Echtzeitkommunikation in rauer Umgebung

0:000:00

M. Busch modernisierte am Standort Bestwig seine Intralogistik mit einem flächendeckenden WLAN auf Basis des Antennen-Portfolios von Lancom.
M. Busch modernisierte am Standort Bestwig seine Intralogistik mit einem flächendeckenden WLAN auf Basis des Antennen-Portfolios von Lancom. – Bild: M. Busch

Die Lagerlogistik von M. Busch ist geprägt von massiven Gussteilen, die in Behältern sortenrein gestapelt und in großen Blocklagerplätzen gelagert werden. Stapler navigieren durch enge Gassen, umgeben von bis zu fünf Meter hohen Materialwänden aus Guss – eine Herausforderung für jedes drahtlose Netzwerk. Genau in diesen Bereichen musste eine zuverlässige Datenverbindung sichergestellt werden, um Prozesse wie Behälter- und Chargenverfolgung in Echtzeit zu ermöglichen.

Ausgeleuchtet zukunftssicher

Der langjährige Lancom-Partner Tisento begleitete das Projekt von Beginn an. Nach einem Technologievergleich zwischen 5G und WLAN fiel die Entscheidung zugunsten einer leistungsstarken WLAN-Infrastruktur als wirtschaftlichere und zukunftssichere Technologie. Um die besonderen Dämpfungs- und Abschirmverhältnisse präzise zu erfassen, führte Tisento anschließend an beiden Standorten detaillierte Vor-Ort-Messungen mit dem Planungstool Ekahau durch. Die Messergebnisse bildeten die Grundlage für die Installation von 76 Outdoor Access Points vom Typ Lancom OW-602. Diese Modelle sind mit ihrem robusten Schutzgehäuse unempfindlich gegen die herausfordernden Umgebungsbedingungen in den Lagerhallen. Dort, wo die integrierten leistungsstarken Rundstrahlantennen der Access Points an ihre Grenzen stießen, konnten externe AirLancer-Sektorantennen aus dem Lancom-Portfolio mit Richtcharakteristiken von 60, 90, 180 und 360 Grad eingesetzt werden, um die Ausleuchtungsanforderungen zu erfüllen. Das Backbone der Infrastruktur besteht aus einem 10G-Aggregation-Switch der Reihe Lancom XS-5116QF sowie mehreren Access Switches und zwei High-End-SD-WAN-Gateways, die über Glasfaserstrecken des Unternehmens miteinander verbunden sind. Die Zebra-Terminals der Gabelstapler wurden per WLAN ins Netzwerk integriert.

IT-Sicherheit ist kein Bonus

Für die Umsetzung dieser geschäftskritischen Applikation setzte M. Busch auf in Deutschland entwickelte Technologie. Entscheidend war dabei nicht nur die technische Leistungsfähigkeit, sondern auch das Versprechen hinsichtlich der Sicherheits- und Qualitätsstandards. „In der Automotive-Branche ist die Einhaltung von Standards wie TISAX nicht verhandelbar. Mit Lancom konnten wir auf ein zertifiziertes, deutsches Produkt setzen, das unsere Anforderungen an Vertraulichkeit, Verfügbarkeit, Integrität und Sicherheit erfüllt – ohne Schnittstellenprobleme, weil alles aus einer Hand kommt“, sagt Frederick Wiese, IT-Leiter bei M. Busch. Durch die einheitliche Systemarchitektur lassen sich potenzielle Reibungsverluste im Betrieb reduzieren, um effiziente Prozesse von der Planung bis zur langfristigen Nutzung abzusichern.

Vernetzt in Echtzeit

M. Busch nutzt heute ein hochverfügbares, skalierbares WLAN-Netzwerk, das die Staplerlogistik und auch künftige Digitalisierungsprojekte unterstützt – etwa in der Produktion oder bei mobilen Handscanner-Prozessen. Die kontinuierliche Verbindung zum ERP-System sorgt für Echtzeitinformationen über Materialflüsse, erhöht die Transparenz und reduziert Fehlerquoten.



