Unternehmen erkennen zunehmend die Bedeutung einer personalisierten Customer Experience für die Kundenzufriedenheit und -bindung. Durch Automatisierung können sie eine konsistente und individualisierte Erfahrung entlang der gesamten Kundenreise bieten. Chatbots und virtuelle Assistenten können etwa die Erstkontaktbetreuung übernehmen, indem sie häufig gestellte Fragen beantworten und helfen, einfache Probleme zu lösen. Analysetools nutzen darüber hinaus aktuelle Daten, um personalisierte Empfehlungen und Angebote zu generieren. Unternehmen erhalten so auch Einblicke in die Bedürfnisse und Vorlieben ihrer Kundinnen und Kunden.

Schneller reagieren durch lokalere Ausrichtung

Nicht nur die Corona-Pandemie hat gezeigt, wie schnell vor allem internationale Lieferketten zusammenbrechen und Lieferengpässe entstehen können. Um gegen diese Engpässe besser gewappnet zu sein, setzen viele Unternehmen auf lokale Fertigung. Dabei spielt auch Automatisierung eine Rolle. Durch den Einsatz von Fertigungsrobotern oder additiver Fertigung können Unternehmen etwa Produktionsprozesse straffen und beschleunigen, ohne dabei auf internationale Lieferketten angewiesen zu sein. Eine lokalere Ausrichtung ermöglicht es Unternehmen zudem, schnell auf sich ändernde Marktanforderungen zu reagieren und Transportkosten zu reduzieren. Auch Nachhaltigkeit spielt eine Rolle, denn kürzere Transportwege reduzieren CO2-Emissionen.

Product Line Engineering (PLE) für die Produktentwicklung

Eine Möglichkeit, um die zunehmende Komplexität von Produkten in Verbindung mit vielfältigen Marktanforderungen und unvorhersehbaren Kundenbedürfnissen erfolgreich zu bewältigen, bietet das Product Line Engineering (PLE). Mit PLE wird nicht nur ein einzelnes Produkt, sondern gleich eine ganze Produktfamilie entwickelt – von der ersten Anfrage über Hard- und Softwarekomponenten bis hin zum Test. Das funktioniert, weil Komponenten und technische Artefakte, die zu ähnlichen Produkten gehören, oft eine gemeinsame Basis haben, die sich nur in Produktspezifika unterscheidet. Unternehmen können so eine Vielzahl von Produktvarianten entwickeln, indem gemeinsame Produktlinienkomponenten wiederverwendet werden. Dadurch lassen sich unterschiedliche Effekte erzielen: Beispielsweise werden Entwicklungsprozesse vereinfacht und die Time-to-Market verkürzt. Zudem werden Fehler und Inkonsistenzen reduziert.

Seiten: 1 2



  • Andreas Reif wird CFO bei Auvesy-MDT

    Andreas Reif wird CFO bei Auvesy-MDT

    Auvesy-MDT hat sein Management-Team erweitert und seit Jahresanfang mit Andreas Reif einen neuen CFO.

    mehr lesen: Andreas Reif wird CFO bei Auvesy-MDT

  • Dassault Systèmes verändert Konzernleitung

    Dassault Systèmes verändert Konzernleitung

    Pascal Daloz soll sich auf seine Aufgabe als Chief Operating Officer von Dassault Systèmes konzentrieren. Rouven Bergmann wird zum Executive Vice President und Chief Financial Officer des Konzerns ernannt.

