Konjunktur-Dämpfer für Intralogistikbranche

Produktionsvolumen Intralogistik
Bild: VDMA e.V.

Im vergangenen Jahr konnten die Hersteller von Fördertechnik und Intralogistik aus Deutschland den konjunkturellen Herausforderungen trotzen. Sie verzeichneten für 2024 ein geschätztes Produktionsvolumen von 27,7Mrd.€ und damit ein Plus von 3 Prozent. „Zum Teil stammt dieses Produktionsvolumen aus alten Auftragsbeständen. Dieser Puffer ist nun aufgebraucht. Im Vergleich zu 2023 hat die Branche 2024 einen Auftragsrückgang von 9 Prozent verbucht. Die angespannte Auftragslage trägt sich in das laufende Jahr fort, auch wenn das nicht für alle Produktbereiche gleichermaßen gilt“, sagt Jan Drömer, Vorstandsvorsitzender des VDMA-Fachverbands Fördertechnik und Intralogistik.

Deshalb geht der Fachverband dieses Jahr von einem Rückgang des Produktionsvolumens von 2 Prozent auf 27,2Mrd.€ aus.

Exportrückgänge in allen großen Märkten

Das Gesamtexportvolumen der Intralogistikbranche in Deutschland ging 2024 im Vergleich zum Vorjahr um 5 Prozent auf 19,8Mrd.€ zurück. Größter Markt nach Regionen blieb Europa mit einem Volumen von circa 12,2Mrd.€ (-5 Prozent im Vergleich zum Vorjahr). Die wichtigsten Abnehmerländer blieben die USA (2,5Mrd.€, -9 Prozent), gefolgt von Frankreich (1,3Mrd.€ , -10 Prozent) und den Niederlanden (1Mrd.€, +6 Prozent).

Exporte im internationalen Vergleich

Gemessen an den internationalen Ausfuhren bleibt China an der Spitze der Exporteure. Das Reich der Mitte steigerte sein Gesamtexportvolumen 2023 auf 26,8Mrd.€ (+13 Prozent). Deutschland liegt 2023 mit einem Exportvolumen von 20,8Mrd.€ auf Rang zwei, gefolgt von Italien auf Rang drei mit 9,1Mrd.€. Insgesamt lag das Weltexportvolumen in der Intralogistik 2023 bei 122,5Mrd. (+13 Prozent gegenüber 2022).



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