Wie unstrukturierte Daten und KI Storage-Infrastrukturen verändert

Die Menge unstrukturierter Daten nimmt zu, auch weil sie als Grundlage für Applikationen mit künstlicher Intelligenz benötigt werden. Das hat Auswirkungen darauf, wie Unternehmen ihre Informationen vorhalten und verarbeiten. Dell Technologies hat in einer Pressemitteilung zusammengefasst, in welche Richtung sich Datenlandschaften aktuell verändern.

Data Lake Centralized Repository to Store Structured and Unstr
Bild: ©ArtemisDiana/stock.adobe.com

E-Mails, Inhalte sozialer Medien, Videos, Sensordaten: Der Großteil der Unternehmensdaten besteht heute aus unstrukturierten Informationen. Diese Informationen bergen Erkenntnisse, die Unternehmen mithilfe von künstlicher Intelligenz gewinnen können, um bessere Entscheidungen zu treffen, personalisierte Services anzubieten und Kunden besser zu betreuen. Das steigende Volumen und die wachsende Bedeutung unstrukturierter Daten verändern die Art und Weise, wie Unternehmen diese Informationen vorhalten.

1. Object Storage rückt oft in den Mittelpunkt der Speicherlandschaft. Object Storage ist extra für die Speicherung unstrukturierter Daten konzipiert. Es ist skalierbarer als andere Speichermethoden und kann die großen und weiter steigenden Volumina dieser Daten kosteneffizient aufnehmen. Zudem wird bei der Objektspeicherung jedes Datenelement als eigenständiges Objekt mit eigenen Metadaten abgelegt. Damit lassen sich die Informationen besser organisieren und durchsuchen. Zudem stehen künstlicher Intelligenz so Kontextinformationen zur Verfügung, die ihr bei der Verarbeitung und Analyse der Daten helfen.

2. Unternehmen steigen von klassischen Datenbanken auf Data Lakes um. In herkömmlichen Datenbanken müssen Informationen meist strukturiert und formatiert gespeichert werden. Ein Data Lake ist dagegen in der Lage, strukturierte, halbstrukturierte und unstrukturierte Daten vorzuhalten. Damit bietet er Unternehmen ein Repository für alle Informationen, die dann mit KI ausgewertet werden können. Data Lakes nutzen aber zunehmend auch selbst künstliche Intelligenz, um die Verwaltung, Analyse und Sicherheit der Daten zu verbessern.

3. Die Speicherung und die Verarbeitung von Daten wandert ans Edge. Unstrukturierte Daten müssen oft in Echtzeit mithilfe von KI analysiert werden, damit die Analysen ihren vollen Nutzen entfalten können. Das ist beispielsweise bei Sensordaten in Fertigungsumgebungen, im Transportwesen oder in der Energieversorgung der Fall. Deshalb betreiben Unternehmen immer häufiger Edge Computing: Sie speichern und analysieren die Daten nahe an dem Ort, an dem sie entstehen, und senden sie nicht zur Verarbeitung an ein zentrales Rechenzentrum oder eine zentrale Cloud-Plattform. Auf diese Weise reduzieren sie nicht nur die Latzenzzeiten, sondern senken auch den Bandbreitenbedarf und behalten die Hoheit über sensible Daten.

„Wer in der Lage ist, unstrukturierte Daten zu analysieren und in verwertbare Erkenntnisse zu verwandeln, verschafft sich einen erheblichen Wettbewerbsvorteil“, sagt Dennis Scheutzel, Director DACH, Unstructured Data Solutions bei Dell Technologies. „Deshalb verändert sich die Datenlandschaft grundlegend. Objektspeicher, Data Lakes und Edge Computing werden unverzichtbar für Unternehmen, die nach neuen Wachstumsmöglichkeiten suchen.“



  • Kontron-Standorte gründen europäischen EMS/ODM-Verbund

    Kontron-Standorte gründen europäischen EMS/ODM-Verbund

    Die europäischen Produktionsstandorte des Embedded-Spezialisten Kontron sollen zu einem EMS/ODM-Verbund zusammengeschlossen werden.

    mehr lesen: Kontron-Standorte gründen europäischen EMS/ODM-Verbund

  • Partnerschaft zwischen Siemens und Log.Go.Motion

    Partnerschaft zwischen Siemens und Log.Go.Motion

    Im Rahmen einer Partnerschaft vertreibt Siemens zukünftig die Lösung Moby.Check des Digitalisierungsspezialisten Log.Go.Motion.

