Smart2i-Einsatz bei Hesse Lignal: Den Produktionsprozess digital abgebildet

348766 smart2i Dashboards 200x300 mm 300dpi 1
Bild: Hymmen GmbH

Ein kontinuierlicher und störungsfreier Produktionsfluss ist das Ziel eines jeden Fertigungsbetriebs, der mittels Prozess- und Qualitätsüberwachung gesichert werden soll. Hierbei sah sich der Lackhersteller Hesse Lignal einigen Herausforderungen ausgesetzt: Es begann mit der durch die Produktvielfalt hervorgerufenen Oberflächenkomplexität, ging weiter mit der stückweisen Ergänzung von Fertigungsstraßen und der fehlenden Transparenz von Daten und endete beim Fachkräftemangel und nachhaltiger Fertigung.

Um diesen Herausforderungen zu begegnen entstand die Idee für ein Pilotprojekt, in dem die industrielle Software smart2i des langjährigen Technologiepartners Hymmen eine zentrale Rolle spielen sollte. „Ich kann das Ergebnis schon vorneweg nehmen,“ sagt Dirk Conrad, Projektleiter auf der Seite von Hesse Lignal. „Durch die Transparenz in der Produktion steigt die Produktqualität und das Gesamtergebnis signifikant!“

348766 Artikel Hesse smart2i 1
Bild: Hymmen GmbH

smart2i unterstützt die digitale Transformation von Produktionsprozessen. Maschinendaten werden automatisiert erfasst. Die Dokumentation per Hand, etwa von Stückzahlen, Temperaturen oder Drücken, entfällt. Die digitale Erfassung ermöglicht etwa die Analyse der häufigsten Ausfallgründe. Hesse Lignal hat so den Ausschuss verringert und Qualitätsprobleme in der Produktion reduziert. Dabei überzeugten den Lackhersteller vor allem die folgenden Merkmale der Software:

  • Individuell gestaltbare Dashboards
  • Alle Quellen in einem System vereint
  • Kombination von Maschinen- und Qualitätsdaten
  • Erreichbar von PC, Tablet oder Smartphone

Der Projektverlauf

Zu Beginn des Pilotprojektes bildete Hesse Lignal bereits eine Vielzahl von Daten ab, die durch smart2i in ein System integriert wurden. Zur Komplettierung eränzten die Beteiligten jedoch weitere Messwerte durch zusätzliche Sensoren, etwa für UV-Leistung und UV-Dosis, LAB-Werte, Glanzgrad und Schichtstärke. Die Software untertsützt hier unterschiedliche Hersteller von Messinstrumenten.

Maschinen und Sensoren werden über ein Gateway miteinander verbunden. Die erfassten Daten können sekundengenau analysiert werden. Dies unterstützt sowohl die Kalibrierung des Gesamtprozesses als auch den späteren Produktionsbetrieb.

Test im Technologiezentrum

Im hauseigenen Technologiezentrum hat Hesse die Software getestet und sie auf verschiedenste Kundenverfahren angewendet. Nicht nur die versprochene Produktionssteigerung, Müllvermeidung und Senkung der Ausschussquote um bis zu 12 Prozent, sondern vor allem auch das einfache Handling des Systems haben den Lackhersteller überzeugt. Alle Daten und Informationen werden auf Knopfdruck visualisiert.

Durch die Software kann die durch Produktvielfalt hervorgerufene Oberflächenkomplexität mit einer Vielzahl von integrierbaren Sensoren messbar gemacht werden. Auch stückweise ergänzte Fertigungsstraßen kann der Lackhersteller integrieren. Die Daten werden transparent individuell für den jeweiligen Nutzer aufbereitet – vom Maschinenbediener bis zum Geschäftsführer. „Es handelt sich um ein übergreifendes System, das für jegliche Form von Anlagenkonfiguration angewendet werden kann“, sagt Dirk Conrad.

348766 Artikel Hesse smart2i 3
Bild: Hymmen GmbH
348766 Artikel Hesse smart2i 4
Bild: Hymmen GmbH


  • Neues Mitglied in der Geschäftsführung

    Neues Mitglied in der Geschäftsführung

    Mit der Berufung von Sarah Bäumchen in die Geschäftsleitung baut der ZVEI seine Führungsspitze aus. Bäumchen soll darüber hinaus das Berliner Büro des Verbands leiten.

    mehr lesen: Neues Mitglied in der Geschäftsführung

  • 5 wichtige Faktoren

    5 wichtige Faktoren

    Die fortschreitende Digitalisierung macht Cyber-Angriffe für Unternehmen zunehmend geschäftskritisch. Sicherheitslücken nutzen Cyber-Kriminelle gezielt für ihre mehrstufigen Attacken.

