeginn um 11% gegenüber dem Vorquartal zu. Mit einem Umsatzplus von 3% und einem deutlichen Anstieg der Auftragseingänge ergibt sich für das erste Quartal ein Book-to-Bill-Ratio von 1,08. Dieser Wert gilt als Indikator für die Auftragslage und beschreibt das Verhältnis von Auftragseingang zum Umsatz im gleichen Zeitraum. Damit zeigen die Sensorik und Messtechnik eine positive Entwicklung im Vergleich zum verarbeitenden Gewerbe insgesamt und bleiben trotz gesamtwirtschaftlicher Unsicherheiten zu Jahresanfang stabil.

Aktuell exportieren 69% der AMA Mitglieder nach Nordamerika, 18% des Gesamtumsatzes werden in die USA, nach Kanada und Mexiko erzielt. Diese Zahlen belegen die internationale Bedeutung der Branche, werfen jedoch auch einen kritischen Blick auf die Abhängigkeit von außereuropäischen Märkten.

Diese Zahlen belegen die internationale Bedeutung der Branche, werfen jedoch auch einen kritischen Blick auf die Abhängigkeit von außereuropäischen Märkten. Während dieser Umfrage kündigte die US-Administration an, ihre Einfuhrzölle für Waren aus der EU drastisch anzuheben, ungeachtet aller unberechenbaren Konsequenzen für die Branche und die Weltwirtschaft. Es ist nicht abzusehen, wie weit die daraus resultierenden Handelshemmnisse die Märkte abschwächen. Aus diesem Grund hält sich der AMA Verband mit Prognosen und Erwartungen für die Branche zurück.

„Die Ergebnisse unserer aktuellen Umfrage zeigen, dass die Sensorik- und Messtechnik in fast allen Bereichen unserer Gesellschaft einen wichtigen Beitrag leisten, das macht sie resilienter gegenüber Krisen“, sagt Philipp Gutmann, Geschäftsführer des AMA Verbandes. „Sensoren sind und bleiben ein zentraler Baustein für Innovation und Digitalisierung in Deutschland und weltweit. Gleichzeitig beobachten wir die politischen Entwicklungen im nordamerikanischen Markt mit Sorge.“



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