    mehr lesen: Dassault Systèmes verändert Konzernleitung

  • Trotz Personalmangels die Cybersicherheit verbessern

    Trotz Personalmangels die Cybersicherheit verbessern

    76 Prozent der Security-Verantwortlichen berichteten von einer Zunahme der Cyberangriffe im vergangenen Jahr – beschleunigt durch die Covid-19-Pandemie und eine rasche Verlagerung von Büro- zu Remote-Mitarbeitern sowie von der lokalen…

    mehr lesen: Trotz Personalmangels die Cybersicherheit verbessern

  • Anzeige
    Retarus beschleunigt Datenaustausch in der Produktion

    Retarus beschleunigt Datenaustausch in der Produktion

    Die Digitalisierungs- und Automatisierungslösungen von Retarus ermöglichen effiziente Abläufe ohne manuellen Aufwand oder Kompromisse bei der Datensouveränität

    mehr lesen: Retarus beschleunigt Datenaustausch in der Produktion

  • Softing mit neuer Doppelspitze

    Softing mit neuer Doppelspitze

    Softing Industrial Automation wird seit Jahresbeginn von einer Doppelspitze geleitet. Thomas Hilz und Thomas Rummel haben die Nachfolge von Frank Steinhoff angetreten.

    mehr lesen: Softing mit neuer Doppelspitze

  • EU investiert 43Mrd.€ in Halbleiterfertigung

    EU investiert 43Mrd.€ in Halbleiterfertigung

    Das Chip-Gesetzt soll die Resilienz sowie die Wettbewerbsfähigkeit Europas in Sachen Halbleitertechnologien stärken. Die EU-Kommission hat nun die Eckpunkte des Gesetzes vorgestellt.

    mehr lesen: EU investiert 43Mrd.€ in Halbleiterfertigung

  • Integrierte Angriffserkennung und -blockierung in Echtzeit

    Integrierte Angriffserkennung und -blockierung in Echtzeit

    Dynatrace hat das Application Security Module erweitert. Es bietet nun eine automatische Erkennung und Abwehr von Angriffen in Echtzeit. Dies schützt vor Injection-Attacken, die kritische Schwachstellen wie Log4Shell ausnutzen.

    mehr lesen: Integrierte Angriffserkennung und -blockierung in Echtzeit

  • Kaspersky meldet Allzeithoch

    Kaspersky meldet Allzeithoch

    DDoS-Angriffe haben im letzten Quartal 2021 ein trauriges Allzeithoch erreicht. Laut Kaspersky-Telemetrie ist die Gesamtzahl der DDoS-Angriffe im Vergleich zum dritten Quartal 2021 um 52% gestiegen. Das ist 4,5-mal höher…

    mehr lesen: Kaspersky meldet Allzeithoch

  • Eva Heuer wird Gesellschafterin bei T.Con

    Eva Heuer wird Gesellschafterin bei T.Con

    Mit Eva Heuer hat die T.Con eine neue Gesellschafterin. Seit 2019 ist sie Personalverantwortliche des SAP-Partners und wird sich dieser Aufgabe auch weiterhin widmen.

    mehr lesen: Eva Heuer wird Gesellschafterin bei T.Con

  • Aufträge für die nächsten 4,5 Monate

    Aufträge für die nächsten 4,5 Monate

    Der Auftragsbestand der deutschen Industrie reicht laut Berechnungen des Ifo Instituts für die nächsten 4,5 Monate. In der Automobilindustrie liegt der Auftragsbestand sogar bei 8 Monaten.

    mehr lesen: Aufträge für die nächsten 4,5 Monate

  • Keba übernimmt Drag and Bot

    Keba übernimmt Drag and Bot

    Drag and Bot gehört nun zur Keba Gruppe. Der Österreichische Automatisierungsspezialist hat die Übernahme bereits Ende vergangenen Jahres abgeschlossen.

    mehr lesen: Keba übernimmt Drag and Bot

  • Jaggaer übernimmt DocSkiff

    Jaggaer übernimmt DocSkiff

    Der Source-to-Pay-Anbieter Jaggaer übernimmt die KI-gestützte Vertragsanalyseplattform DocSkiff und will durch die Akquise, nach eigenen Angaben, die ’Autonomous Commerce’-Strategie vorantreiben.

    mehr lesen: Jaggaer übernimmt DocSkiff