    mehr lesen: Partnerschaft zwischen Siemens und Log.Go.Motion

  • SAP legt Quartalszahlen vor und passt Jahresziele an

    SAP legt Quartalszahlen vor und passt Jahresziele an

    Der Softwarekonzern SAP hat seine Zahlen für das dritte Quartal 2020 veröffentlicht. Demnach erzielte der Softwarekonzern weniger Umsatz als noch im Vorjahresquartal. Das Cloudgeschäft legte hingegen zu.

    mehr lesen: SAP legt Quartalszahlen vor und passt Jahresziele an

  • Anzeige
    Retarus beschleunigt Datenaustausch in der Produktion

    Retarus beschleunigt Datenaustausch in der Produktion

    Die Digitalisierungs- und Automatisierungslösungen von Retarus ermöglichen effiziente Abläufe ohne manuellen Aufwand oder Kompromisse bei der Datensouveränität

    mehr lesen: Retarus beschleunigt Datenaustausch in der Produktion

  • Dr. Marianne Janik übernimmt bei Microsoft Deutschland

    Dr. Marianne Janik übernimmt bei Microsoft Deutschland

    Zum 1. November wird Dr. Marianne Janik die Leitung von Microsoft Deutschland von Sabine Bendiek übernehmen, die zu SAP wechseln wird.

    mehr lesen: Dr. Marianne Janik übernimmt bei Microsoft Deutschland

  • Fraunhofer-Außenstelle in Schweinfurt eröffnet

    Fraunhofer-Außenstelle in Schweinfurt eröffnet

    Unter der Überschrift ‘KI-noW‘ (Künstliche Intelligenz (KI) für eine nachhaltig optimierte Wertschöpfung) wollen Forscher des Fraunhofer IPA neueste Erkenntnisse der angewandten Forschung in die industrielle Praxis überführen. Zur Veranschaulichung zeigt…

    mehr lesen: Fraunhofer-Außenstelle in Schweinfurt eröffnet

  • Lagebericht der IT-Sicherheit

    Lagebericht der IT-Sicherheit

    Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) hat Mitte Oktober seinen Bericht zur Lage der IT-Sicherheit in Deutschland 2020 veröffentlicht. Dazu erklärt Susanne Dehmel, Mitglied der Bitkom-Geschäftsleitung: „Zu Beginn…

    mehr lesen: Lagebericht der IT-Sicherheit

  • Cognizant erweitert IoT-Portfolio

    Cognizant erweitert IoT-Portfolio

    Mit der Übernahme des IoT-Spezialisten Bright Wolf, will der IT-Dienstleister Cognizant seine Expertise im Bereich Internet of Things erweitern.

    mehr lesen: Cognizant erweitert IoT-Portfolio

  • Schutz von Workstations

    Schutz von Workstations

    Stormshield erweitert seine Produktpalette mit Endpoint Security Evolution. Dabei handelt es sich um eine Lösung zum Schutz von Workstations, die speziell auf aktuelle Cybersicherheitsprobleme zugeschnitten ist.

    mehr lesen: Schutz von Workstations

  • Schutz industrieller Netzwerke und Automatisierungssysteme

    Schutz industrieller Netzwerke und Automatisierungssysteme

    Die Siemens-Netzwerkkomponenten der Scalance-SC-600-Familie zielen auf den Schutz von industriellen Netzwerken und Automatisierungssystemen durch die Segmentierung des Netzwerkes und sichere Kommunikationskanäle ab. Mit dem neuen Modell Scalance SC622-2C präsentiert der…

    mehr lesen: Schutz industrieller Netzwerke und Automatisierungssysteme

  • Stabilisierung, aber noch kein Ende der Krise

    Stabilisierung, aber noch kein Ende der Krise

    In vielen Ländern Europas scheint sich der Arbeitsmarkt zu stabilisieren. Darauf deuten die Zahlen des Europäischen Arbeitsmarktbarometers hin, das nun erstmals veröffentlicht wurde.

    mehr lesen: Stabilisierung, aber noch kein Ende der Krise

  • GBTEC und Proalpha arbeiten zusammen

    GBTEC und Proalpha arbeiten zusammen

    GBTEC und Proalpha haben angekündigt, zukünftig in den Bereichen Process Mining und Business Intelligence zusammenzuarbeiten. Kunden sollen so einen Mehrwert bei der digitalen Transformation erhalten.

    mehr lesen: GBTEC und Proalpha arbeiten zusammen