MVTec sieht geistiges Eigentum verletzt

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Das Unternehmen MVTec Software sieht sich in einem Fall von Verletzung ihres geistigen Eigentums geschädigt. Ausgangspunkt dafür ist die Eröffnung eines Strafverfahrens durch die Staatsanwaltschaft in Taiwan gegen das Unternehmen Largan, an der taiwanesischen Börse unter der Nr. 3008 notiert, und seinen Mitarbeitenden. Largan ist einer der weltweit größten Anbieter von Kameralinsen für Smartphones. MVTec Software ist ein Hersteller von Software für die industrielle Bildverarbeitung (Machine Vision).

„Wir sind ein familiengeführtes Unternehmen, das sich seit der Gründung im Jahr 1996 in München zu einem technologisch führenden Unternehmen entwickelt hat. Unser Handeln wurde und wird durch Fairness, Respekt und partnerschaftliches Miteinander geleitet. Das erwarten wir auch von anderen Unternehmen. Deshalb sehen wir uns gezwungen, gegen möglichen, angezeigten oder nachgewiesenen Missbrauch unseres geistigen Eigentums vorzugehen“, erklärt Dr. Olaf Munkelt, Geschäftsführer der MVTec Software GmbH.

Um den Sachverhalt zu klären, arbeitet MVTec eng mit den Behörden in Taiwan zusammen, sodass eine für alle Parteien faire Lösung gefunden werden kann. Wie das Softwareunternehmen weiter mitteilt, verweigerte sich Largan einer solchen Einigung. Es sollen klare Hinweise vorliegen, dass Largan massiv, vorsätzlich und systematisch Softwareprodukte von MVTec illegal nutzt und damit das geistige Eigentum des Unternehmens verletzt. „Dadurch werden sowohl wir als auch unsere fair handelnden Kunden geschädigt und im Wettbewerb benachteiligt. Es ist somit unsere Pflicht, gegen unlautere Praktiken vorzugehen“, sagt Munkelt.



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