  • Dauerkrisen kosten Deutschland fast eine Billion Euro

    Dauerkrisen kosten Deutschland fast eine Billion Euro

    Corona, Kriege oder die Amtszeit von US-Präsident Donald Trump haben die deutsche Wirtschaft seit 2020 stark belastet.

    mehr lesen: Dauerkrisen kosten Deutschland fast eine Billion Euro

  • IT&Production AI Conference 2026

    IT&Production AI Conference 2026

    KI verändert die industrielle IT. Das Versprechen: Effizienzgewinne, Kostenvorteile und Risikoreduktion entlang der gesamten Wertschöpfungskette.

    mehr lesen: IT&Production AI Conference 2026

  • Webinar: Unified Namespace und IIoT – Datenraum für die Smart Factory

    Webinar: Unified Namespace und IIoT – Datenraum für die Smart Factory

    Der Unified Namespace soll alle Produktions- und Geschäftsdaten aus Maschinen, Sensoren und Systemen in einem gemeinsamen Echtzeit-Raum verfügbar machen – eine Single Source of Truth entsteht.

    mehr lesen: Webinar: Unified Namespace und IIoT – Datenraum für die Smart Factory

  • Forescout ernennt Regional Director für Zentraleuropa

    Forescout ernennt Regional Director für Zentraleuropa

    Forescout Technologies, ein Spezialist für Cybersicherheit, hat die Ernennung von Dirk Decker (Bild) zum Regional Director für Zentraleuropa bekanntgegeben.

    mehr lesen: Forescout ernennt Regional Director für Zentraleuropa

  • Immer weniger Arbeitsplätze hängen vom China-Geschäft ab

    Immer weniger Arbeitsplätze hängen vom China-Geschäft ab

    Die Anzahl der Arbeitsplätze in Deutschland, die vom Export nach China abhängen, ist seit 2021 um rund 40% gesunken, wie eine neue Analyse des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) zeigt.

    mehr lesen: Immer weniger Arbeitsplätze hängen vom China-Geschäft ab

  • Mehr IT-Dienstleister erleben Vorwürfe wegen Schlechtleistung

    Mehr IT-Dienstleister erleben Vorwürfe wegen Schlechtleistung

    Gegen zwei Drittel der IT-Dienstleister wurden im vergangenen Jahr seitens ihrer Auftraggeber Vorwürfe wegen angeblicher Schlechtleistung erhoben.

    mehr lesen: Mehr IT-Dienstleister erleben Vorwürfe wegen Schlechtleistung

  • Enbik und Edgecon gründen Service-Büro

    Enbik und Edgecon gründen Service-Büro

    Enbik, ein in Taiwan beheimateter Hersteller für Industrial Edge Computing und IT-Hardware, und Edgecon gründen in Deggendorf ein Logistik- und Service-Büro für den deutschsprachigen Raum.

    mehr lesen: Enbik und Edgecon gründen Service-Büro

  • Wenn KI-Modelle zum Angriffsziel werden

    Wenn KI-Modelle zum Angriffsziel werden

    Zur Münchner Sicherheitskonferenz (13. bis 15. Februar) hat die Google Threat Intelligence Group (GTIG) einen Bericht veröffentlicht, mit dem die Verfasser die Debatte um KI-gestützte Bedrohungen auf eine operative Ebene…

    mehr lesen: Wenn KI-Modelle zum Angriffsziel werden

  • Ein Tag ohne Internet und alles steht still

    Ein Tag ohne Internet und alles steht still

    Laut einer Untersuchung des Bitkom ist die deutsche Wirtschaft schlecht auf hybride Bedrohungen wie Stromausfälle, Sabotage oder durch Ransomware lahmgelegte Fabriken vorbereitet.

    mehr lesen: Ein Tag ohne Internet und alles steht still

  • Heitec übernimmt Artschwager + Kohl

    Heitec übernimmt Artschwager + Kohl

    Artschwager + Kohl Software ist seit Januar 2026 Teil der Heitec-Gruppe.

    mehr lesen: Heitec übernimmt Artschwager + Kohl

  • Lantek expandiert nach Kanada

    Lantek expandiert nach Kanada

    Lantek, Anbieter von Software für die metallverarbeitende Industrie, gibt die Eröffnung einer Niederlassung in Kanada als Teil seiner Wachstumsstrategie in Nordamerika bekannt.

    mehr lesen: Lantek expandiert nach Kanada

  • All for One Group beteiligt sich an BrightFlare

    All for One Group beteiligt sich an BrightFlare

    Die All for One Group, ein IT-, Consulting- und Service-Provider aus Filderstadt, beteiligt sich an dem österreichischen Cybersecurity-Spezialisten BrightFlare.

    mehr lesen: All for One Group beteiligt sich an BrightFlare