    mehr lesen: 5 wichtige Faktoren

  • Rockwell Automation gibt neue Initiative bekannt

    Rockwell Automation gibt neue Initiative bekannt

    Rockwell Automation hat neue Investitionen bekannt gegeben, mit denen die Cybersecurity-Angebote für Informationstechnologie (IT) und Betriebstechnologie (OT) erweitert werden.

    mehr lesen: Rockwell Automation gibt neue Initiative bekannt

  • Anzeige
    Retarus beschleunigt Datenaustausch in der Produktion

    Retarus beschleunigt Datenaustausch in der Produktion

    Die Digitalisierungs- und Automatisierungslösungen von Retarus ermöglichen effiziente Abläufe ohne manuellen Aufwand oder Kompromisse bei der Datensouveränität

    mehr lesen: Retarus beschleunigt Datenaustausch in der Produktion

  • CyberArk stellt Blueprint für die Umsetzung vor

    CyberArk stellt Blueprint für die Umsetzung vor

    Der Netzwerkperimeter hat für die Sicherheit in einer Zeit der verstärkten Nutzung von Cloud-Services und Automatisierungslösungen sowie der Remote-Arbeit an Bedeutung verloren.

    mehr lesen: CyberArk stellt Blueprint für die Umsetzung vor

  • Ixon verlegt  Firmensitz

    Ixon verlegt Firmensitz

    Mit der Verlegung des Firmensitzes ins niederländische Boxmeer will sich der IIoT-Spezialist Ixon für weiteres Mitarbeiterwachstum rüsten. Zugleich erhofft sich das Unternehmen durch die Nähe zur deutschen Grenze größeres Potenzial…

    mehr lesen: Ixon verlegt Firmensitz

  • Lösungen für Einsatz künstlicher Intelligenz in der Produktion

    Lösungen für Einsatz künstlicher Intelligenz in der Produktion

    Im Projekt ‚Datenfabrik.NRW‘ erarbeiten vier Fraunhofer-Institute (Entwurfstechnik Mechatronik IEM, Materialfluss und Logistik IML, Optronik, Systemtechnik und Bildauswertung IOSB und Intelligente Analyse- und Informationssysteme IAIS) Anwendungen für den Einsatz von künstlicher…

    mehr lesen: Lösungen für Einsatz künstlicher Intelligenz in der Produktion

  • Was Unternehmen beim KI-Einsatz heute anders machen würden

    Was Unternehmen beim KI-Einsatz heute anders machen würden

    Nahezu die Hälfte der für eine Reichelt Elektronik-Studie befragten Unternehmen würde Implementierung von künstlicher Intelligenz nach heutigem Stand anders angehen. Beispielsweise würden sie Mitarbeiter stärker einbeziehen.

    mehr lesen: Was Unternehmen beim KI-Einsatz heute anders machen würden

  • Softwarebasis für flexiblere Automobilfertigung

    Softwarebasis für flexiblere Automobilfertigung

    Um Produktionssysteme in der Automobilindustrie schneller, flexibler und effizienter zu gestalten soll im Forschungsprojekt ’Software-Defined Manufacturing für die Fahrzeug- und Zulieferindustrie (SDM4FZI)‘ eine neue technologische Grundlage entwickelt werden.

    mehr lesen: Softwarebasis für flexiblere Automobilfertigung

  • Wieder mehr Kurzarbeit im November

    Wieder mehr Kurzarbeit im November

    Erstmals seit Februar ist die Zahl der Kurzarbeitenden in Deutschland wieder gestiegen. Wie das Ifo Institut mitteilt, waren im November 10.000 Beschäftigte mehr in Kurzarbeit als noch im Oktober.

    mehr lesen: Wieder mehr Kurzarbeit im November

  • Datasensing geht an den Start

    Datasensing geht an den Start

    Zum Jahreswechsel geht das Unternehmen Datasensing an den Start. Das Unternehmen entsteht aus dem Zusammenschluss von Micro Detectors und dem Datalogic-Geschäftsbereich ‘Sensor & Safety and Machine Vision‘.

    mehr lesen: Datasensing geht an den Start

  • Unternehmen setzen auf Individualsoftware

    Unternehmen setzen auf Individualsoftware

    Jedes Unternehmen hat andere Bedürfnisse, wenn es um den Einsatz von Software geht. Standardlösungen können dies oftmals nicht ausreichend abbilden. Daher setzt laut einer Techconsult-Studie jedes zweite Unternehmen auf Individualsoftware.

    mehr lesen: Unternehmen setzen auf Individualsoftware